IPPNW-Presseeinladung

Neue Fälle von Kinderleukämie

Atomunfall in der Elbmarsch - ein halbes Jahr nach Tschernobyl

Die weltweit einzigartige Kinderleukämiehäufung in der Nähe der Geesthachter Atomanlagen hält an. Die Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch und die Gesellschaft für Strahlenschutz stellen in einer Pressekonferenz am 31. März 2006 um 10.30 Uhr in der Berliner Pressekonferenz  aufsehenerregende neue Befunde vor.

Künstliche Radioaktivität - darunter Plutonium und Thorium - wurde jetzt in Bodenproben aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Atomanlagen durch ein Forschungslabor der internationalen Sacharow-Universität in Minsk nachgewiesen. Seit einem Atom-Unfall vom 12.9.1986 ist die Kinderleukämieserie (17. Fälle) um die Geesthachter Atomanlagen nicht abgerissen. Nur alle 58 Jahre wäre hier statistisch ein kindlicher Leukämiefall zu erwarten.

Industrieunabhängige Wissenschaftler und Experten verschiedener Fachrichtung, darunter Mitglieder der früheren Leukämiekommissionen, stellen den neuen Sachverhalt vor.

Prof. Otmar Wassermann, ehem. Vorsitzender der Leukämiekommission Schleswig-Holstein, Kiel,
Prof. Edmund Lengfelder, Mitglied der Leukämiekommissionen, Universität München
Prof. Inge Schmitz-Feuerhake, Mitglied der Leukämiekommissionen, GfS, Köln
Dr. Sebastian Pflugbeil, Gesellschaft für Strahlenschutz (GfS), Berlin
Uwe Harden, MdL, Vorsitzender der BI gegen Leukämie in der Elbmarsch
Detlev zum Winkel, Journalist
Dr. Hayo Dieckmann, IPPNW, Mitglied der Leukämiekommission, Reppenstedt

zurück

Navigation