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Auf dem Weg zur Ächtung von Uranwaffen
Workshop in Berlin
„Auf dem Weg zur Ächtung von Uranwaffen“ war der Titel eines Workshops von der ICBUW (Int. Coalition to Ban Uranium Weapons) in Zusammenarbeit mit der IALANA (Int. Association of Lawyers Against Nuclear Arms) und IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) am 16./17. April 2010 in Berlin. Die Verstalter informierten über den aktuellen Stand der Kampagne mit Fokus auf Deutschland.
Afghanistan plant Untersuchung
US-Einsatz von Uran-Geschosse
19.04.2008 Die afghanische Regierung will untersuchen, ob die USA Ende 2001 bei ihrem Krieg gegen die Taliban Geschosse mit abgereichertem Uran eingesetzt und damit Missbildungen bei Kindern verursacht haben. In einigen der häufig bombardierten Gegenden etwa im Osten des Landes seien Babys mit Fehlbildungen zur Welt gekommen, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums.
Vortrag von Keith Baverstock zu Uranmunition
IPPNW-Weltkongress in Helsinki
Auf dem IPPNW-Weltkongress im Herbst 2006 in Helsinki hielt der pensionierte Strahlenexperte der WHO, Keith Baverstock, einen Vortrag zu den gesundheitlichen Risiken durch Uranmunition. Es gebe zunehmende wissenschaftliche Beweise dafür, dass die radiologische Aktivität und die chemische Toxizität mehr Schäden an menschlichen Zellen hervorruft, als bisher angenommen wurde. DU ist ein Alpha-Strahler und verfügt gleichzeitig über eine chemische Toxizität. Beide Effekte in ihrer Wechselwirkung könnten eine "Cocktail-Effek" erzeugen, der für die Erhöhung des Krebs-Risikos verantwortlich ist.
Stellungnahme der IPPNW zum Einsatz von Uranmunition im Irak
Irak-Tribunal
Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorstandsmitglied, hat beim Irak-Tribunal als Sachverständige eine Stellungnahme zum Einsatz von Uranwaffen in den Golfkriegen 1991 bis 2003 abgegeben. Darin beschreibt sie die physikalischen Besonderheiten des Uran, von Uranmunition sowie Umfang und Orte des Einsatzes von Urangeschossen während beider Golfkriege durch die allierten kriegsführenden Kräfte. Sie stellt zudem den Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und der Soldaten vor und wertet sie aus.











