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IPPNW

Atomkraft: Ein Bomben-Deal

Neuer Flyer

17.09.2010 

Am Anfang der nuklearen Kette steht der Abbau von Uran, dazwischen der Atomreaktor, als Produkt der Strom und ganz zum Schluss der Müll. Aber es gibt ein zweites Produkt, das gerne vergessen wird: Die Atombombe. Die Technologie, die man für Atomenergie braucht, ist auch Basis für die Entwicklung von Atomwaffen. Eine Renaissance der Atomenergie vergrößert daher die Gefahr, dass immer mehr Staaten Atomwaffenmächte werden.

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Pressemitteilung vom 31.05.2010

Kein Zeitplan für Abrüstung

Bewertung der Atomwaffenkonferenz in New York

31.05.2010 

Die deutsche Friedensbewegung bewertet den Abschluss der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages, die am Freitag zu Ende ging: Erstmalig wird die von der globalen Friedensbewegung geforderte Nuklearwaffenkonvention erwähnt und die Notwendigkeit eines rechtlichen Rahmens zur Abschaffung aller Atomwaffen anerkannt. Allerdings blockierten die Atomwaffenstaaten – China ausgenommen - einen Konsens zur Festlegung von Fristen. Auch die weitere Modernisierung von Atomwaffen war nicht zu stoppen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17.5.2010

Zeit für die Abrüstung taktischer Atomwaffen

Atomwaffenkonferenz in New York

17.05.2010 

Die Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium anderer Staaten untergräbt Bemühungen um die Kontrolle und Abrüstung von Atomwaffen. Das sollen die Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrags (NPT) erklären, fordert eine Gruppe von Nichtregierungsorganisationen auf der Überprüfungskonferenz in New York in einem Brief an die Staatsdelegierten. Sie fordern die Mitgliedsstaaten auf, die nukleare Teilhabe bis zum Jahr 2015 zu beenden.

lesen ...[Bericht von Chidyausiku]  [Deutsche Übersetzung des NGO-Briefs]

Friedensbewegung kritisiert Auftritt der Bundesregierung in New York

Atomwaffenkonvention mit keinem Wort erwähnt

Unterschriftenübergabe an Libran Cabactulan05.05.2010 

Die Anti-Atomwaffenbewegung ist enttäuscht von der Rede des Staatsministers im Auswärtigen Amt Werner Hoyer. Sie widerspricht seiner eigenen in der UN-Rede formulierten Zielsetzung. "Wir haben viel Zeit verloren, jetzt brauchen wir eine neue Dekade der Abrüstung", hatte er erklärt. Mit keinem Wort erwähnte Hoyer die Atomwaffenkonvention. Er fällt damit hinter den interfraktionellen Beschluss des deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen und die Rede des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon auf der großen NGO-Konferenz vom Wochenende zurück.

lesen ...[Täglich aktualisierter Blog von der NPT-Konferenz]

Atomwaffenkonvention liegt auf dem Tisch

Staatsminister Hoyer muss Atomwaffenkonvention unterstützen

04.05.2010 

Die deutsche Friedensbewegung fordert Staatsminister Werner Hoyer auf: „Machen Sie sich die Atomwaffenkonvention zu eigen. Bringen Sie die Atomwaffenkonvention in die Abschlusserklärung der Atomwaffensperrvertrags-Konferenz ein. Sie würden entscheidend zu ihrem Gelingen beitragen“. Durch die Eröffnungsbeiträge des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon und den Außenministern von Indonesien und Österreich liegt die Atomwaffenkonvention auf dem Tisch. Deutschland sollte eine führende Rolle beim Beginn von Verhandlungen für diese Konvention übernehmen.

lesen ...[Täglich aktualisierter Blog von der NPT-Konferenz]  [Kampagnen-Homepage]

Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

Ban Ki-Moon auf überfüllter Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York

02.05.2010 

„Die Welt ist überrüstet und Frieden ist unterfinanziert“, so der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf der mit über 1.000 TeilnehmerInnen überfüllten Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York. Diese Veranstaltung war die größte internationale Konferenz für eine Welt ohne Atomwaffen im Vorfeld einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Konferenz).

lesen ...[Rede auf Video]  [Bilder von Anti-Atomwaffen-Demo in New York]

IPPNW-Pressemitteilung 28.4.2010

65 Jahre Atombombe: Zeit für eine Zwangspensionierung

Deutsche IPPNW-Ärzte auf Atomwaffensperrvertrags-Konferenz in New York

28.04.2010 

Mehr als 30 Außenminister, darunter Außenminister Guido Westerwelle, werden sich kommenden Montag in New York zum Beginn der einmonatigen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags treffen. Unter den etwa 1.500 Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus aller Welt ist auch eine Gruppe von IPPNW-Ärzten und Medizinstudierenden für die Konferenz akkreditiert. Sie werden am 2. Mai mit Tausenden Menschen auf den Strassen von New York demonstrieren, um vor Beginn der Überprüfungskonferenz die Regierungen dazu aufzurufen, sich für eine globale Ächtung von Atomwaffen einzusetzen.

lesen ...[Kampagne "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"]  [ICAN-Kampagne]

Unsere Zukunft atomwaffenfrei

next stop. New York 2010

10.03.2010 

Vom 3.-28. Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag von Atomwaffen statt. Mit dem Bekenntnis von Barack Obama zu einer Welt ohne Atomwaffen gibt es die historisch einmalige Chance, die Konferenz zu einem Erfolg zu führen. Unter dem Motto "unsere zukunft – atomwaffenfrei: next stop. New York 2010" und vielen Veranstaltungen im Frühjahr 2010 will die IPPNW die Grundlage dafür schaffen, eine neue Dynamik für die Abrüstung von Atomwaffen und einen Abzug der Atomwaffen aus Büchel zu schaffen. Denn nur mit viel Druck und Engagement werden die Bundesregierung, die NATO und alle Atommächte handeln.

[Weitere Informationen zur NPT-Konferenz 2010]

Bündnis-Pressemitteilung vom 15.2.2010

Westerwelle soll Nuklearwaffenkonvention unterstützen

Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“

15.02.2010 

Wenige Wochen vor der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis der Zivilgesellschaft mutige Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. „Deutschland kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen“, erklärte Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA heute in Berlin. Außenminister Guido Westerwelle solle sich in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einsetzen. Bei den Verhandlungen über die neue NATO-Strategie müsse der Außenminister sich für einen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen stark machen.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Appell online unterzeichnen]

IPPNW-Presseinformation vom 5.3.2010

Höchste Zeit für die Abschaffung aller Atomwaffen

40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

05.03.2010 

Heute vor 40 Jahren trat der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV - englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. das Erwerben von Atomwaffen. "40 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages ist die Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen größer geworden und das Abrüstungsversprechen bleibt weitgehend unerfüllt", kritisiert die Atomwaffenexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Immer noch existieren weltweit 23.000 Atomwaffen. Die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomkriegs durch Fehlalarm bleibt real, weil tausende Atomwaffen immer noch in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Weitere Informationen zum NPT-Vertrag]  [Kongress "Friedenskultur 2010"]

Deutsche Jugenddelegation zur Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags

next stop. New York 2010

04.01.2010 

Es ist Zeit für die nächste Generation, die Stimme gegen die Bedrohung durch Atomwaffen zu erheben und zu einer atomwaffenfreien Welt aufzurufen. Am 10. Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz des nuklearen Nichtverbreitungsvertrages statt. Die Forderung der nächsten Generation ist: Global Zero Now!

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Atomwaffen A-Z

Zweite iranische Urananlage wird gebaut

Qom-Anlage, Bild: GeoEye07.10.2009 

Der Iran hat laut eines Sprechers der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) in einem Brief am 21. September 2009 an die IAEA die Konstruktion einer bislang nicht deklarierten, zweiten Anlage zur Urananreicherung erklärt. Zudem wurde ein internes Dokument der IAEO auf der ISIS-Webseite veröffentlicht, das aussagt, der Iran hätte Studien über eine möglichen nuklearen Bewaffnung seiner Raketen ausgeführt. Iran sagt, die Studien sind gefälscht.

[Atomwaffen A-Z: Iran]

IPPNW-Presseinfo 24.7.2009

Stoppen Sie die deutschen U-Boot-Lieferungen nach Israel

Offener Brief und Online-Aktion der IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel

24.07.2009 

In Anbetracht der jüngsten militärischen Drohungen Israels gegenüber dem Iran hat die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel heute in einem Offenen Brief aufgefordert, die von Israel bestellten zwei weiteren U-Boote der Dolphin-Klasse nicht auszuliefern. Darüber hinaus sollten alle Lieferungen deutscher Waffen und Rüstungsgüter nach Nahost unverzüglich gestoppt werden.

lesen ...[Offener Brief an Angela Merkel]  [Beteiligen Sie sich an der Online-Aktion]

08.07.2009  Israel bedroht Iran mit deutschen U-Booten

IPPNW-Presseinfo vom 8.7.2009

Israel bedroht Iran mit deutschen U-Booten

Deutsche Regierung muss Waffenlieferungen nach Nahost stoppen

08.07.2009 

In Anbetracht der jüngsten militärischen Drohungen Israels gegenüber dem Iran fordert die IPPNW von der deutschen Regierung, alle Waffenlieferungen nach Nahost zu stoppen. „Wir appellieren an die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und der Bundesregierung, auf den weiteren Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse zu verzichten“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. 

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"Gähnendes Loch im Nichtverbreitungssystem"

Abrüstungsnetzwerk kritisiert Entscheidung der Nuklearen Lieferländer

08.09.2008 

Das internationale Abrüstungsnetzwerk Abolition 2000, an dem die Ärzteorganisation IPPNW beteiligt ist, bedauert die Entscheidung der aus 45 Nationen bestehenden Gruppe der Nuklearen Lieferländer (NSG) vom Samstag zutiefst. Die Gruppe der Nuklearen Lieferländer hat mit einer Ausnahmegenehmigung erstmals Nuklearexporte nach Indien gestattet. Indien hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.

lesen ...[Pressemitteilung: IPPNW fordert Steinmeier auf, Nuklearhandel abzulehnen]

Der Iran-Bericht der Geheimdienste

Bush in Erklärungsnot

13.12.2007 

Anfang Dezember 2007 veröffentlichte der National Intelligence Council (NIC) seinen Iran-Bericht. In ihm wird deutlich, dass die US-Geheimdienste es mittlerweile für sehr wahrscheinlich halten, dass das iranische Atomwaffenprogramm seit 2003 ruht. Damit brachte der NIC die Bush-Administration in erhebliche Erklärungsnot. Ihre Schreckensszenarien von einem nuklear bewaffneten Iran bestimmten in den letzten Jahren die internationale Politik gegenüber dem Iran. Die IPPNW hat die wichtigsten Passagen in einem pdf-Dokument zusammengefasst.

lesen ...[Der Iranbericht des NIC]

IPPNW-Factsheet

Die zwei Seiten des Atomwaffensperrvertrags

Atomwaffenmonopol und Abrüstung

29.11.2007 

Kein anderes Land außer China, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA darf legal Atomwaffen entwickeln oder erwerben. Im Gegenzug bekommen sie atomare Materialien, wissenschaftliches Know-How und Technologien zur Nutzung der Atomenergie für zivile Zwecke zur Verfügung gestellt. Der Atomwaffensperrvertrag (NPT) enthält auch die Verpflichtung, alle Atomwaffen abzurüsten.

lesen ...[IPPNW-Factsheet]  [Der Atomwaffensperrvertrag im Wortlaut]

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Dezember 2006

Falsche Signale, falsche Richtung

Indische Ärzte kritisieren Atomabkommen

13.12.2006 

Das Nuklearabkommen zwischen USA und Indien gefährdet die Sicherheit in Südostasien, warnt die indische Sektion der IPPNW. “Dieses Abkommen sendet die falschen Signale an die Nachbarstaaten. Es gibt keine Garantie, dass die Atomkraftwerke nur für friedliche Zwecke genutzt werden”, sagt Dr. Arun Mitra, Generalsekretär der Indian Doctors for Peace and Development. Außerdem vermittle das Abkommen den falschen Eindruck, dass der Energiemangel in Indien mit Atomkraft gelöst werden könne.

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IPPNW-Presseinfo vom 7. Juni 2006

Waffen des Terrors

Blixbericht: Abschaffung aller Atomwaffen

Hans Blix07.06.2006 

Kein Geringerer als Hans Blix hat in einem Bericht, der UN-Generalsekretär Kofi Annan vorgelegt wurde, unmissverständlich deutlich gemacht: “Solange auch nur ein einziger Staat Atomwaffen besitzt, werden auch andere Länder solche Waffen haben wollen!” Der ehemalige Chef der UNO-Waffeninspektoren für den Irak und frühere IAEO-Generaldirektor erklärt zusammen mit 14 führenden internationalen Experten in der Schrift “Waffen des Terrors”, dass nur eine konsequente Abschaffung aller bestehenden nuklearen Waffensysteme die weitere Verbreitung von Atomwaffen verhindern kann. Der Bericht ermahnt jene Staaten, die nuklearer Arsenale besitzen, ihre Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag zu erfüllen. Der Vertrag schreibt die sukzessive Reduzierung und Eliminierung dieser Arsenale vor.

lesen ...[Bericht der Blix-Kommission]

Bericht

Atomwaffenkonferenz kläglich gescheitert

Nur NGOs bieten kreative Lösungen an

27.05.2005 

Um 16:08 erklärte der Vorsitzende der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperr-Vertrags Sergio Duarte, die Verhandlungen für beendet. Er hatte zuvor in einer Pressekonferenz gesagt, dass er kein Abschlussstatement abgeben werde. Damit hat er viele Beobachter enttäuscht, die wissen wollten, was hinter den geschlossenen Türen gesagt wurde. Nicht mal die Magie des Zauberstabes der NGOs hat geholfen, die Konferenz zu retten.

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Bürgermeister Akiba sucht neue Wege für Abrüstung

Offener Brief an den Konferenzpräsident

Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba27.05.2005 

Der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba, schrieb heute an den Präsident der Atomwaffenkonferenz in New York, Sergio de Queiroz Duarte, einen offenen Brief. Er kündigte an, dass die Bürgermeister für den Frieden neue Wege für die atomare Abrüstung suchen werden, sollten die etablierten Gremien blockiert bleiben. “Nichts würde mich mehr freuen, der Welt in meiner Friedenserklärung zum 60. Jahrestag die Entwicklung einer realisierbaren Option zu verkünden”, so Akiba.

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Fakten zum Atomwaffensperrvertrag

Frequently Asked Questions (FAQ)

Der Atomwaffensperrvertrag ist offiziell der “Nukleare-Nicht-Verbreitungs-Vertrag” (NVV). In englischer Sprache heißt er "Nuclear Non-Proliferation Treaty" (NPT) Der NVV beiinhaltet die drei sogenannten "Säulen" Nichtverbreitung, Abrüstung und Atomenergie, auf denen das Nichtverbreitungssystem aufgebaut wurde.

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