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IPPNW
Atomwaffen A-Z

Britische Atomflotte wird verkleinert

Britischer Premierminister Gordon Brown beim Weltwirtschaftsforum 2008, Foto: WEF29.09.2009 

Der britische Premierminister Gordon Brown kundigte an, die Zahl der britischen Atom-U-Boote von vier auf drei zu reduzieren. Allerdings soll der Bestand von 160 Atomsprengköpfe beibehalten werden. Brown hat die Reduzierung als Beitrag des Landes zu der von US-Präsident Obama verkündeten weltweiten atomaren Abrüstung darstellen wollen. Großbritanniens Verteidigungsminister Ainsworth hatte bereits eine Reduzierung der Atom-Flotte aus Ersparnisgründen angedeutet.

[Atomwaffen A-Z: Großbritannien]

IPPNW-Presseinfo 22.6.2009

IPPNW: Atomare Abrüstung dringlicher denn je

Abu al-Jasid droht mit Atomwaffeneinsatz

22.06.2009 

Die Drohung des mutmaßlichen Al-Kaida-Anführers in Afghanistan, Mustafa Abu al-Jasid, im Fernsehsender Al-Dschasira, Pakistans Atomwaffen gegen die USA einsetzen zu wollen, unterstreicht die Dringlichkeit zur weltweiten Abrüstung. „Die Welt steht am Scheideweg: Entweder werden Atomwaffen geächtet und abgeschafft oder sie werden von immer mehr Staaten und so genannten `nichtstaatlichen Akteuren´ entwickelt, erworben oder gestohlen“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Ärzteorganisation setzt sich für eine Atomwaffenkonvention ein, einen Vertrag über das Verbot und die Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen.

lesen ...[Infos zu Pakistans Atomwaffenprogramm]

Gipfeltreffen in Moskau

Erklärung der internationalen IPPNW

09.07.2009 

Kurz vor dem historischen ersten Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Dimitri Medvedev im März 2009 hatten die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges beiden Staatsoberhäuptern einen Brief geschickt. Darin hatten über 300 der weltbesten Mediziner einen Appell für eine atomwaffenfreie Welt unterschrieben.

lesen ...[Erklärung im englischen Wortlaut]

IPPNW-Presseinfo vom 25. Mai 2009

IPPNW: Atomkonflikt mit Nordkorea gefährdet neue Abrüstungsvision

Konfliktlösung bleibt erste Priorität für die Atomwaffenpolitik, nicht Eskalation

Magnox Reaktor, Nordkorea25.05.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die nordkoreanische Regierung für ihren heutigen Atomtest. Dieser Test gefährdet nicht nur Umwelt und Gesundheit, sondern auch die Abrüstungsinitiativen von Barack Obama. Heute früh um 01:54 Uhr (CET) wurde im Nordosten von Nordkorea ein Erdbeben in der Höhe von 4,7 auf der Richterskala gemessen. Einige Zeit später erklärte die nordkoreanische Regierung, sie habe erfolgreich unterirdisch eine Atombombe getestet. Er sei Teil von Pjöngjangs "Maßnahmen, um die nukleare Abschreckung zur Selbstverteidigung zu stärken ".

lesen ...[Weitere Informationen]  [Stellungnahme der internationalen IPPNW (englisch)]  [Stellungnahme der internationalen IPPNW (deutsch)]

Kommentar von Xanthe Hall

Leise Gefahr im Doppelpack

Zivile und militärische Atomenergie in den U-Booten der Verbündeten

17.02.2009 

Der Zusammenstoß eines britischen mit einem französischem Atom-U-Boot im Atlantik wirft Fragen auf. Bereits Anfang Februar war es zur Kollision des französischen "Le Triomphant" und der britischen HMS Vanguard gekommen. Die beiden U-Boote könnten mit bis zu 16 Raketen und 48 Sprengköpfen ausgestattet gewesen sein. Doch Informationen über den Vorfall kamen nur scheibchenweise ans Licht. Erst als britische Medien von der Sache Wind bekamen, kam der Crash im Atlantik an die Öffentlichkeit. Lesen Sie den Kommentar von Xanthe Hall, Atomwaffenexpertin der IPPNW...

lesen ...[Unfälle mit Atomwaffen]  [Beispiele von Atomwaffenunfällen]

Rückfall ins "Kalte Kriegs"-Denken

IPPNW kritisiert Erstschlagsoption der NATO

23.01.2008 

Fast unbeachtet von den deutschen Medien hat gestern eine Gruppe von Militärexperten sich für den “präemptiven nuklearen Erstschlag” als Schutz gegen internationalen Terrorismus, politischen Fanatismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt dies als überkommenes Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges.

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Aktionsbündnis unsere zukunft

20 Jahre Vertrag über Mittelstreckenraketen

Erfolg von damals heute gefährdet

Präsidenten Reagan und Gorbatschow unterzeichnen Vertrag14.11.2007 

Am 8. Dezember 1987 unterzeichneten der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow und der US-Präsident Ronald Reagan in Washington den INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen. Im Hinblick auf den nahenden 20. Jahrestag bietet das Aktionsbündnis "unsere zukunft - atomwaffenfrei" auf der Internetseite www.atomwaffenfrei.de umfangreiche Hintergrundinformationen und vermittelt JournalistInnen bei Bedarf Interviewpartner.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. September 2007

Globales Sicherheitsrisiko Atomwaffen

Atomwaffenpanne in den USA

07.09.2007 

Die IPPNW weist im Hinblick auf die jüngste Atomwaffenpanne in den USA darauf hin, dass gefährliche Irrtümer und Pannen mit Atomwaffen ein ständiges globales Sicherheitsrisiko darstellen. Der jüngste Vorfall in den USA zeige, dass es unmöglich ist, sämtliche Risiken bei der Lagerung, Wartung und dem Transport von Atomwaffen auszuschließen. Am 30. August überflog ein Langstreckenbomber die USA mit fünf bis sechs gefechtsbereiten Atomwaffen. Die Piloten hatten während des Fluges keine Kenntnis von ihrer gefährlichen Fracht.

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Ein neues Wettrüsten ist längst im Gange

Das Raketenabwehrsystem

04.10.2007 

Der russische Präsident Putin drohte im Oktober 2007 wiederholt damit, den INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen aufzukündigen, sollten sich die USA tatsächlich zum Aufbau eines Raketenabwehrsystems in Osteuropa entschließen. Eines der Hauptprobleme des Raketenabwehrsystems ist das der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Die Aufstellung eines solchen Systems bringt andere dazu, Waffen und weiterführende Technologien zu entwickeln, die es überwinden können.

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Grundsatzerklärung zur Abrüstung

Margaret Beckett bei Carnegie-Konferenz

25.07.2007 

Margaret Beckett, damals amtierende Außenministerin Großbritanniens, hielt bei der 2007 Carnegie Nonproliferation Conference eine Grundsatzrede, bei der sie an die erfolgreiche Kampagne zur Abschaffung der Sklaverei erinnerte, zum Atomausstieg aufrief und für Großbritannien die Ergreifung technischer und politischer Maßnahmen vorsah, die zur Erreichung des Zieles eines vollständigen Atomausstiegs nötig seien.

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