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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Pressemitteilung ICAN Germany

Atomwaffenkonferenz in New York gescheitert

107 Staaten fordern nun Atomwaffenverbot und vollständige Abrüstung

NPT 2015, Foto: ICAN Germany23.05.2015 

Nach intensiven Verhandlungen ist die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT) gestern Abend in New York ohne Einigung zu Ende gegangen. Dessen ungeachtet haben sich am Ende der Konferenz 107 Regierungen dazu verpflichtet, für ein Verbot und die vollständige Vernichtung von Atomwaffen einzutreten und sich dem „Humanitarian Pledge“ angeschlossen. Die Bundesregierung hat sich verweigert, diese Initiative ebenfalls zu unterstützen.

Whistleblower: Das britische Trident-Atomwaffensystem ist marode

20.05.2015 

Am Sonntag, den 17. Mai 2015 berichtete die schottische Zeitung Sunday Herald, dass ein Ingenieur auf dem Atom-U-Boot HMS Victorious gravierende Probleme mit dem britischen Atomwaffensystem gemeldet habe. In seinem 18-seitigen Bericht beschreibt er Zustände auf den U-Booten, die einem "vorprogrammierten Desaster" gleichkämen. Bisher spricht alles dafür, dass seine Aussage glaubwürdig ist. William McNeilly ist inzwischen in Haft, nachdem er sich mehrere Tage nach der Veröffentlichung des Berichts auf der Flucht ins Ausland am Flughafen in Schottland der Militärpolizei gestellt hat.

Bericht

Wie Staaten einen Konsens finden

Live aus New York bei der NVV-Konferenz

14.05.2015 

In den Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag kommt es zu ersten Konflikten: Auf das langfristige Ziel können sich zwar alle Staaten einigen, aber konkrete Handlungsempfehlungen werden abgeschwächt. In der dritten Woche der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags haben jetzt Verhandlungen über Beschlüsse zur atomaren Abrüstung begonnen. Der erste Entwurf des 1. Unterausschusses hat viele Forderungen der Staaten aufgenommen, die der Humanitären Initiative angehören. Unsere Abrüstungsreferentin Xanthe Hall berichtet zu den Verhandlungen über den Nichtverbreitungsvertrag in New York.

Blogbeitrag von Xanthe Hall, IPPNW

Wie Staaten einen Konsens finden

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag

Das starke österreichische Statement: Vorgetragen von Botschafter Alexander Kmentt. Foto: ICAN Deutschland14.05.2015 

In den Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag kommt es zu ersten Konflikten: Auf das langfristige Ziel können sich zwar alle Staaten einigen, aber konkrete Handlungsempfehlungen werden abgeschwächt. Die Entwürfe des 1. Hauptkomitees sowie des 1. Unterausschuss, die sich mit Abrüstung befassen, liegen seit dem 8. Mai vor. Der erste Entwurf des 1. Unterausschusses hat viele Forderungen der Staaten aufgenommen, die der Humanitären Initiative angehören, beispielsweise: "Die Konferenz sei sich darüber einig, dass das Verständnis und die Besorgnis im Bezug auf die katastrophalen humanitären Folgen eines jeglichen Einsatzes von Atomwaffen die Bemühungen aller Staaten untermauern und eine Dringlichkeit verleihen würden, die zur totalen Eliminierung der Atomwaffen führen könnte".  

Kommentar

Im Dunstkreis der Atomwaffen

Zur Atomwaffenkonferenz in New York

Demo in New York am 26.4. Foto: Lucas Wirl30.04.2015 

Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie lange nicht mehr. Doch Deutschland versteckt sich auf der Konferenz in New York in der Frage der Abrüstung hinter der NATO. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hingegen hielt dort im Auftrag von 160 Staaten eine flammende Rede über die Notwendigkeit, Atomwaffen zu verbieten - aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen eines einzigen Einsatzes. Xanthe Hall kommentiert die deutsche Rede und das humanitäre Statement auf der Überprüfungskonferenz in New York.

Aktion
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Basisinfos
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News und Kommentar
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Nukleare Kette
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Webdossier

UN-Hauptquartier in New York. Foto: UN

Vom 27. April bis 22. Mai 2015 findet in New York die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt. 
Lesen Sie hier mehr darüber

Ansprechpartnerin


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
Kontakt

Materialien

IPPNWaktuell über die geplante Modernisierung der US-Atomwaffen in Europa.

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