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Aktuelles zum Thema "Atommüll"

Das Standortauswahlgesetz für ein atomares Endlager

K. Andrews [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons06.04.2017 

Mit dem Standortauswahlgesetz hatte der Gesetzgeber 2013 die Grundlagen für ein „vergleichendes Verfahren für die Auswahl eines Endlagerstandorts für radioaktive Abfälle“ gelegt. Auf Grundlage der Empfehlungen der „Endlager-Kommission“ wurde das Gesetz im März 2017 modifiziert und konkretisiert. Das gesellschaftspolitische Großprojekt, das komplexeste Infrastrukturprojekt Deutschlands, ist auf Jahrzehnte angelegt und gilt als Testfall für die Demokratie. Sollte es scheitern, müsste der hoch radioaktive Atommüll auf Dauer in Zwischenlagern verbleiben, die faktisch zu Langzeitlagern würden. Es geht um eine große Herausforderung für die Gesellschaft und auch darum, Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen.

Pressemitteilung vom 23. März 2017

Urananreicherung und Brennelementefertigung umgehend beenden

Urananreicherung und Uranexporte heute Themen im Bundestag

Urananreicherungsanlage Gronau, Foto: Urenco Deutschland GmbH23.03.2017 

Gronau/Münster/Berlin  Die Urananreicherung im westfälischen Gronau sowie ein Stopp der Exporte von angereichertem Uran aus Gronau sowie von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen für marode und gefährlich störanfällige Atomkraftwerke in Belgien und Frankreich – wie z. B. Doel, Fessenheim und Cattenom – stehen heute auf der Tagesordnung des Bundestages. Beraten werden ausstiegsorientierte Anträge der Bundestagsfraktionen der Linken und Grünen. Im Rahmen der ebenfalls heute stattfindenden Beratungen zum Endlagersuchgesetz geht es auch um die Einbindung des massenhaften Gronauer Uranmülls bei der Auswahl eines möglichen Standortes.

Wir bitten Sie um Ihre Unterschrift!

IPPNW-Anzeige zum Fukushima-Jahrestag 2017

Einsendeschluss 5. März 2017

6 Jahre Fukushima – 31 Jahre Tschernobyl06.02.2017 

Auch in diesem Jahr wollen wir zum 11. März wieder eine ganzseitige Anzeige in einer bekannten überregionalen Zeitung veröffentlichen. Das Hauptthema unserer diesjährigen Anzeige ist der Umgang mit dem Atommüll. Der Strahlenmüll wird die uns nachfolgenden Generationen belasten. Diese hochgefährliche Erbschaft auf ein Mindestmaß zu beschränken, muss unser Ziel sein. Wir bitten Sie, die Anzeige zu unterschreiben und mit Ihrem Beitrag die ganzseitige Veröffentlichung zu ermöglichen. Die Anzeige können Sie hier unterstützen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 19.01.2017

IPPNW fordert Verbleib von „Freigabe“-Material an Atomkraftwerksstandorten

AKW-Rückbau

AKW Rheinsberg: Die Gebäude sollen nach nach Medienangaben bis 2028 abgerissen werden. Foto: wikipedia.org/wiki/Benutzer: Miebner/CC BY3.019.01.2017 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert Bundes- und Landesregierungen auf, ihrer gesetzlichen Pflicht zum Schutz der Bevölkerung vor unnötiger und vermeidbarer Strahlenbelastung nachzukommen. Der gering radioaktive Abrissmüll aus dem Rückbau der deutschen Atomkraftwerke stellt eine nicht zu vernachlässigende Gefährdung der öffentlichen Gesundheit dar. Eine Freigabe und ein Recyceln von mehreren Millionen Tonnen gering radioaktiven Abrissmülls zu Alltagsgegenständen wie Heizkörpern, Zahnspangen oder Bratpfannen muss verhindert werden.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Januar 2017

Atomkonzerne entziehen sich Verantwortung für Atommüll-Entsorgung

RWE, Essen. By Baikonur (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/b12.01.2017 

Bislang waren die Atomkraftwerksbetreiber gesetzlich verpflichtet, die Entsorgung des Atommülls vollständig zu bezahlen. Nach monatelangen Verhandlungen mit den mächtigen Atomkonzernen beschloss nun der Deutsche Bundestag im vergangenen Dezember, dass nach einer Einmalzahlung der Betreiber das volle Risiko für die Kosten der sogenannten Zwischen- und Endlagerung auf die Steuerzahler und somit auch auf kommende Generationen übergehen soll.

Aktion
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Nukleare Kette
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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

Materialien

Veranstaltung

Symposium Atommüllrecht

23. Oktober 2015, Hannover

Während der Bundestag mit seiner Kommission "Lagerung hochradioaktiver Abfälle" diskutiert, wohin der hauptsächlich hochaktive Atommüll in vielen Jahrzehnten verbracht werden soll, wird gleichzeitig der Umgang mit Atommüll durch eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen, Gerichts- und Verwaltungsverfahren präjudiziert. Im Rahmen des Atommüll-Symposiums werden Praktiker die Entwicklungen in einzelnen Bereichen beleuchten und bewerten.

Ort: Rotation, ver.di-Höfe, Goseriede 10, 30159 Hannover

Informationen und Anmeldung: info@atommuellreport.de

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