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IPPNW-Kampagne bis zur Bundestagswahl

Deutschland wählt atomwaffenfrei

1.800 Atomwaffen sind noch immer in Alarmbereitsschaft, Grafik: IPPNW

Ab dem 27. März 2017 verhandelten in New York ca. 130 Staaten über einen Atomwaffenverbotsvertrag. Die Initiative dazu ging von der IPPNW-Kampagne ICAN aus, die den Fokus wieder auf die humanitären Folgen von Atomwaffen gelenkt hat. Die deutsche Regierung nimmt entgegen ihrer vielfachen Bekenntnisse für eine atomwaffenfreie Welt nicht an den Verhandlungen teil und untergräbt damit ihre abrüstungspolitische Glaubwürdigkeit. Die IPPNW startete am 23. März 2017 bis zur Bundestagswahl die Kampagne "Deutschland wählt atomwaffenfrei". Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich konstruktiv an den Atomwaffenverhandlungen zu beteiligen und die US-Atomwaffen aus Büchel abzuziehen.

Kampagne: AKW Gundremmingen

Wer B sagt, muss auch C sagen!

Für die Abschaltung beider Blöcke

Das Atomkraftwerk Gundremmingen wird immer älter und gefährlicher. Es erzeugt jeden Tag Atommüll, für den es keine sichere Entsorgung gibt. Dabei wird das Kraftwerk zur Stromversorgung nicht mehr benötigt. Deshalb fordere ich, die beiden noch laufenden Reaktorblöcke B und C 2017 abzuschalten, statt wie bisher vorgesehen, Block C noch vier Jahre weiter zu betreiben.

Mach mit und unterzeichne: Wer B sagt, muss auch C sagen. AKW Gundremmingen – Beide Blöcke 2017 abschalten!

Keine Rendite mit gesundheitsschädlichen Klimakillern

Fossilfree Health

https://weact.campact.de/efforts/aerzte-appell07.03.2016 

Die IPPNW unterstützt den bundesweiten Aufruf von ÄrztInnen an ihre Versorgungswerke, Beteiligungen an Kohle-, Öl- und Gasunternehmen abzuziehen und somit ein Zeichen für aktiven Klimaschutz zu setzen. Die UnterzeichnerInnen des Appells fordern zudem, die Beiträge für die ärztliche Altersvorsorge nach ethisch-sozialen und ökologischen Kriterien anzulegen. In dem Text heißt es: "ÄrztInnen und ärztliche Organisationen dürfen aus ihrer besonderen Verantwortung für die Gesundheit nicht gleichgültig gegenüber den Auswirkungen eines ungebremsten Klimawandels und der Luftverschmutzung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe sein, die in erheblichem Maße schon jetzt die Gesundheit sehr vieler Menschen wie auch das menschliche (Über-)Leben insgesamt bedrohen".

Asylpaket II stoppen

Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren

Flüchtlinge beim Grenzübergang Wegscheid, Oberösterreich/Deutschland 17.11.2015 - Wegscheid-Hanging, Foto: Metropolico.org, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ (bearbeitet)

Das "Asylpaket II", das nun ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden soll, beinhaltet zahlreiche inakzeptable Verschärfungen des Asylrechts, gegen die Pro Asyl zusammen mit der IPPNW, medico international, dem Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) sowie dem Bundesfachverband unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zur Protestaktion aufruft.

Keine Waffen nach Nahost!

Online-Petition zum Waffenhandel

Protest gegen Rüstungsexporte vor dem Bundestag.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen. Dennoch genehmigt er weiterhin Waffenexporte in Krisenregionen. Mehrere Friedensorganisationen - darunter IPPNW und pax christi haben zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk eine Online-Petition zum Waffenhandel mit allen Ländern des Nahen Ostens gestartet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, den Handel mit Waffen, Rüstungsgütern und "Dual-Use"-Produkten mit allen Ländern des Nahen Ostens einzustellen, die am israelisch-palästinensischen Konflikt direkt beteiligt sind.

Wir weigern uns, Feinde zu sein - machen Sie mit!

Social-Media-Kampagne

Wir sind sehr besorgt über den Krieg in der Ost-Ukraine und den Konflikt zwischen den Atomwaffenmächten NATO und Russland. Unter dem Motto "Wir weigern uns, Feinde zu sein" (We #refusetobeenemies) haben wir eine Social-Media-Kampagne gestartet. Auf www.facebook.com/werefusetobeenemies kann sich jeder an der Kampagne beteiligen! Drucken Sie das Plakat aus, machen Sie ein Foto von sich und teilen Sie es in den Sozialen Netzwerken. Werden Sie aktiv und helfen uns, diese Aktion bekannt zu machen. 

Atomwaffen - ein Bombengeschäft

Finanzierung von Atomwaffen stoppen!

Protestmail abschicken!

Die Banken spüren den Druck: Die Sparkasse ist ausgestiegen, die Commerzbank hat öffentlich Stellung bezogen und die Allianz sieht sich genötigt ihre Inventionen mit Verweis auf  die "Verteidigungsstrategie der NATO und ihre Bündnispartner" zu rechtfertigen. Jetzt dürfen wir nicht nachlassen: Schreib eine Email an die Vorstände der verantwortlichen Banken und sage ihnen, dass sie ihre Geschäfte mit Atomwaffenunternehmen stoppen sollen.

Türkei atomfrei

Unterstützung der Anti-AKW-Bewegung in der Türkei
Die türkische Regierung hat die alten Pläne zum Bau von Atomkraftwerken wieder auf ihre Tagesordnung gesetzt. Im erdbebengefährdeten Gebiet von Mersin-Akkuyu wurde der Bau für ein AKW an den staatsnahen russischen Konzern Rosatom übertragen. Rosatom führt bereits Vorarbeiten zu Bau des AKW’s durch.
Sowohl in den großen Städten der Türkei als auch in Sinop und Mersin gibt es Protestbewegungen gegen Atomenergie. Wir rufen die Türkei stämmigen Migranten in Europa und die Anti-AKW-Bewegung in Deutschland dazu auf, mit der türkischen Anti- AKW-Bewegung gegen den Bau eines Atomkraftwerks in der Türkei zu protestieren und die Bewegung zu unterstützen. Die Türkei muss atomfrei bleiben!

Atomausstieg selber machen

Stromwechsel jetzt!

Führende Umweltverbände, Organisationen für Verbraucherschutz und Anti-Atom-Initiativen rufen die atomkritische Mehrheit in Deutschland auf, ihre Vertragsbeziehungen zu den Atomstromproduzenten zu beenden und massenhaft zu Ökostromern zu wechseln. Private Haushalte, Gewerbe und Unternehmen sollen so gegen die einseitige Aufkündigung des so genannten Atomkonsenses durch den Essener Stromriesen RWE und die anderen drei Atomstromproduzenten E.ON, Vattenfall und Energie Baden-Württemberg (EnBW) vorgehen.

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Frau Merkel, unterstützen Sie das Atomwaffenverbot!
Spenden Sie und ermöglichen Sie eine Anzeige in der FR!

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IPPNW-Anzeige vom 10.03.2017 in der Süddeutschen Zeitung | Danke an 2.026 UnterstützerInnen!

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