IPPNW.DE

Opferzahlen des sogenannten "Krieges gegen den Terror"

3. Auflage des IPPNW-Reports "Body-Count"

20.11.2014 Allein aufgrund der US-Invasion im Jahr 2003 sind bis Ende 2013  schätzungsweise  zwischen einer und zwei Millionen IrakerInnen ums Leben gekommen. Dies sind ca. 5 % der gesamten Bevölkerung des Landes. Diese Zahl ist ein Indikator für das Ausmaß der Schäden für Gesellschaft und Infrastruktur. Zum Vergleich: Deutschland verlor im 2. Weltkrieg etwa 10% seiner Bevölkerung. Diese Zahlen sind das Ergebnis des IPPNW-Reports “Body Count – Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror Irak – Afghanistan – Pakistan”, der jetzt in der dritten aktualisierten Auflage vorliegt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.11.2013

Krieg macht krank

Studie zu Belastungsstörungen bei deutschen Soldaten

26.11.2013 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert nach dem Auslaufen des ISAF-Mandats den vollständigen Abzug deutscher Streitkräfte aus Afghanistan. Die heute veröffentlichte Studie zum Thema "Posttraumatische Belastungsstörungen bei Soldaten" der Technischen Universität Dresden zeigt einmal mehr: Krieg tötet nicht nur, er macht auch krank. „Verbesserte Voruntersuchungen von SoldatInnen auf psychische Risikofaktoren sind jedoch keine Lösung. Wirkliche Prävention besteht darin, sie nicht in diese Einsätze zu schicken“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30.1.2013

Ohne Menschenrechte kein Frieden in Afghanistan

Grundrechte auf Unversehrtheit, Gesundheit und Nahrung haben keinen Platz

30.01.2013 Voraussetzung für Frieden in Afghanistan ist zivilgesellschaftliches Engagement. Dafür ist ein Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan samt der privaten Militär- und Sicherheitsfirmen unabdingbar. Anlässlich der morgigen Bundestagsabstimmung über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW von der Bundesregierung finanzielle Hilfen ausschließlich für zivile Projekte zu verwenden. Die ersten elf Jahre des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan haben mehr als 7 Milliarden Euro gekostet. Dem standen nur 2,13 Milliarden für Wiederaufbau und Entwicklung des Landes gegenüber.

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Bonner Friedenskongress 2012

Frieden, Demokratie und Entwicklung in Afghanistan

Afghanische und deutsche Zivilgesellschaft stellt sich Herausforderungen

14.10.2012 Für eineinhalb Tage hat der Friedenskongress "Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan" zu den Möglichkeiten eines nachhaltigen Friedens in dem Land unterschiedliche Gruppen des afghanischen Exils mit Vertretern der deutschen Friedensbewegung und Besuchern aus Afghanistan selbst zusammengebracht. Für die Veranstalter, sowohl Afghaninnen und Afghanen als auch VertreterInnen der deutschen Friedensbewegung, liegt der Erfolg des Kongresses zuallererst in seinem erstmaligen Angebot einer Plattform des offenen Meinungsaustausches. Für ein Land im Krieg ist es nicht selbstverständlich, dass sich verschiedene afghanische Exilfraktionen mit Afghaninnen und Afghanen direkt aus der Heimat und Engagierten der deutschen Friedensbewegung in einer freundschaftlichen Atmosphäre austauschen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.5.2012

Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

Zu einer realitätsnahen Schätzung der Opfer asymmetrischer Kriege

18.05.2012 Der "Krieg gegen den Terror" hat allein im Irak, Afghanistan und Pakistan zu 1,7 Millionen Todes-Opfern geführt. Das ist das Ergebnis des IPPNW-Reports "Body Count - Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror". "Präzisionswaffen ändern nichts am hohen Prozentsatz getöteter Zivilisten in asymmetrischen Kriegen", erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Jens Wagner. Der Einsatz von Phosphorbomben, Streumunition, DIME- und Uranmunition sowie das brutale Vorgehen der Besatzungstruppen zum Beispiel in Fallujah und Basrah zeigten das unmenschliche Gesicht des Krieges.

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Bündnis-Pressemitteilung vom 15.12.2011

Politische Verhandlungslösung in Afghanistan

Kooperation für den Frieden

15.12.2011 Das Bundeskabinett hat heute der Verlängerung des Afghanistan-Mandates um ein weiteres Jahr zugestimmt. Das setzt den Krieg fort. Die gleichzeitige Herabsetzung der Obergrenze der entsendeten Militärs um 450 Soldatinnen und Soldaten wertet die Kooperation für den Frieden, der Zusammenschluss von mehr als 50 Organisationen und -initiativen aus der deutschen Friedensbewegung, als hohles Signal. Der Lage in Afghanistan kann nur mit einem entschiedenen Politikwechsel begegnet werden.

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IPPNW-Presseinformation 29.11.2011

Sofortiger Waffenstillstand und offene Friedensverhandlungen

Petersberg II: 10 Jahre Afghanistankrieg – eine humanitäre Katastrophe

29.11.2011 Die humanitäre Situation in Afghanistan hat sich nach zehn Jahren "Krieg gegen den Terror" kaum verbessert. Das beklagt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. "Um Schlimmeres zu verhüten, bedarf es eines sofortigen Waffenstillstand, notfalls einseitig verkündigt. Dann müssen Verhandlungen folgen, die den vollständigen Truppenabzug und eine langfristig und großzügig dimensionierte Unterstützung des Wiederaufbaus des Landes zum Ziel haben", fordert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

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Aufruf

Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!

Wiederstand und Protest gegen Petersberg II

03.08.2011 Auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 reagierten die USA sowie die NATO mit dem Krieg in Afghanistan. Im Dezember vor zehn Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz in Bonn eine provisorische Regierung für Afghanistan unter Präsident Karzai eingesetzt - wenige Tage später beschloss der UN-Sicherheitrat den ISAF-Einsatz. Nun lädt die Bundesregierung für den 5. Dezember 2011 erneut auf den Petersberg ein. Die kriegsführenden Staaten werdern hier zusammenkommen, um über die Zukunft Afghanistans zu beraten.

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Pressekonferenz vom 6.9.2011

„Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg.“

Friedensbewegung kündigt Proteste gegen Afghanistankonferenz an

06.09.2011 Die Friedensbewegung in Deutschland ruft bundesweit zu Protesten gegen die Petersberg II-Konferenz auf. Die  Protestaktionen starten am Samstag, den 3.12.2011 um 11:30 Uhr am Bonner Kaiserplatz mit einer Demonstration. Am Sonntag, den 4. Dezember diskutiert eine Internationale Friedenskonferenz Alternativen für ein selbstbestimmtes Afghanistan. Für den Tag der Regierungskonferenz  werden kreative Protestaktionen vorbereitet.

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IPPNW-Presseinformation vom 1.9.2011

Der Krieg kehrt heim

Bundeskabinett beschließt Entschädigung für verwundete Soldaten

01.09.2011 Der gestrige Beschluss der Bundesregierung, im Auslandseinsatz verwundete Soldaten besser zu entschädigen, ist zu begrüßen. „Im Vergleich zu AktionärInnen von Rüstungskonzernen erhalten die körperlich und seelisch oft schwer verwundeten Soldaten nur eine lachhafte Entschädigung“, kritisiert Susanne Grabenhorst, IPPNW-Vorstandsmitglied. Die einzig wirkliche Prävention für die Soldaten bestehe aber darin, alle Kampfhandlungen in Afghanistan zu beenden und mit dem Abzug der Bundeswehr zu beginnen.

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IPPNW-Stellungnahme vom 23.5.2011

Staatsterrorismus

Deutsche Soldaten schießen auf afghanische Demonstranten

23.05.2011 Mit großer Empörung nimmt unsere ärztliche Friedensorganisation zur Kenntnis, dass deutsche Soldaten nach den Protesten vor dem Bundeswehrlager im nordafghanischen Talokan gezielt auf Demonstranten geschossen haben. Mindestens zwölf Menschen wurden erschossen, mehr als 80 Menschen durch Schüsse deutscher Soldaten oder afghanischer Wachleute und Polizisten verletzt. Die Bundeswehr behauptet, die Demonstranten wären mit Handgranaten und Molotowcocktails bewaffnet gewesen, andere Quellen berichten von Steinen.

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Den Opfern ein Gesicht geben

IPPNW-Protestaktion gegen den Afghanistankrieg

28.01.2011 Die IPPNW hat heute anlässlich der Abstimmung im Bundestag über den Afghanistan-Einsatz eine Protestaktion veranstaltet. Die ärztliche Friedensorganisation lehnt die Verlängerung des Einsatzes ab und fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Mitglieder und Sympathisanten der IPPNW haben den Opfern des Krieges ein Gesicht gegeben. In Schwarz gekleidet trugen sie Masken mit afghanischen Gesichtern sowie Schilder mit afghanischen Namen und Adjektiven, die Krieg assoziieren wie z.B. "tot", "verwaist", "verstümmelt", "traumatisiert", "ausgebombt". Die Buchstaben auf dem Rücken ergaben nebeneinander gestellt das Wort "AFGHANISTAN".

Bündnis-Pressemitteilung vom 16.6.2010

P.E.N.-Präsident: Afghanistan-Strategie ist gescheitert

Friedensbewegung startet Unterschriftenkampagne gegen Krieg in Afghanistan

16.06.2010 Gestern haben die großen Friedensorganisationen in Berlin den gemeinsamen Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen" vorgestellt. Der Appell fordert den sofortige Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan. Die Friedensbewegung erhofft sich mit diesem Appell, dass die Diskussion in alle gesellschaftlichen Bereiche getragen und der Protest breite Unterstützung finden wird.

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IPPNW-Presseinformation vom 06.01.2010

Krieg schafft keinen Frieden

IPPNW unterstützt das klare Votum von Margot Käßmann gegen Krieg

06.01.2010 Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW unterstützt das klare Votum der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Dr. Margot Käßmann gegen den Afghanistan-Krieg. Wir begrüßen ihre Aufforderung an die Politik, die Logik des Krieges zu durchbrechen. „Nicht das Votum von Frau Käßmann gegen diesen Krieg, sondern das Votum der Politiker für dessen Fortsetzung gegen den Willen der Volksmehrheit ist unmoralisch“, erklärt IPPNW-Gründer und Ehrenvorstandsmitglied Prof. Dr. Horst-Eberhard Richter. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung spricht sich bereits seit Jahren bei allen Umfragen eindeutig gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan aus.

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Aus IPPNW-Forum 120/09

Die Nato auf dem Weg ins Desaster

Die aktuelle Lage in Afghanistan

11.01.2010 Personalentscheidungen, Aufbauhilfe und Entwicklungsstrategie, Korruption und Geheimdienste, Schutz der Zivilbevölkerung und Uranmunition - Christoph Hörstel wagt den Versuch, auf zwei Seiten die aktuelle Lage in Afghanistan zu bewerten.

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IPPNW-Presseinfo vom 2.12.2009

Abzug statt Mandatsverlängerung

Zivile Hilfe statt Krieg für Afghanistan

02.12.2009 Die Ärzteorganisation IPPNW lehnt die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der ISAF-Truppe in Afghanistan ab. Frieden und Entwicklung ist nur mit dem Abzug aller ausländischen Militärs aus Afghanistan zu erreichen. Gleichzeitig muss die zivile Hilfe erheblich aufgestockt werden. Dem erwarteten militärischen Aufwand von rund 784,7 Millionen Euro für das Jahr 2010 stehen gerade einmal Mittel von 144 Millionen Euro für Stabilisierung und Entwicklung Afghanistans in diesem Jahr gegenüber. Zudem kritisiert die IPPNW die Strategie der zivil-militärischen Zusammenarbeit, die das Militär an erster Stelle führt und damit zivile Helfer sogar gefährdet.

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Aus IPPNW-Forum 120/09

Krieg macht krank

Zur seelischen Gesundheit der afghanischen Bevölkerung

01.12.2009 Er schläft in verfallenen Gebäuden, isst schmutzige Essensreste, trägt zerschlissene Kleidung und verbringt sein Leben auf der Straße. Er weiß weder seinen Namen, noch sein Alter, noch könnte er Familienangehörige nennen. Der Mann ist mittleren Alters und seelisch krank in Kabul. Laut Angaben des Nachrichtendienstes des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (IRIN) leidet mindestens einer von zehn in den letzten zehn Monaten verhafteten Bettlern in Kabul an seelischen Störungen. "Krieg und physische Gewalt haben vielen Afghanen seelischen Schaden zugefügt", erklärt Musadiq Nadimee, ein Psychiater des "Mental Health Hospital" in Kabul.

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IPPNW-Presseinfo vom 4.11.2009

Krieg traumatisiert Soldaten und Zivilbevölkerung

Guttenberg spricht von "Krieg in Afghanistan"

04.11.2009 Die IPPNW begrüßt, dass der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg den Krieg jetzt endlich also solchen bezeichnet. „Wir Ärzte erinnern zum wiederholten Male daran, dass Krieg eine von Menschenhand verursachte Katastrophe ist. Krieg tötet nicht nur, sondern macht die betroffenen Soldaten und vor allem die Zivilbevölkerung krank“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Politiker, die den Krieg am Hindukusch als vermeintlich notwendig deklarieren, hätten zu verantworten, dass sowohl immer mehr Soldaten als auch die Menschen in Afghanistan getötet, verwundet und traumatisiert würden.

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Engagement gegen das Afghanistan-Mandat

Neues Faltblatt / Poster / Abstimmungsaktion

Das Bundeswehrmandat für den ISAF-Einsatz in Afghanistan läuft Anfang Dezember aus. Fristgemäß muss der Bundestag es verlängern. Die immer wieder ins Gespräch gebrachte Aufstockung des deutschen Truppenkontingents mag erst zu Beginn des kommenden Jahres auf der Tagesordnung stehen. Sie wird einmal von der Vorstellung einer neuen Strategie durch den US-Präsidenten Obama abhängen. Die Bundesregierung will zudem eine für Ende Januar angesetzte internationale Afghanistan-Konferenz abwarten, nach der sich auch weitere ISAF-Nationen entscheiden werden.
Zahlreiche Gruppen der Friedensbewegung – darunter die IPPNW – haben ein gemeinsames Faltblatt erarbeitet, dass sich in die Debatte über die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr einmischen will. Es fordert die Beendigung des Krieges und eine massive Aufstockung der zivilen Konfliktbearbeitung.

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IPPNW-Presseinfo vom 4.11.2009

Krieg traumatisiert Soldaten und Zivilbevölkerung

Guttenberg spricht von "Krieg in Afghanistan"

04.11.2009 Die IPPNW begrüßt, dass der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg den Krieg jetzt endlich also solchen bezeichnet. „Wir Ärzte erinnern zum wiederholten Male daran, dass Krieg eine von Menschenhand verursachte Katastrophe ist. Krieg tötet nicht nur, sondern macht die betroffenen Soldaten und vor allem die Zivilbevölkerung krank“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Politiker, die den Krieg am Hindukusch als vermeintlich notwendig deklarieren, hätten zu verantworten, dass sowohl immer mehr Soldaten als auch die Menschen in Afghanistan getötet, verwundet und traumatisiert würden.

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IPPNW-Presseinfo 16. Oktober 2008

IPPNW kritisiert Mandatsverlängerung für Afghanistan

Es gibt glaubwürdige Friedensalternativen für das Land!

16.10.2008 Die IPPNW kritisiert die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan durch eine Mehrheit des Bundestages. „Das ist eine verheerende Strategie des weiter so und des immer mehr so. Wann wird verstanden, dass der „Krieg gegen den Terror“ militärisch nicht zu gewinnen ist?“, fragt Jens-Peter Steffen, Friedenspolitischer Sprecher der IPPNW: „Dabei gibt es doch Alternativen, an denen ein Dialog mit allen politischen Kräften Afghanistans ansetzen kann. Die Grundlage dafür sind aber konkrete militärische Abzugspläne!“

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Friedensbewegung demonstrierte gegen Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Wer wirklich den Frieden in Afghanistan will, muss zuerst den Krieg beenden!

20.09.2008 Zufrieden erklärten sich die SprecherInnen der heutigen Demonstration in Berlin gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr. Sowohl die Beteiligung mit über 8.000 Menschen als auch die politischen Aussagen bei Auftakt und Abschluss erfüllten das Ziel, die breite Ablehnung des Krieges in der Gesellschaft eindrucksvoll zu demonstrieren.

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31.08.2008 Geschockt von den jüngsten Nachrichten über den Tod afghanischer Zivilisten durch die Hand deutscher Soldaten verstärkt ein breites Bündnis aus Friedens-, Sozialen Bewegungen und Gewerkschaften ihre Mobilisierung gegen die im September anstehende Mandatsverlängerung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan. Es appelliert an die Mitglieder des Bundestages, der Verlängerung die Stimme zu verweigern. Um dem Nachdruck zu verleihen, ruft es zur Teilnahme an den bundesweiten Demonstrationen am 20. September in Berlin und Stuttgart auf.

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IPPNW fordert Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

Friedensbewegung kündigt Protest für den Sommer und Herbst an

24.06.2008 Entschieden sprechen sich die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) gegen die von Verteidigungsminister Franz Josef Jung angekündigte Aufstockung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan um 1.000 Soldaten aus. "Die Aufstockung bedeutet eine Ausweitung des militärischen Engagements", so Jens-Peter Steffen, friedenspolitischer Sprecher der IPPNW in Berlin.

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Presseinfo des Friedensfilmpreises

Friedensfilmpreis für Buddha zerfiel vor Scham

Berlinale

17.02.2008 Der 23. Friedensfilmpreis der 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2008 geht an Hana Makhmalbaf für ihren Film BUDA AZ SHARM FORU RIKHT (Buddha zerfiel vor Scham). Der Friedensfilmpreis, der unter der Schirmherrschaft der IPPNW steht, ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Heinrich-Böll-Stiftung zur Verfügung gestellt.

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