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40 Jahre Friedensnobelpreis für die IPPNW

„Menschen aller Länder, die ihr überleben wollt, vereinigt Euch!“

Die IPPNW und der Friedensnobelpreis

28.11.2025 Als die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) 1985 den Friedensnobelpreis erhielten, hatte das atomare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht. Der Generalsekretär der UN, Pérez de Cuéllar, hatte alle Regierungen aufgefordert, den „Wahnsinn“ und die „Immoralität“ des Rüstungswettlaufs zu beenden. Stattdessen waren die Regierungen der USA und der Sowjetunion bis zu diesem Moment noch bestrebt, die Menschen an das Risiko eines Atomkrieges zu gewöhnen, weil die sogenannte atomare Abschreckungsstrategie ja die Bereitschaft voraussetzte, mit der Bedrohung gegebenenfalls Ernst zu machen.

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Eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten habe sich zur IPPNW geäußert, wie z. B. der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt, der früherer UN-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar, der ehemalige Präsident der UdSSR Mikhail Gorbatschow oder der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan.

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Die internationale Föderation von nationalen Ärzteorganisationen IPPNW wurde durch sechs Gründungsmitglieder aus den USA und der Sowjetunion im Dezember 1980 ins Leben gerufen. In zwei Jahrzehnten erreichten die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) weltweite Beachtung. Zeitweise war sie die am schnellsten wachsende medizinische Organisation mit über 250.000 Mitgliedern in 85 nationalen Sektionen. Ihr Vorgänger Physicians for Responsibility (PSR) wurde später die US-Sektion der IPPNW.

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Die Geschichte der medizinischen Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland beginnt im Herbst 1981, rund zwei Jahre nach dem „Doppelbeschluss“ der NATO, mit einem Zusammenschluss von Ärzteinitiativen. 1982 enstand daraus die bundesdeutsche Sektion der internationalen Vereinigung der IPPNW.

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Geschichte der IPPNW in der DDR

Geschichte der IPPNW

Ein anderes Bild als die bundesdeutsche IPPNW bot die DDR-Sektion der IPPNW. Staatlich gefordert, wohl gelitten von den Mächtigen in Staat und Gesellschaft war sie auf Exklusivität ausgewählter Kader ausgerichtet. Unabhängigen ärztlichen Friedensgruppen und kritischen Einzelmitgliedern gelang es jedoch, sich in der internationalen Föderation einzubringen und auch im Rahmen der Kirche für den Frieden zu arbeiten.

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