28.11.2025 Als die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) 1985 den Friedensnobelpreis erhielten, hatte das atomare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht. Der Generalsekretär der UN, Pérez de Cuéllar, hatte alle Regierungen aufgefordert, den „Wahnsinn“ und die „Immoralität“ des Rüstungswettlaufs zu beenden. Stattdessen waren die Regierungen der USA und der Sowjetunion bis zu diesem Moment noch bestrebt, die Menschen an das Risiko eines Atomkrieges zu gewöhnen, weil die sogenannte atomare Abschreckungsstrategie ja die Bereitschaft voraussetzte, mit der Bedrohung gegebenenfalls Ernst zu machen.
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