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Artikel zum Thema humanitäre Folgen vom Uranbergbau

Atom-Protest auf dem höchsten Gipfel Afrikas

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Auf dem Gipfel: K-Project for Peace, Bild: ujuzi.de07.07.2015 

AtomkraftgegnerInnen und FriedensaktivistInnen haben den Kilimanjaro bestiegen - aus Protest gegen Uranabbau, Atomprogramme und Atomwaffen. Begleitet wurden sie von einem deutschen Videoteam. Die tansanische Regierung plant den Beginn mehrerer Tagebauminen, um zu einer der weltweit größten Uran exportierenden Nationen aufzusteigen. Uran wird als Treibstoff für Atomkraftwerke oder als Ausgangsmaterial von Atomwaffen benötigt. Damit findet es nahezu keine Verwendung in Afrika.

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.10.2014

Golden Misabiko – diesjähriger Preisträger des „Nuclear Free Future Award“ – auf Vortragsreise in Deutschland

Der diesjährige Preisträger des „Nuclear Free Future Award“ in der Kategorie „Widerstand“, Golden Misabiko.23.10.2014 

Vom 24.–29. Oktober 2014 befindet sich der diesjährige Preisträger des „Nuclear Free Future Award“ in der Kategorie „Widerstand“, Golden Misabiko, auf einer Vortragsreise in NRW und Osnabrück. Er wurde ausgezeichnet für sein Engagement gegen den Uranabbau in Afrika und die mit ihm einhergehenden Menschenrechtsverletzungen. Afrikanisches Uran wird bis heute auch in Deutschland bei Urenco in Gronau angereichert.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.6.2014

Uranabbau: Enorme Schäden für Mensch und Umwelt

Fachtagung zu den Gesundheitsfolgen ionisierender Strahlung beim Uranbergbau

Bergführung im Besucherbergwerk "Schacht 15IIb - Markus Semmler" einer ehemaligen Abbaustätte der Wismut, Foto: Xanthe Hall, IPPNW25.06.2014 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert den Uranbergbau weltweit zu beenden, die Minen still zu legen und massiv in die Renaturierung und Rehabilitation der strahlenverseuchten Landschaften zu investieren, um weitere gesundheitliche Schäden für die Bevölkerung abzuwenden. Mediziner, Wissenschaftler und Umweltexperten hatten sich vergangenes Wochenende auf Einladung der IPPNW, der Gesellschaft für Strahlenschutzund des Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg mit den Folgen des Uranbergbaus in Deutschland befasst. 

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.10.2013

Schmutziges Geschäft mit dem Uranabbau

Urankonferenz in Tansania – Folgen für Gesundheit und Umwelt

Experten besichtigen das Uranabbaugebiet in der Region Bahi in Tansania. Foto: Dirk Seifert /www.umweltfairaendern.de07.10.2013 

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) warnen vor den verheerenden Folgen der gesamten nuklearen Kette für Gesundheit und Umwelt. ExpertInnen aus Medizin und Wissenschaft aus vierzehn Nationen und allen fünf Kontinenten trafen sich am Wochenende auf einer Konferenz in Dar Es Salaam in Tansania. Sie beschäftigten sich mit den Gesundheitsschäden und der Verarmung der Bevölkerung, den Umweltzerstörungen und der Verletzung von Bürgerrechten durch die Ausbeutung der Uranvorkommen.

dw.de, 7.10.2013

Gefährliches Uran in Tansania

Allen Risiken zum Trotz: Tansania will radioaktives Uran abbauen. Umweltschützer warnen vor Gefahren für Mensch und Natur. Auch aus der lokalen Bevölkerung kommt Kritik.

07.10.2013 

Bahi liegt nicht weit von Tansanias Hauptstadt Dodoma. Die Gegend ist noch bis heute ländlich geprägt. Der kleine Ort im Herzen des ostafrikanischen Landes birgt einen Schatz, der bereits nationales und internationales Interesse geweckt hat: Im Boden wurde Uranerz gefunden. Seit einigen Jahren schon führt Tansania Probebohrungen durch, um bald in das Geschäft mit dem Uran einzusteigen. Die Menschen vor Ort allerdings stehen dem Unternehmen mit Skepsis gegenüber.Die Bevölkerung habe in der Sache nichts mitzureden, klagt Anthony Lyamunda. Er leitet die Nichtregierungsorganisation CESOPE, die sich in Bahi für eine bessere Information der Bürger einsetzt. "Wir verstehen nicht, wohin das ganze Geld fließen soll." Aktivist Lyamunda hat wenig Hoffnung, dass viel von den Erlösen bei den Einwohnern der Region ankommen wird. Er erinnert an die Erfahrungen seines Landes mit dem Goldabbau: "Viele Jahre ist es her, dass wir in Tansania mit der Goldförderung angefangen haben. Hat sich das Land dadurch irgendwie entwickelt?" Die Bevölkerung lebe weiter in Armut, sagt Lyamunda und fragt herausfordernd: "Welche Wunder müssen nun geschehen, damit wir mit dem Uranabbau reich werden?"

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