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IPPNW

Frankreich setzte Soldaten radioaktiver Strahlung aus

Zeitungsartikel über Bestrahlung von Soldaten, Foto: AVEN17.02.2010 

Nach einem als geheim eingestuften Bericht, aus dem die Zeitung „Le Parisien“ zitiert, hat Frankreich Soldaten absichtlich radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Die Soldaten wurden wahrend der ersten Testreihe von 1960-66 bis auf  700, manche sogar bis auf 275 Meter an das Zentrum der Explosionen herangeführt. Ziel dieser Maßnahme war es, die physischen und psychischen Auswirkungen auf die Armee zu testen.

[Artikel in Atomwaffen A-Z lesen]

Frankreich entschädigt erstmals Opfer von Atomwaffentests

10 Millionen Euro für Militärangehörige und Zivilpersonen

24.03.2009 

1960 hat Frankreich in der Sahara und in Französisch-Polynesien begonnen, Tests mit Atomwaffen durchzuführen. Dabei wurden bis zu 150 000 ungenügend geschützte Militärangehörige und Zivilpersonen verstrahlt. Der französische Verteidigungsminister Hervé Morin hat sich nun bereit erklärt, die Opfer dieser ersten Atomwaffenversuche zu entschädigen.

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Hiroshima-Ausstellung

Die Folgen der Atombombenabwürfe

23.04.2008 

Am 6. und 9. August jähren sich der Hiroshima- und Nagasaki-Tage zum 63. Mal. Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) hat eine DIN A 2-Ausstellung zu den Folgen der Atombombenabwürfe erstellt. In auch für Laien verständlicher Sprache und mit zahlreichen Bildern werden der historische Kontext, die direkten Schäden durch die Atomexplosion und die gesundheitlichen Spätfolgen durch die radioaktive Strahlung dargestellt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. April 2008

Katastrophale Folgen eines regionalen Atomkriegs

Ernteverlust und Hungersnöte

So würde die Erde nach einem nuklearen Holocaust aussehen.09.04.2008 

Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1.25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.

lesen ...[Folgen eines begrenzten Atomkriegs]

IPPNW-Forum Februar 2008

Die Ökobilanz von Atomwaffen

Die wahren Kosten für die Menschheit

Orte der radioaktiven Verseuchung finden sich über den gesamten Globus verteilt. Angefangen von dem Nevada-Testgelände in den Vereinigten Staaten bis zur Hanford Nuclear Reservation, der ehemals bedeutendsten Plutoniumfabrik, über das Gelände in Idaho, auf dem 52 Testreaktoren standen, und bis nach Savannah River/North Carolina, wo Plutonium und Tritium für den Bombenbau produziert wurden.

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Unterhaus akzeptiert Spätfolgen nicht

Britische Atomtests

Breakaway-Atomtest, Maralinga, 195624.02.2008 

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des britischen Unterhauses hatte seine Arbeit Mitte November 2007 aufgenommen. Er sollte die Spätfolgen der Atombombentests auf australische und britische Atomtestveteranen und ihre Familien untersuchen. Grund für die Einrichtung des Ausschusses war die Klage von 700 ehemaligen Arbeitern und Soldaten sowie ihren Angehörigen. Es weigert sich anzuerkennen, dass die vor 50 Jahren stattgefundenen  Atomtests auf die heute noch lebenden Nachkommen der Arbeiter und Soldaten gesundheitliche Auswirkungen haben.

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