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Oktober 2026

27. Oktober 2026 in Mönchengladbach

Keine landgestützten US-Mittelstreckenraketen für Deutschland: eine Fähigkeitslücke?

Vortrag und Diskussion mit Oberst a.D. Wolfgang Richter

Wann: Dienstag, 27. Oktober 2026 18:30 – 20:00 Uhr
Wo: Citykirche Alter Markt, Kirchplatz 14, 41061 Mönchengladbach
Veranstalterin: IPPNW-Regionalgruppe Mönchengladbach-Viersen

Wolfgang Richter ist deutscher Oberst außer Dienst und Associate Fellow beim Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik. In den 1990er Jahren war er u. a. Leiter des militärischen Anteils der deutschen Delegation für die globale Rüstungskontrolle bei den Vereinten Nationen in Genf und New York. Anschließend diente er bis 2005 als Abteilungsleiter beim Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr in Geilenkirchen und bis 2009 als Leiter des militärischen Anteils der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OSZE. Schon während seiner aktiven militärischen Zeit beschäftigte sich Richter wissenschaftlich mit Sicherheitspolitik, u. a. von Ende 1989 bis Anfang 1991 bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Dort arbeitete er auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst bis Ende 2022 als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Zu seinen Forschungsfeldern gehören Rüstungskontrolle, Sicherheitskooperation, internationales Völkerrecht und Konflikte in Europa. Am 10.Jui 2024 gaben die USA und Deutschland am Rande des Nato- Gipfels bekannt, dass ab 2026 amerikanische landgestützte Raketen mittlerer Reichweite in Deutschland stationiert werden sollten. Die derzeitige US-amerikanische Regierung hat nun erklärt, dass sie diese Entscheidung der Biden-Administration zurücknimmt. Deutsche Regierungsvertreter sprechen von einer Sicherheitslücke, die es zu schließen gelte und erwägen die eigenständige Beschaffung landgestützter Mittelstreckenraketen für Deutschland. Oberst Richter beleuchtet die sicherheitspolitischen und militärtechnischen Hintergründe einer Stationierung solcher Waffen, die strategische Folgen für die Stabilität in Europa und die daraus entstehenden Risiken für Deutschland. Er fordert, dass eine solche schwerwiegende Entscheidung, die die Sicherheit der Bundesrepublik betrifft, nicht ohne vorherige ausführliche Diskussion im Deutschen Bundestag und in der Öffentlichkeit getroffen werden darf. Er sieht in einer „strategischen Autonomie“ für Europa ein lohnenswertes Ziel, welches jedoch neben Waffensystemen auch Diplomatie beinhalten sollte, und plädiert dafür, den Sicherheitsdialog mit Russland wieder zu eröffnen und auch über Rüstungskontrolle zu verhandeln.

29. Oktober 2026 in Hamburg

Hiroshima-Salon

Mit Inga Blum (IPPNW), Sachiko Hara, Yoko Higashi, Michael Weber

Wann: Donnerstag, 29.10.2026, 20:00 Uhr
Wo: Kantine im Schauspielhaus, Deutsches SchauSpielHaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg

Seit mehr als zehn Jahren lädt Ensemblemitglied Sachiko Hara an verschiedenen Orten Europas zu Tee, Performance, bewegten Bildern und – vor allem – zum Gespräch über die menschengemachte Katastrophe ein, für die Hiroshima steht. Im Februar 2026 wurde sie dafür mit dem JaDe-Preis der Stiftung zur Förderung japanisch-deutscher Wissenschafts- und Kulturbeziehungen ausgezeichnet. Im SchauSpielHaus ist der »Hiroshima-Salon« nun wieder im Rahmen der »N8Linie« in der Kantine zu erleben.

In der Oktober-Ausgabe des »Hiroshima-Salons« sind Inga Blum, Yoko Higashi und Ensemblemitglied Michael Weber zu Gast.

Inga Blum ist Ko-Präsidentin der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War – Internationale Ärzt*innen für die Prävention atomarer Kriege) und Mitglied von ICAN Germany (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen).

Yoko Higashi leitet das japanische Restaurant „Yoshi“ im Alsterhaus.

Michael Weber erarbeitet derzeit gemeinsam mit Julia Wieninger ein Reenactment eines Interviews mit Edward Teller aus der legendären Reihe »Zur Person« von Günter Gaus. Teller war während des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit Robert Oppenheimer maßgeblich an der Entwicklung der ersten Nuklearwaffen beteiligt.

November 2026

3. November 2026 in Aachen

Kommt nach der Wehrpflicht jetzt die Dienstverpflichtung?

Militarisierung des Gesundheitswesen – Was bedeutet das für uns als Beschäftigte? Informations- und Diskussionsveranstaltung

Wann: Dienstag, 3.11.2026, 17.00 Uhr
Wo: Uniklinik Aachen, Zahn 7, Etage E, Flur 48, Raum 1

Mit Inputs von:

  • Dagmar Holste (Gesundheits-und Krankenpflegerin, ver.di Aktive)
  • Susanne Grabenhorst (Vorstandsmitglied IPPNW, Ärztin für psychosomatische Medizin)

Themen u.a.:

  • Kürzungen im Gesundheitswesen, Kriegstüchtigkeit vs.
  • Friedenstüchtigkeit, Grenzen der Vorbereitung auf den
  • Kriegsfall, Gesundheitssicherstellungsgesetz, uvm.
3. November 2026 in Essen

Die Spur des Vaters

Preisgekrönter Dokumentarfilm

Wann: Dienstag, 3. November, um 19:30
Wo: Forum Billebrinkhöhe, Billebrinkhöhe 72, 45136 Essen-Stadtbezirke II

Filmvorführung des Friedenskreises im Forum Billebrinkhöhe  "Die Spur des Vaters", Regie: Christoph Boekel

Der mit dem Grimme- und anderen Preisen gekrönte Dokumentarfilm zeigt, gemäß dem vom Vater des Filmemachers herausgeschmuggelten Tagebuch ungeschönt, wie Soldaten den 2. Weltkrieg an der Ostfront erlebten.

Der Sohn fuhr mit Kamera den ganzen Weg des Vaters nach und sprach mit Frauen und Männern in den Dörfern, die das Geschehen damals erlebten.

Der Film kann als Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Wiedereinführung der Wehrpflicht gelten. Die Vorführung des Filmes findet statt im Rahmen des Begleitprogrammes zur Ausstellung „Otto Pankok – Das Menschliche sehen".

Es laden ein:
Friedenskreis im Forum Billebrinkhöhe, Evangelische Kirchengemeinde Bergerhausen, Wehrhaft ohne Waffen - Modellregion Essen, Essener Friedensforum, pax christi - Diözesanverband Essen, IPPNW - Internationale Arzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Arzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. - Regionalgruppe Essen

4. November 2026, online

Krankenhaus im Kriegsfall: Was sagt das Grundgesetz? Was bedeuten Spannungsfall und Notstandsgesetzgebung?

Online-Fortbildungsreihe „Militarisierung und Gesundheit“, jeden 1. Mittwoch im Monat

Wann: Mittwoch, 4. November 2026, 19.00–20.00 Uhr
Wo:
Online [Anmeldung]
Mit:
 Andreas Fisahn (Prof. für Öffentliches Recht)

Die sogenannte "Zeitenwende" betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages zählt eine lange Liste mit Notstands- und Sicherstellungsgesetzen und Verordnungen auf, die auf den Weg gebracht werden sollen. Welche arbeits- und verfassungsrechtlichen Konsequenzen ergeben sich aus den Gesetzen?

6. November 2026 in Berlin

Biesdorfer medizinische Gespräche

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 und die Ärztebewegung zur Verhütung eines Nuklearkrieges (IPPNW)

Wann: Freitag, 6. November 2026, 17.00 Uhr – 19.00 Uhr
Wo: Schloss Biesdorf, Heino-Schmieden-Saal, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin

Programm:

Eröffnung und Begrüßung

Gerda Haßler, Präsidentin der Leibniz-Sozietät

Moderation

Gerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät) 

Heinrich Niemann

Heinrich Niemann studierte Medizin an der Humboldt-Universität zu Berlin/Charité. Er erlangte 1970 die Approbation. 1978 promovierte er zum Dr. med. über Internationale Tendenzen der Ärzteausbildung und wurde Facharzt für Sozialhygiene/Sozialmedizin. Seit 1975 war er in der Ost-Berliner Gesundheitsverwaltung und -politik tätig.

Von 1986 bis 1990 war Heinrich Niemann Geschäftsführer der DDR-Sektion der Internationalen Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg (IPPNW) mit etwa 8000 Mitgliedern (1989), die mit Vorträgen, Erklärungen, Konzerten und Protesten auch gegen sowjetische Atomtests auftrat und an den Weltkongressen der IPPNW mit Beiträgen teilnahm.

1992 bis 2006 war er Bezirksstadtrat für Gesundheit, Umweltschutz, Ökologische Stadtentwicklung im Berliner Bezirk Hellersdorf bzw. Marzahn-Hellersdorf. Er war Gründungsmit-glied des Vereins „Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft“ (1991 bis 2017) und ehren-amtlicher Vorsitzender mehrerer Vereine, so der „Freunde Schloss Biesdorf e.V.“ bis 2024. Er ist Vorsitzender der 2020 gegründeten „Rapoport-Gesellschaft e.V“. In Vorträgen, Buch- und Pressebeiträgen nahm und nimmt er zur aktuellen Gesundheitspolitik Stellung.

Zum Inhalt des Vortrags

Das Wort gilt noch immer: Wir Ärzte werden Euch nicht helfen können!

Die Teilnahme am 24. Weltkongress der Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) im Oktober 2025 in Nagasaki gab den Anstoß, diesen Beitrag auszuarbeiten. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW wurde 1980 im Kalten Krieg von je drei amerikanischen und sowjetischen Ärzten gegründet. Sie erhielt bereits 1985 den Friedensnobelpreis. Ihr gehören Mitgliedsorganisationen in etwa 60 Ländern an. Zu den ersten und sehr aktiven IPPNW-Sektionen gehörten die 1982 gegründeten beiden deutschen Sektionen.

Die nach wie vor zu spürenden Folgen der Atombombenexplosionen von Hiroshima und Nagasaki, die ansteigende Nuklearkriegsgefahr und das Ringen um den von der IPPNW mitinitiierten Atomwaffenverbotsvertrag der UNO, dem die Bundesrepublik bisher nicht beigetreten ist, werden im Vortrag vorgestellt. Damit verbunden erfolgt ein historischer Rückblick auf das Wirken und das Profil der DDR-Sektion bis zum Zusammenschluss mit der BRD-Sektion im Jahr 1991. Dabei wird auch auf den Beitrag von Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in der IPPNW eingegangen.

Veranstaltungsflyer

11. November 2026 in Neustadt

Was hat die Militarisierung im Gesundheitswesen mit mir zu tun?

Vortrag von Frau Dr. med. Carola Schröder (IPPNW) mit Diskussion

Wann: Mittwoch, 11. November 2026, 19:00 Uhr
Wo: Pfannenschmaus im Ratskeller, Marktstraße 4, 31535 Neustadt

Die Friedensinitiative Neustadt/Wunstorf und die IPPNW Regionalgruppe Hannover (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) laden zu einem Vortrag mit Diskussion ein. In den letzten Monaten wird die Einbindung des zivilen Gesundheitswesens in die militärische Verteidigung zunehmend vorangetrieben. In Fortbildungen und durch Kooperationen der Bundeswehr mit Kliniken soll das Gesundheitswesen „resilient“ gemacht werde – ein anderes Wort für kriegstüchtig.

Ein Kriegs- oder Spannungsfall hätte erhebliche Auswirkungen auf die Tätigkeit von Mitarbeitenden im Gesundheitswesen. Die Militarisierung im Gesundheitswesen betrifft darüber hinaus auch jeden anderen Menschen in diesem Land. Wir erleben jeden Tag, dass Geld, Personal und Ressourcen im Gesundheitswesen knapp sind. Soldat*innen müssen nach einer Verletzung möglichst schnell wieder einsatzfähig werden. Es ist zu erwarten, dass das Militär im Kriegsfall Priorität haben wird. Die Einschnitte werden wieder die schwächsten Gruppen treffen: chronisch kranke und alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Kinder.

Mit dem im Sommer 2026 verabschiedeten GKV-„Beitragsstabilisierungsgesetz“ werden bereits massive Kürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich umgesetzt, während für immer neues Kriegsgerät Milliarden vorhanden sind.

Die Militärszenarien suggerieren, dass ein Krieg bei guter Vorbereitung führbar ist und gewonnen werden kann. Aber Krieg bedeutet unermessliches Leid für alle Menschen. Krieg hinterlässt zerstörte Infrastruktur und hat verheerende Folgen für unsere Umwelt.

Über die Auswirkungen der Militarisierung auf uns und über die Rolle des Gesundheitswesens möchten wir mit allen Interessierten ins Gespräch kommen.

11. November 2026 in Berlin

Rüstung außer Kontrolle?

Podiumsgespräch

Wann: Mittwoch, 11. November 2026, 19.00 Uhr
Wo:
Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstr. 30, 10117 Berlin

Am Mittwoch, 11. November 2026, findet ein Podiumsgespräch "Rüstung außer Kontrolle? Wege zu neuen Rüstungskontrollgesprächen" in Berlin statt mit den Politiker*innen Ralf Stegner (SPD), Jeanne Dillschneider (Grüne) und Jan van Aken (Die Linke). Außerdem hat Franziska Stärk, wissenschaftliche Mitarbeiterin Rüstungskontrolle und Neue Technologien vom ISFH, zugesagt.

In Deutschland und weltweit wird aufgerüstet. Damit wachsen auch die Risiken einer militärischen Eskalation. Rüstungskontrolle könnte dazu beitragen, diese Risiken zu begrenzen und ein unkontrolliertes Wettrüsten verhindern. 
Doch während Rüstungskontrollgespräche in den 1970er und 80er-Jahren ein wichtiges politisches Instrument waren, spielen sie heute weder im öffentlichen Diskurs noch in der Politik eine Rolle. Im Gegenteil: Zahlreiche Abkommen wurden in den vergangenen Jahren gekündigt oder nicht verlängert.
Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei Atomwaffen. Sie betrifft aber auch konventionelle Mittelstreckenwaffen, die schnell verlegbar und einsetzbar sind – was die Vorwarnzeit reduziert. Deutschland plant, in den kommenden Jahren solche Waffensysteme für bis zu 12 Milliarden Euro zu beschaffen. 
Welche Eskalationsrisiken sind damit verbunden? Welche konkreten Schritte der Rüstungskontrolle wären heute sinnvoll? Und was könnte die Politik in Berlin und Brüssel tun, um neue Rüstungskontrollverhandlungen anzustoßen?

Veranstalterin ist die Kampagne »Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!«, in der die IPPNW mitarbeitet. Die Kampagne ist ein Zusammenschluss von 56 Organisationen aus der Zivilgesellschaft. Sie protestiert gegen die Rückkehr landgestützter Raketen und Marschflugkörper nach Europa, klärt über ihre Risiken und Gefahren auf und fordert ein internationales Abkommen zur Begrenzung landgestützter Mittelstreckenwaffen.

12. November 2026 in Jena

Earth's Greatest Enemy

Dokumentarfilm und Gespräch darüber, wie Militarisierung, Krieg und das Militär die Klimakrise befeuern

Wann: Donnerstag, 12. November 2026, 19.00 Uhr
Wo: Hörsaal der Psychiartrie, Philosophenweg 3, Jena

Ein Dokumentarfilm von Abby Martin und Mike Prysner (OmU) darüber wie Militarisierung, Krieg und das Militär die Klimakrise befeuern und warum Friedenspolitik unverzichtbar ist. 

Film und Gespräch im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade, präsentiert von der IPPNW-Gruppe Thüringen.

13. bis 15. November 2026 in Berlin

IPPNW-Studierendentreffen 2026

Wann: 13. bis 15. November 2026
Wo: Berlin
[Anmeldung]

21. November 2026 in Amersfoort

War in the hospital

Wann: Samstag, 21. November 2026, 11-14 Uhr
Wo: Inview, Stadsring 140, Amersfoort, Niederlande

Anmeldung: per e-mail office[at]nvmp.org  oder telefonisch 06-42009559.

Global military spending has risen to a record high of US$2,887 billion this year, accompanied by growing attention to nuclear weapons amidst heightened risks of escalation.

In the Netherlands, the impact of increased defense spending is evident in the 2027 budget, which includes cutbacks in healthcare, culture, and development aid. Measures such as the Emergency Act on Medical Personnel grant the Ministry of Defence significant scope to influence the medical sector during crises, while the anticipated adoption of the Defence Readiness Act (WODG) would expand powers regarding operational readiness outside of wartime.

For several years, the Ministry of Defence has been consulting with physicians, hospitals, and advocacy groups to prepare for war scenarios. It is clear that admitting large numbers of wounded soldiers would quickly necessitate a scaling back of civilian healthcare services. Physicians could well face difficult medical-ethical dilemmas; medical ethics does not permit us to distinguish between military personnel and civilians when providing care.

In the event of large-scale infrastructure destruction caused by cyberattacks or bombings on Dutch soil—and certainly in the event of the use of nuclear weapons—meaningful healthcare would become impossible. Physicians must make this clear to policymakers, the public, and their patients. After all, what cannot be cured must be prevented.

(Translation AI-generated)

The speakers we are inviting for this event are:

  • Jona Walk, internist-intensivist and board member of NVMP-Physicians for Peace
    A Dutch scenario for healthcare in wartime. Wartime laws for physicians and medical-ethical dilemmas.
  • Arianna Rotulo, Assistant Professor in Public Health Policy at the University of Groningen
    On defense spending versus healthcare budget cuts. Equating security with military power is a contradiction that warrants our attention.
  • Elfriede Thiessens hazardous materials specialist focusing on large-scale medical response
    Her work centers on CBRN medical issues—specifically, chemical, biological, radiological, and nuclear agents or threats. What protocols and evacuation plans are in place for a nuclear explosion?
  • Ute Rippel-Lau, from the German branch of IPPNW
    There is already significant opposition in Germany to the ongoing militarization of society. How can we organize a collective voice of dissent?

A plenary discussion will conclude the afternoon.

28. November 2026 in Frankfurt (Main)

Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen

Symposium in Erinnerung an Prof. Dr. Ulrich Gottstein an seinem 100. Geburtstag

Wann: Samstag, 28.11.2026, 11–17 Uhr
Wo: Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt / Main
[Anmeldung]

Am 28. November 2026 wäre Mitbegründer und Ehrenvorstandsmitglied Prof. Dr. Ulrich Gottstein 100 Jahre alt geworden. In Erinnerung an ihn und sein jahrzehntelanges unermüdliches Engagement für Frieden und die Ächtung von Atomwaffen laden wir zum Symposium "Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen".

– Einführung: Dr. Lars Pohlmeier, IPPNW-Vorsitzender
– Neue (nukleare) Bedrohungen. Lektionen aus der Zeit des Wettrüstens im „Kalten Krieg“: Prof. Dr. Götz  Neuneck, Senior Research Fellow am IFSH
– Internationale IPPNW: Die Vision einer Welt ohne Atomwaffen
– Die „friedliche Nutzung“ der Atomenergie und die Folgen: Dr. Alex Rosen, IPPNW
– Aushungern als Kriegsstrategie: Prof. Dr. Michael Krawinkel, Universität Gießen
– Militarisierung Deutschlands: Für ein ziviles Gesundheitswesen: Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende

[Programm]

Dezember 2026

10. Dezember 2026

Verleihung des Friedensnobelpreises 2026

Januar 2027

23. Januar 2027 in Stuttgart

IPPNW-RegioSüd

Treffen der Regionalgruppen im süddeutschen Raum

Wann: Samstag, den 23. Januar 2027, 11-16 Uhr 
Wo: Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22, 70193 Stuttgart 

Weitere Infos in Kürze.

Februar 2027

21. Februar 2027 in Berlin

Film & Talk about Nukes

Mit dem Film "Final Picture" (2013) - Veranstaltung des International Uranium Filmfestival

Wann: Sonntag, 21. Februar 2027, 18 Uhr
Wo: Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin

Mehr Infos: https://lichtblick-kino.org

März 2027

13. März 2027 in Güstrow

IPPNW-RegioNord

Treffen der Regionalgruppen im norddeutschen Raum

Wann: Samstag, den 13. März 2027
Wo: Güstrow

Weitere Infos in Kürze.

April 2027

30. April bis 2. Mai 2027

IPPNW-Jahrestreffen und Mitgliederversammlung

Wann: Freitag, 30. April bis Sonntag, 2. Mai 2027 
Wo:
FMP1, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Weitere Infos in Kürze

Oktober 2027

29.–30. Oktober 2027

Handlungsfähig in drängenden Zeiten

7. Internationaler IPPNW-Kongress Medizin & Gewissen

Schwerpunkte:

  • Militarisierung des Gesundheitswesens
  • KI im Gesundheitswesen
  • Wissenschaftsfeindlichkeit und neue Eugenik
  • Handlungsfähigkeit

Kontakt

Sekretariat
Tel 030 698074-16
E-Mail
kontakt[at]ippnw.de

IPPNW-Jahreskongress 2026

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