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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Pressemitteilung vom 02. Oktober 2026

Nukleare Eskalationsspirale stoppen!

IPPNW verurteilt russische Drohung und fordert Deeskalation

02.10.2026 Die medizinische Friedensorganisation IPPNW verurteilt die nukleare Drohung Russlands gegen Europa scharf. In einem Schreiben an die NATO als Reaktion auf eine Militärübung zur Isolation der russischen Enklave Kaliningrad, warnte Russland, die Enklave mit allen militärischen Mitteln zu verteidigen - auch unter Einsatz von Atomwaffen. Zudem wird angedroht, direkt wichtige Entscheidungszentren der NATO-Staaten anzugreifen. In Anbetracht der angespannten Lage fordert die IPPNW die Absage der noch für diesen Monat geplanten NATO-Atomwaffenübung „Steadfast Noon". Weitere Übungen könnten die Lage zusätzlich verschärfen und zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen führen.  

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Aus Forum 187 / 2026

Vom Rechtsgutachten zum Verbot

Wie das World Court Project den Weg zum Atomwaffenverbot ebnete

10.09.2026 Erstmals hatte das höchste Gericht der Vereinten Nationen die gefährlichsten Waffen der Menschheit völkerrechtlich bewertet. Dieses Gutachten hätte es ohne das sogenannte World Court Project – das auf internationaler Ebene vor allem von der IPPNW, IALANA und dem IPB vorangetrieben wurde – vermutlich nie gegeben. Zwar ließ das Gutachten manche Fragen offen, doch es setzte einen Prozess in Gang, der auch 30 Jahre später noch die Arbeit zur Abschaffung von Atomwaffen prägt. Heute zeigt sich, welche langfristige Bedeutung das damalige Verfahren hatte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. August 2026

Deutschland trägt eine Mitschuld an den Folgen der Atomtests

Internationaler Tag gegen Atomwaffentests

28.08.2026 Anlässlich des Internationalen Tages gegen Atomwaffentests am 29. August fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich entschieden für das Verbot von Atomtests und die Unterstützung der Betroffenen einzusetzen. Weltweit leben unzählige Menschen mit den langfristigen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen der radioaktiven Verseuchung ihrer Heimat. Die wenigsten wurden entschädigt oder erhalten eine ausreichende medizinische Versorgung.

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Bündnis-Pressemitteilung vom 7. Juli 2026

Flaggentag der Mayors for Peace

Offener Brief – 30 Jahre IGH-Gutachten zu Atomwaffen

07.07.2026 Am Vortag des Flaggentags der "Mayors for Peace" veröffentlichen 55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.

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Aus Forum 186/2026

Grüner Anstrich für die Bombenindustrie

Atomwaffenkonzerne profitieren von ESG-Kriterien und EU-Taxonomie

05.06.2026 Erstmals seit Jahren ist die Zahl der Finanzinstitute, die in die Atomwaffenproduktion investieren, gestiegen. Das zeigt der Ende April erschienene „Don’t Bank on the Bomb“ Report von ICAN und PAX. Während im vergangenen Jahr 260 Institutionen veröffentlicht wurden, listet der Report nun 301 auf. Dieser Anstieg zeigt sich auch in der investierten Gesamtsumme, die um fast 200 Milliarden US-Dollar stieg. Investor*innen halten derzeit etwa 709,2 Milliarden US-Dollar in Anleihen und Aktien von Firmen, die an der Atomwaffenproduktion beteiligt sind.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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