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Frieden

Wir leben in unsicheren Zeiten. Das Gewaltverbot der UN-Charta und das Völkerrecht stehen stark unter Druck. Es regiert das Recht des Stärkeren statt der Stärke des Rechts. Im Zuge der sogenannten „Zeitenwende“ schreitet auch in Deutschland die Militarisierung der Gesellschaft voran – von der Bildung über Hochschulen bis hin zum Gesundheitswesen. Die IPPNW engagiert sich gegen Militarisierung und Hochrüstung. Sie informiert über die katastrophalen gesundheitlichen Folgen von Kriegen. Die einzige Möglichkeit, Leid und Tod durch Kriege zu verhindern, ist Friedenssicherung. Konflikte müssen mit friedlichen Mitteln beigelegt werden. Wir lobbyieren für Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie die Stärkung präventiver Konflikt- und Krisenhilfe der UN. Verständigung, Diplomatie und zivile Konfliktbearbeitung müssen Vorrang haben. Nur eine Kultur des Friedens ist Garant ist für eine humane Gesellschaft. 

Mehr über unsere Themen und Projekte

Aktuelle Aktionen

Ostermärsche 2026

Für Frieden, Abrüstung und eine gerechtere Welt auf die Straße gehen

Infos, Termine und Materialen

27.03.2026 Die Ostermärsche finden in diesem Jahr vom 2.-6. April 2026 statt. Die Friedensbewegung fordert von der Bundesregierung diplomatische Initiativen zur Beendigung der Kriege, eine Stärkung des Völkerrechts und Einsatz für die Leidtragenden der Kriege. Scharfe Kritik übt die Friedensbewegung an der selektiven Auslegung des Völkerrechts durch die Bundesregierung. Während die Kriege gegen die Ukraine und in Nahost die Schlagzeilen bestimmen, verschlingt die Aufrüstung immer mehr Ressourcen, die wir für die Bearbeitung der Klimakatastrophe und die Lösung der Herausforderungen im Sozialen, im Gesundheits- und Pflegebereich benötigen.

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Aktiv werden

Stoppt den Krieg gegen den Iran!

Was kann ich tun?

02.03.2026 Diese Hinweise helfen dir, deine Forderungen zu formulieren, erste Schritte für einen lokalen Aktionsplan zu entwickeln, geben dir Werkzeuge für die Organisation eigener Aktionen an die Hand und stellen dir Argumentationshilfen sowie Plakate bereit.

Die aktuelle Situation: Die USA und Israel haben einen weiteren Krieg begonnen und werden von unserer Bundesregierung unterstützt. Schon mehr als 1.500 Menschen sind im Iran, im Libanon und Israel getötet worden, viele weitere wurden verletzt. Die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran ist keine Rechtfertigung für die Bombenangriffe in der Region. Die Fragen um das Atomprogramm des Iran müssen am Verhandlungstisch geklärt werden, das von Donald Trump gekündigte Atomabkommen zwischen Iran, den USA und europäischen Staaten hat gezeigt, wie es gehen könnte.

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Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW hat am 15. September 2025 eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens gestartet. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

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Bündnispressemitteilung vom 2. Oktober 2025

Abrüstungsappell gestartet

Initiativen sammeln Unterschriften für einen Politikwechsel

02.10.2025 Unter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden.

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Kampagne

Friedensfähig statt erstschlagfähig

Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!

03.02.2025 Ziel der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ist es, möglichst breite und bundesweite Proteste gegen die geplante Stationierung landgestützter US-Marschflugkörper, Hyperschallwaffen und Raketen in Deutschland zu bündeln. Wir wollen über die Risiken und Gefahren der Stationierung aufklären und so die dringend nötige Debatte lostreten, vor der sich der Bundeskanzler seit der Ankündigung der Stationierung im Juli 2024 drückt.

Denn:

  1. Landgestützte Mittelstreckenwaffen sind Angriffswaffen mit extrem destabilisierender Wirkung.
  2. Landgestützte Mittelstreckenwaffen erhöhen das Risiko eines Atomkriegs aus Versehen.
  3. Landgestützte Mittelstreckenwaffen gießen Öl ins Feuer eines neuen (nuklearen) Rüstungswettlaufs.
  4. Landgestützte Mittelstreckenwaffen der USA machen Deutschland zu einem zentralen Angriffsziel.

Aktuelle Materialien

IPPNW-Infoblatt

Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung des Gesundheitswesens

Im Geiste der „Zeitenwende“ soll unser Gesundheitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Widerstandsfähigkeit gegen Krisen bedeutet nun Kriegsplanung. Deutschland soll Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Soldat*innen werden. Als Ärzt*innen und Beschäftigte im Gesundheitswesen wissen wir, dass Krieg immer Not und Elend, Krankheit, Verletzung und Tod bedeutet. Unsere Aufgabe ist die Versorgung unserer Patient*innen,  nicht die Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens.

DIN A4 doppelseitig, kostenlos
PDF-Download

Flyer

Gaza: Nein zum Angriff auf das Humanitäre Volkerrecht!

Es ist inakzeptabel, dass Krankenhäuser und Medizinpersonal zur Zielscheibe werden und die Zerstörung der medizinischen Infrastruktur als Mittel der Kriegsführung eingesetzt wird! Die unverhältnismäßige militärische Gewalt im Gazastreifen, die wiederholten Massenvertreibungen, die systematische Zerstörung von ziviler Infrastruktur und das bewusste völkerrechtswidrige Vorenthalten von humanitärer Hilfe, von Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung durch Israel bedrohen das Leben hunderttausender Menschen.

Flyer DIN A4, doppelseitig.
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IPPNW-Infoblatt

Klimaschutz braucht Frieden – Nein zu 100 Milliarden!

Wie Militär und Rüstung die Klimakatastrophe befeuern

Krieg bringt Tod und Zerstörung – auch für Umwelt und Klima. Die Produktion von Waffen, Fahrzeugen, Jets und Schiffen verursacht enorme Treibhausgase. Militärvehikel schlucken riesige Mengen Treibstoff, in Übung und Einsatz. Militär und Kriegsindustrie tragen damit erheblich zur Klimakatastrophe bei. Die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. setzen sich für Abrüstung und Entmilitarisierung ein und fordern eine zivile statt einer militärischen Sicherheitspolitik. Das Faltblatt beschreibt auf anschauliche Weise die Risiken und Nebenwirkungen von Militär und Krieg.

[PDF Download]

Aktuelle Artikel

Bündnispressemitteilung vom 9. April 2026

Über 4.000 Menschen sagen Nein zu Mittelstreckenwaffen!

Volksabstimmung über Mittelstreckenwaffen bei Abstimmung21

09.04.2026 Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ hat bei der Initiative „Abstimmung 21“ eine Frage zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen eingereicht. Die Initiative Abstimmung21 setzt sich für mehr direkt-demokratische Elemente auf Bundeebene ein. Das Thema hat es mit 19 weiteren in die nächste Abstimmungsphase geschafft, die bis zum 15. April läuft.

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Stellungnahme von PSR, IPPNW, and PHR

Aufruf zur Beendigung des Krieges im Iran

07.04.2026 Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran eskaliert seit mehr als einem Monat, wobei sich die Auswirkungen auf die gesamte Region und darüber hinaus ausweiten. Die US-amerikanische IPPNW-Sektion „Physicians for Social Responsibility“ (PSR), „Physicians for Human Rights“ und die internationale IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) erneuern ihren Aufruf zu einer sofortigen Beendigung aller Kampfhandlungen und einer Rückkehr zu Verhandlungen zum Wohle der Gesundheit und Sicherheit unseres Planeten.  

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. März 2026

IPPNW kritisiert Angriffe auf Atomanlagen und warnt vor Ökozid

Eskalation im Irankrieg

25.03.2026 Die deutsche IPPNW-Sektion kritisiert in aller Schärfe Militärangriffe auf atomare Anlagen, Gesundheitseinrichtungen und zivile Energieinfrastruktur wie Ölraffinerien und Gasfelder und Drohungen mit solchen Angriffen. Die Organisation warnt vor einem Ökozid. Gestern ist nach iranischen Angaben bei US-Angriffen erneut das Gelände des Atomkraftwerks Buschehr getroffen worden. Vergangene Woche war das einzige Atomkraftwerk des Iran schon einmal von einem Geschoss getroffen worden.

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Aktion
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Themen und Projekte
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Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner*innen

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de


Dr. Jens-Peter Steffen

Kontakt zur Kooperation für den Frieden
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialen

Faltblatt "Wir werden euch nicht helfen können!"
Vierseitiges Faltblatt über die Militarisierung des Gesundheitswesen (2025)

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Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Faltblatt "Für ein Deutschland ohne Mittelstreckenwaffen": Vierseitiges Faltblatt gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland.

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Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine (Paper))

Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine
7. überarbeitete Auflage, November 2024
Überblick über bestehende Vorschläge und mögliche Schritte, den Krieg in der Ukraine durch Diplomatie statt durch Waffen zu beenden
PDF
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Risiken und Nebenwirkungen von Waffenlieferungen: Warum Waffen nicht zu einer Lösung beitragen

PDF | Im Shop bestellen

Risiken und Nebenwirkungen: Wie Militär und Krieg die Klimakatastrophe befeuern
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Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“
PDF | auf Issuu lesen
Im Shop bestellen


IPPNW-Report Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror
Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch
(PDF)

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