IPPNW-Statement vom 22. Februar 2022

"Wir müssen eine humanitäre Katastrophe in Europa verhindern!"

Statement des Vorstands der Friedensnobelpreisträgerorganisation IPPNW:

"Eingedenk der Probleme, die die Nato-Osterweiterung für Russland birgt: die Anerkennung der "Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ und die Entsendung russischer Truppen in diese Gebiete sind der falsche Weg. Wir sehen eine massive Eskalation des Konflikts, der bereits seit vielen Jahren eine gefährliche Entwicklung nimmt. Die Gefahr einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Folgen einer humanitären Katastrophe rückt in große Nähe. Unsere Sorgen gelten den Menschen in der Ukraine. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich ein Krieg in Europa ausbreitet oder nuklear eskaliert.


Umso wichtiger ist es auch jetzt, immer noch, zu Diplomatie und Verhandlungen zurück zu kehren. Nur eine Politik, die die Sicherheitsinteressen der anderen Seite genauso berücksichtigt wie die eigenen, kann zur Deeskalation, Entspannung und Frieden führen!

"

 

Die IPPNW hat zwei Appelle zum NATO-Russlandkonflikt mit auf den Weg gebracht:
Appell von IPPNW und IALANA "Diplomatie statt Kriegsvorbereitung"
Internationaler medizinischer Appell "Kein Krieg in Europa!"

 

Kontakt:
Lara-Marie Krauße (IPPNW), Tel.: 030 698074-15, E-Mail: krausse@ippnw.de 

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

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IPPNW-Aktuell: Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen
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