A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW

Katastrophenschutz

22.01.2009

Was ist, wenn es mitten in Deutschland zum Super-GAU kommt? Deutschland ist katastrophal schlecht auf eine mögliche Atomkatastrophe vorbereitet. Es wurden noch nicht einmal Jodtabletten an die Bevölkerung vorverteilt. Und im Katastrophenfall sieht sich die Bevölkerung mit widersprüchlichen Empfehlungen konfrontiert.

 

Biblis-Region übte für die Atomkatastrophe 

Im September 2008 übte die Region um das Atomkraftwerk Biblis für den Ernstfall. Die IPPNW demonstrierte anhand der Empfehlungen in der "Notfallschutz"-Broschüre des Biblis-Betreibers RWE, wie hilflos man einem Atomunfall gegenüber steht. Da finden sich so paradoxe Empfehlungen für die Bevölkerung, einerseits zu Hause zu bleiben, andererseits aber die Wohnung zu verlassen, um Jodtabletten abzuholen. Im Falle einer Evakuierung soll man sich bei der hektischen Flucht in einem fremden Ort nach einer verfügbaren Dusche umsehen. Die Flucht weg vom havarierten Atomkraftwerk wird zudem dadurch erschwert, dass Pfeile auf rosa-farbenen Schildern, die für die Einsatzkräfte bestimmt sind, geradewegs in die verseuchten Gebiete führen. Lesen Sie mehr in unserer

Pressinformation vom 09.09.2008  

 

Super-GAU und Jod-Blockade - Jod ist nicht für alle da

Eine "Strahlenschutztablette" gibt es nicht. Jodtabletten sind kein Allheilmittel gegen einen Atomunfall und die Vielzahl der dann auftretenden schweren Erkrankungen. Mit ihnen kann aber immerhin das hohe Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken, deutlich reduziert werden. An der bundesweiten Versorgung der Haushalte mit hochdosierten Jodtabletten führt daher kein Weg vorbei. Lesen Sie die Beiträge: 

Super-GAU und Jod-Blockade - Jod ist nicht für alle da

Katastrophenschutz? Fehlanzeige! 

 

 

 

... zurück

Teilen

Kinderkrebs um AKW

IPPNW aktuell - Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank"


Das Heft hier downloaden. Broschüre im IPPNW-Shop bestellen.