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IPPNW

Gefahren der Radioaktivität

22.01.2009

Bis vor wenigen Jahren beruhte die Erforschung der gesundheitlichen Wirkung von Radioaktivität ganz wesentlich auf den Daten der Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki. Dies hat - wie wir heute wissen - zu einer Unterschätzung des Strahlenrisikos geführt. In jüngster Zeit häufen sich epidemiologische Studien, die große Gruppen untersuchen, die über eine lange Zeit niedrigen Strahlendosen ausgesetzt waren. Dies ermöglicht eine realistischere Risikoabschätzung.

 

Radioaktive Strahlung ist gefährlicher als bislang angenommen

Professor Dr. Wolfang Hoffmann, Mediziner an der Universität Greifswald, sagte im Interview mit dem "IPPNW-Forum": "Man weiß heute viel mehr über die Gefährlichkeit der Strahlung als früher. Das liegt daran, dass sich die epidemiologische Datenlage inzwischen verbessert hat." 

Das Interview mit Professor Dr. Wolfang Hoffmann

 

National Academy of Science bestätigt die Gefahren der Niedrigstrahlung

Die als konservativ geltende "National Academy of Science" der USA schrieb im Juni 2005 in einer Studie, dass es keine untere Schwelle für gefährliche Strahlendosen gibt. Alle Dosen können Krebs auslösen. Radioaktive Strahlung ist somit gefährlicher als bisher offiziell angenommen. Mehr dazu finden Sie in der

IPPNW-Presseinformation vom 14.09.2005

 

Die neu entdeckten indirekten Strahlenwirkungen

Lange Zeit sind Strahlenbiologen davon ausgegangen, dass radioaktive Strahlung die Zellen allein über DNA-Strangbrüche schädigt. Nun hat man festgestellt, dass Strahlung die Zellen auch auf anderem Wege schädigen kann. Während der 1990er Jahre und vor allem seit 2000 wurden neue Strahlenwirkungen entdeckt. Man bezeichnet sie als indirekt (untargeted), da das Ziel (target) nicht die DNA ist. Lesen Sie mehr über genomische Instabilität, den Bystander-Effekt und DNS-Mutationen im

Beitrag von Dr. Ian Farlie vom 16.06.2008

 

 

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