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Berliner Zeitung, 5. Juni 2025

Über 1000 Gesundheitsbeschäftigte warnen vor Gaza-Katastrophe – Kurswechsel bei Israel gefordert

05.06.2025 Mehr als 1000 Ärzte und Gesundheitsfachkräfte appellieren an die Bundesregierung, klare Schritte gegen die israelische Regierung zu ergreifen. Der Offene Brief liegt der Berliner Zeitung vor.

Israel steht aufgrund der verheerenden humanitären Lage im Gazastreifen zunehmend unter internationalem Druck. Nach einer mehr als zweimonatigen Blockade von Hilfslieferungen durch die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gelangen weiterhin nur vereinzelt humanitäre Hilfsgüter in das Palästinensergebiet.

etos.media, 11. Mai 2025

Debatte um Taurus-Lieferung: Atomkrieg verhindern – Frieden schließen statt Eskalation riskieren

11.05.2025 Laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere ist die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) gegen eine Lieferung von weitreichenden Raketen, wie beispielweise Taurus-Marschflugkörpern, an die Ukraine. Nur 29 Prozent befürworten eine Lieferung. Diese Zahlen bestätigen vorangegangene Umfragen, die seit Monaten stabil absolute Mehrheiten in der Bevölkerung gegen diesen gefährlichen Eskalationsschritt aufzeigen.

Frankfurter Rundschau, 09. Mai 2025

Überlebende von Atomtests: Die Sonne färbt sich rot, rot wie Gift

09.05.2025 Überlebende von Atomwaffentests in Französisch-Polynesien und Kasachstan berichten von den verheerenden Folgen und ihrem Kampf um Entschädigung.

Mit dem Sommer begannen auch die Feuer. Die Sonne färbte sich rot, riesige Aschewolken verdunkelten den Himmel. Die Frau, die in dem Dokumentarfilm „Jara“ die Atomtests in der Steppe von Nordkasachstan schildert, ist 87 Jahre alt. Ihr ganzes Leben hat sie in der Gegend um das Atomwaffentestgelände Semipalatinsk verbracht. Viele andere sind früh gestorben. Die Zeitzeugin berichtet in der vor drei Jahren entstandenen Doku der Kasachin Aigerim Seitenova von den Explosionen, von denen die Menschen damals nicht wussten, dass sie Radioaktivität freisetzen.

Radio-Sendereihe "Peace on air"

Militarisierung des Gesundheitswesens

Interview mit Dr. Robin Maitra

06.05.2025 Am 1. Januar 2025 ist – von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt – der „Operationsplan Deutschland“ in Kraft getreten – erarbeitet unter der Federführung der Bundeswehr. Damit werden jetzt eine Vielzahl von zivilen bundesdeutschen Institutionen verpflichtet, dem Militär auf dessen Anforderung hin Unterstützung zu leisten. Alle Bereiche sollen auf die Bedürfnisse des Militärs und auf die Erfordernisse einer Kriegsführung ausgerichtet werden. Dies gilt auch für unser Gesundheitswesen. Die medizinische Versorgung der zivilen Bevölkerung wird den Bedürfnissen des Militärs hintan gestellt. Das zivile Gesundheitssystem mit seinem zivilen medizinischen Personal, das bisher dem individuellen Patienten verpflichtet war, gerät so in einen Rollenkonflikt, weil das Militär ihren eigenen Regeln der Kriegslogik folgt.

Lübecker Nachrichten, 20. April 2025

Ostermarsch für Frieden in Lübeck: Höchste Teilnehmerzahl der vergangenen Jahrzehnte

"Wir werden eingestimmt auf 'Kriegstüchtigkeit'"

20.04.2025 Rund 250 Demonstranten forderten in Lübeck Frieden und kritisierten die zunehmende Aufrüstungspolitik. Verkehrsbehinderungen gab es dabei kaum. Am Karfreitag waren bereits 120 Personen in Schleswig zusammengekommen.

Lübeck. Das Thema Friedenspolitik ist zurück im öffentlichen Bewusstsein der Lübecker. Nachdem es zwischen 2005 und 2015 keine Ostermärsche in der Hansestadt gab, gingen am vergangenen Ostersamstag laut Schätzung der Polizei 250 Personen für Abrüstung und Frieden auf die Straße − das ist die höchste Teilnehmerzahl der vergangenen Jahrzehnte.

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Video

"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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