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Aktuelle Materialien

IPPNW-Papier

Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine

Sammlung bestehender Vorschläge und möglicher Schritte, den Krieg in der Ukraine zu beenden

18.11.2024 Der Krieg in der Ukraine verursacht Leid, Tod und Verwüstung. Mit jedem Tag, den der Krieg länger dauert, kommen mehr Menschen ums Leben, werden körperlich verletzt oder psychisch traumatisiert. Mit jedem Tag wächst das Risiko, dass sich der Krieg auf andere Staaten ausweitet oder eskaliert. Jeder Kriegstag ist einer zu viel – der Krieg muss so schnell wie möglich beendet werden. Es braucht einen Weg aus der militärischen Eskalaionsspirale. Dafür sind ein Waffenstillstand und Friedensverhandlungen unumgänglich. Die IPPNW gibt in dem Papier "Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine" einen Überblick über bestehende Vorschläge und mögliche Schritte, den Krieg in der Ukraine durch Diplomatie statt durch Waffen zu beenden. Das Papier soll einen Beitrag zu einer konsequenten Suche nach friedlichen Mitteln zur Konflikttransformation leisten.

Artikel und Meldungen zum Thema

Aus Forum 187 / 2026

Aufrüstung für Großmachtkriege

Die Nationale Militärstrategie wurde im April 2026 veröffentlicht

10.09.2026 Großspurig präsentierte Verteidigungsminister Boris Pistorius im April 2026 gleich im Vorwort mit der „ersten Militärstrategie in der Geschichte der Bundesrepublik“ zentrale „Antworten auf die sicherheitspolitische Lage.“ Allerdings wurden sowohl die Militärstrategie selbst als auch das aus ihr abgeleitete Fähigkeitsprofil als geheim eingestuft, lediglich eine relativ vage Zusammenfassung beider Dokumente wurde unter dem Titel „Gesamtkonzeption militärische Verteidigung. Verantwortung für Europa“ veröffentlicht. Prägend ist dabei das Bestreben, die Bundeswehr per Strategie, Struktur und Bewaffnung auch unabhängig von den USA für künftige Großmachtkriege in Stellung zu bringen.

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Aus Forum 187/2026

Europas Rüstungswettlauf mit landgestützten Mittelstreckenwaffen

Tomahawk-Deal und ELSA-Projekt befeuern eine weitere Eskalation

10.09.2026 Nach der Absage der Stationierung landgestützter US-Mittelstreckenwaffen hat Bundeskanzler Friedrich Merz von US-Präsident Donald Trump am Rande des NATO-Gipfels in Ankara Anfang Juli 2026 die Zusage erhalten, Tomahawk-Marschflugkörper samt mobilen Abschussrampen kaufen zu können. Auch wenn viele Details noch unklar bleiben und mehr Informationen erst zwischen Fertigstellung und Versand dieses Heftes zu erwarten sind, versucht dieser Beitrag einen Überblick über das Vorhaben sowie den Stand der europäischen Aufrüstungsbemühungen mit Mittelstreckenwaffen zu geben. Ein Rüstungswettlauf in Qualität und Quantität dieser Systeme ist bereits in vollem Gange. Risikominimierung durch vertrauensbildende Maßnahmen, Rüstungskontroll- und Abrüstungsinitiativen sind daher dringend geboten.

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Aus Forum 187 / 2026

Warum wir ein neues Helsinki brauchen

Der Krieg ist zurück in Europa. Wir müssen trotzdem auf Diplomatie setzen

10.09.2026 Gut 50 Jahre nach der KSZE-Schlussakte von Helsinki aus dem August 1975 gibt es eine Renaissance von Gewalt in den internationalen Beziehungen: So viele, so intensive und so lang andauernde Konflikte wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Der Krieg ist zurück in Europa. Dieser ist blutig in der Ukraine, aber auch wirkmächtig darüber hinaus: Es droht ein Kalter Krieg 2.0 – geprägt von wirtschaftlicher Entkopplung, Wohlstandsverlusten, Aufrüstungsorgien und regional begrenzten, aber verlustreichen Stellvertreterkriegen.

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Aus IPPNW-Forum 187 / 2026

Für Spannungsabbau und Risikoreduktion

In einem neuen Policy Paper fordert die IPPNW einen Strategiewechsel in der Ukrainepolitik

01.09.2026 Die IPPNW Deutschland plädiert für einen Strategiewechsel von Bundesregierung und EU in ihrer Ukrainepolitik und fordert ein Ende der diplomatischen Blockade. Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig. Die Verantwortung für den Krieg trägt die russische Regierung. Um ernsthaft Verantwortung für die Rückkehr zum Frieden zu übernehmen, reicht es jedoch nicht, nur auf Aufrüstung und Sanktionen zu setzen. Die humanitären Folgen des Krieges sind gravierend. In dem seit mehr als vier Jahren andauernden Ukrainekrieg sind einer Studie des Zentrums für Strategische und Internationale Studien zufolge mehr als zwei Millionen Soldaten auf beiden Seiten getötet, verletzt oder als vermisst gemeldet worden.

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IPPNW-Pressemitteilung von 31. August 2026

IPPNW plädiert für diplomatische Initiativen, Spannungsabbau und Risikoreduktion

Neues Papier zum Ukrainekrieg

31.08.2026 Die Friedensorganisation IPPNW plädiert für einen Strategiewechsel in der Ukrainepolitik. Sie fordert die Bundesregierung auf, eigene diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges einzubringen und konkrete Schritte zur (Re-)Aktivierung von Abrüstungsverträgen zu ergreifen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 27. Mai 2026

Friedensnobelpreisträgerorganisation fordert Ende der diplomatischen Blockade

Krieg gegen die Ukraine

27.05.2026 Die Friedensorganisation IPPNW fordert von der Bundesregierung ein Ende der diplomatischen Blockade und die Ernennung eines Sondergesandten für die Ukraine und Russland. Erst kürzlich hat die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel von Europa mehr diplomatische Anstrengungen zur Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland gefordert. Sie halte es für nicht ausreichend, wenn nur US-Präsident Trump den Kontakt zu Russland halte und bedauere es, dass Europa sein diplomatisches Potential nicht ausreichend einsetze.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Hintergrundinformationen

IPPNW-Policy-Paper
Spannungsabbau und Risikoreduktion. Für konventionelle und nukleare Abrüstung.
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Ärzt*innen warnen vor dem Atomkrieg
Papier über die humanitären Folgen eines Atomkrieges sowie eines kon­ventionellen Krieges in der Ukraine. PDF Download | Im Shop bestellen


Erklärungen der IPPNW
Hamburger Erklärung: Im Sturm den Friedenskurs halten (2022) | Download
Resolution: Am IPPNW-Friedenskurs festhalten (2023) | Download

Mittelstreckenraketen
IPPNW-Information zur geplanten Stationierung in Deutschland

"Schmutzige Bombe"

IPPNW-Information zu radiologischen Dispersionwaffen

Hyperschallkriege
Recherche von Ralph Urban zum neuen Wettrüsten mit Hyperschallwaffen (Forum 169/2022)

Risiko eines Atomkriegs aus Versehen
Mehr unter: atomkrieg-aus-versehen.de

Vertragsentwürfe zu Sicherheitsgarantien
Das russische Außenministerium hat am 17. Dezember 2021 Vertragsentwürfe für gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sowie zwischen Russland und den USA vorgelegt. Das Ostinstitut Wismar hat die russischen Vertragsentwürfe in einer inoffiziellen deutschen Übersetzung veröffentlich. Die Antwort der NATO an Russland wurde bisher nicht veröffentlicht.

Mitmachen!

Überblick über bundesweite Veranstaltungen beim Netzwerk Friedenskooperative. 
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Reden von IPPNW-Mitgliedern*:

23.02.2024 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin
10.04.2023 Ute Rippel-Lau, Hamburg
10.04.2023 Dr. Inga Blum, Hamburg
10.04.2023 Matthias Jochheim, Frankfurt
09.04.2023 Werner Strahl, Essen
08.04.2023 Ralf Urban, Wedel
08.04.2023 Odette Klepper, Düren
08.04.2023 Siegfried Lauinger, Kiel
08.04.2023 Angelika Claußen, Bielefeld
08.04.2023 Dr. Helmut Lohrer, Freudenstadt
01.10.2022 Ralph Urban, Hamburg
01.10.2022 Christoph Krämer, Berlin
01.10.2022 Matthias Jochheim, Frankfurt
01.10.2022 Dr. Helmut Lohrer, Stuttgart
18.04.2022 Dr. Elisabeth Heyn, Nürnberg
17.04.2022 Ernst-Ludwig Iskenius, Neuruppin
13.03.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin | Youtube
13.03.2022 Dr. Inga Blum
13.03.2022 Ralph Urban
04.03.2022 Dr. Sabine Farrouh, Offenbach
27.02.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin
26.02.2022 Ute Rippel-Lau, Hamburg

* Die Redebeiträge sind persönliche Texte der Redner*innen und spiegeln nicht unbedingt die Meinung der IPPNW bzw. des Vorstandes der IPPNW wider.

Fotos von der Kundgebung Atomkrieg verhindern in Hamburg

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