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"Konflikte und Kriege"

Die IPPNW versteht es als ihre Aufgabe, über die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von gewaltsamen Konflikten und Kriegen zu informieren und Lösungen einzufordern, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. In unseren Arbeitskreisen, politischen Bündnissen und internationalen Netzwerken arbeiten wir an der wissenschaftlichen Analyse bestehender Konflikte und untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen. Wir erörtern mit Partner*innen vor Ort, z.B. aus anderen IPPNW Sektionen, mögliche Lösungsansätze, die alle Konfliktparteien einbeziehen. Militärinterventionen und Waffenexporte lehnen wir ab und setzen uns für Entspannungspolitik, Feindbildabbau und Abrüstungsverträge ein.

Aktuelles zum Thema

Aktiv werden

Stoppt den Krieg gegen den Iran!

Was kann ich tun?

02.03.2026 Diese Hinweise helfen dir, deine Forderungen zu formulieren, erste Schritte für einen lokalen Aktionsplan zu entwickeln, geben dir Werkzeuge für die Organisation eigener Aktionen an die Hand und stellen dir Argumentationshilfen sowie Plakate bereit.

Die aktuelle Situation: Die USA und Israel haben einen weiteren Krieg begonnen und werden von unserer Bundesregierung unterstützt. Schon mehr als 1.500 Menschen sind im Iran, im Libanon und Israel getötet worden, viele weitere wurden verletzt. Die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran ist keine Rechtfertigung für die Bombenangriffe in der Region. Die Fragen um das Atomprogramm des Iran müssen am Verhandlungstisch geklärt werden, das von Donald Trump gekündigte Atomabkommen zwischen Iran, den USA und europäischen Staaten hat gezeigt, wie es gehen könnte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Juli 2026

IPPNW verurteilt Bruch der Waffenruhe

Neue Eskalation im Iran

09.07.2026 Die deutsche IPPNW-Sektion verurteilt den Bruch der Waffenruhe in der Golfregion durch die USA und die Gegenangriffe des Iran auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten. Der Verein fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber den USA für die Einhaltung der Waffenruhe und ein Ende des Krieges einzusetzen. Die Bundesregierung solle dem Beispiel Spaniens folgen und den deutschen Luftraum für militärische Flüge für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran sperren. Zudem müsse sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez solidarisieren, dem US-Präsident Donald Trump beim NATO-Gipfel in Ankara mit einem vollständigen Handelsstopp gedroht hat. Sánchez hatte den USA untersagt, während der US-Angriffe auf den Iran im März 2026 Stützpunkte in Spanien zu benutzen und den spanischen Luftraum für US-Kampfflugzeuge gesperrt. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 08. Juni 2026

Gesundheitsorganisation IPPNW drängt auf Einhaltung der Waffenruhe und Ende des Krieges

Gegenseitige Angriffe Israel und Iran

08.06.2026 Anlässlich des Wiederaufflammens des Krieges im Nahen Osten (Westasien) fordert die deutsche IPPNW-Sektion die Bundesregierung auf, gegenüber den USA, Israel und dem Iran auf die Einhaltung der Waffenruhe und ein Ende des Krieges zu drängen und keine weiteren Waffen mehr in den Nahen Osten zu liefern. Der Krieg gegen den Iran und die Bombardierung des Libanon seit dem 28. Februar 2026 hat bis zur vereinbarten Waffenruhe laut Angaben der WHO, des libanesischen Gesundheitsministeriums und der Organisation für Menschenrechte Hengaw knapp 10.000 Menschen im Iran, Israel und dem Libanon das Leben gekostet und zieht die ganze Welt über den Ölpreisanstieg in die Krise.

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Aus Forum 186/2026

Ökozid als Kriegsverbrechen

Während der Iran-Krieg die Klimakrise befeuert, arbeiten NGOs an der Ächtung von Umweltverbrechen

26.05.2026 Der Krieg gegen den Iran ist nicht nur eine humanitäre und völkerrechtliche Katastrophe. Er verschärft die globale Klimakrise und führt zu immensen regionalen Umwelt- und Gesundheitsschäden. Bombardierungen von Raffinerien, Treibstofflagern, Militärbasen und Industrieanlagen setzen enorme Mengen an Treibhausgasen und Giftstoffen frei, zerstören Ökosysteme und kontaminieren Wasser und Böden. Aktuelle Analysen zeigen: Militärische Gewalt, Klimakrise und Ökozid sind eng verflochten. 

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Aus Forum 186/2026

Jenseits des Schweigens

Woman Beyond Silence: Interview mit Dr. Tasabih Mohamed

26.05.2026 Der Krieg im Sudan wütet nun schon seit drei Jahren. Die Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften und der paramilitärischen RSF haben zu einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit geführt. Wie geht es den Menschen im Sudan? 

Die Lage im Sudan ist weitaus komplexer, als vielen Beobachter*innen von außen bewusst ist. Was oft als interner Konflikt dargestellt wird, ist in Wirklichkeit stark von regionalen Machtdynamiken und externen Interessen geprägt. Der Krieg zieht sich unter anderem deshalb so lange hin, weil Akteure aus dem Ausland weiterhin Waffen, Ressourcen und politische Unterstützung bereitstellen. Dies hat die Gewalt und das Leid im Sudan verschärft.

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Aus Forum 186/2026

Die Angriffe auf das Gesundheitswesen nehmen zu

Ein Interview mit Christina Wille, Direktorin von „Insecurity Insight“

26.05.2026 Mit einer neuen Website stellt „Insecurity Insight“ Daten zu Angriffen auf das Gesundheitswesen erstmals in Form interaktiver Karten dar und macht sie dadurch besser zugänglich. Christina, wie sammelt und analysiert Ihr Daten zu Angriffen auf das Gesundheitswesen, und welche Rolle spielen diese Erkenntnisse für die humanitäre Hilfe? Insecurity Insight dokumentiert Konfliktgewalt gegen das Gesundheitswesen.

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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Erklärungen

Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
Petition von Science4Peace

Völkerrechtswidrige Totalblockade Kubas durchbrechen – Menschenrechte verteidigen
Erklärung von IALANA



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