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"Konflikte und Kriege"

Die IPPNW versteht es als ihre Aufgabe, über die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von gewaltsamen Konflikten und Kriegen zu informieren und Lösungen einzufordern, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. In unseren Arbeitskreisen, politischen Bündnissen und internationalen Netzwerken arbeiten wir an der wissenschaftlichen Analyse bestehender Konflikte und untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen. Wir erörtern mit Partner*innen vor Ort, z.B. aus anderen IPPNW Sektionen, mögliche Lösungsansätze, die alle Konfliktparteien einbeziehen. Militärinterventionen und Waffenexporte lehnen wir ab und setzen uns für Entspannungspolitik, Feindbildabbau und Abrüstungsverträge ein.

Aktuelles zum Thema

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Stoppt den Krieg gegen den Iran!

Was kann ich tun?

02.03.2026 Diese Hinweise helfen dir, deine Forderungen zu formulieren, erste Schritte für einen lokalen Aktionsplan zu entwickeln, geben dir Werkzeuge für die Organisation eigener Aktionen an die Hand und stellen dir Argumentationshilfen sowie Plakate bereit.

Die aktuelle Situation: Die USA und Israel haben einen weiteren Krieg begonnen und werden von unserer Bundesregierung unterstützt. Schon mehr als 1.500 Menschen sind im Iran, im Libanon und Israel getötet worden, viele weitere wurden verletzt. Die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran ist keine Rechtfertigung für die Bombenangriffe in der Region. Die Fragen um das Atomprogramm des Iran müssen am Verhandlungstisch geklärt werden, das von Donald Trump gekündigte Atomabkommen zwischen Iran, den USA und europäischen Staaten hat gezeigt, wie es gehen könnte.

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Aus Forum 186/2026

Ökozid als Kriegsverbrechen

Während der Iran-Krieg die Klimakrise befeuert, arbeiten NGOs an der Ächtung von Umweltverbrechen

26.05.2026 Der Krieg gegen den Iran ist nicht nur eine humanitäre und völkerrechtliche Katastrophe. Er verschärft die globale Klimakrise und führt zu immensen regionalen Umwelt- und Gesundheitsschäden. Bombardierungen von Raffinerien, Treibstofflagern, Militärbasen und Industrieanlagen setzen enorme Mengen an Treibhausgasen und Giftstoffen frei, zerstören Ökosysteme und kontaminieren Wasser und Böden. Aktuelle Analysen zeigen: Militärische Gewalt, Klimakrise und Ökozid sind eng verflochten. 

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Aus Forum 186/2026

Jenseits des Schweigens

Woman Beyond Silence: Interview mit Dr. Tasabih Mohamed

26.05.2026 Der Krieg im Sudan wütet nun schon seit drei Jahren. Die Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften und der paramilitärischen RSF haben zu einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit geführt. Wie geht es den Menschen im Sudan? 

Die Lage im Sudan ist weitaus komplexer, als vielen Beobachter*innen von außen bewusst ist. Was oft als interner Konflikt dargestellt wird, ist in Wirklichkeit stark von regionalen Machtdynamiken und externen Interessen geprägt. Der Krieg zieht sich unter anderem deshalb so lange hin, weil Akteure aus dem Ausland weiterhin Waffen, Ressourcen und politische Unterstützung bereitstellen. Dies hat die Gewalt und das Leid im Sudan verschärft.

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Bündnispressemitteilung vom 11. Mai 2026

Deutschland muss Aussetzung des EU-Israel-Abkommens zustimmen

EU-Außenministertreffen berät am Montag über Menschenrechtsverletzungen - Israel verstößt gegen Menschenrechtsklausel

11.05.2026 Amnesty International in Deutschland, Human Rights Watch Deutschland und Oxfam Deutschland sowie weitere Organisationen, darunter die deutsche Sektion der IPPNW, fordern die EU-Außenminister*innen auf, die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens zu beschließen. Die Außenminister*innen beraten am Montag auf ihrem Treffen in Brüssel über mögliche Sanktionen, um auf anhaltende Menschenrechtsverletzungen durch Israel zu reagieren. Die deutsche Regierung ist einer der größten Blockierer. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20. April 2026

Militärisch besetzte Zone im Libanon steht friedlicher Lösung entgegen

Geplante Besatzung durch Israel

20.04.2026 Die Friedens- und Gesundheitsorganisation IPPNW kritisiert die geplante israelische Besatzung im Süden Libanons scharf und fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der israelischen Regierung für einen Rückzug ihrer Bodentruppen einzusetzen. Von beiden Konfliktpartnern solle die Bundesregierung die strikte Einhaltung der zehntägigen Waffenruhe im Libanon einfordern.

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Bündnispressemitteilung vom 9. April 2026

Über 4.000 Menschen sagen Nein zu Mittelstreckenwaffen!

Volksabstimmung über Mittelstreckenwaffen bei Abstimmung21

09.04.2026 Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ hat bei der Initiative „Abstimmung 21“ eine Frage zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen eingereicht. Die Initiative Abstimmung21 setzt sich für mehr direkt-demokratische Elemente auf Bundeebene ein. Das Thema hat es mit 19 weiteren in die nächste Abstimmungsphase geschafft, die bis zum 15. April läuft.

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Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Türkei/Kurdistan 2025
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Erklärungen

Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
Petition von Science4Peace

Völkerrechtswidrige Totalblockade Kubas durchbrechen – Menschenrechte verteidigen
Erklärung von IALANA



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