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Gesundheitsfolgen

Der Einsatz von Atomwaffen hat – ob im Krieg oder als Atomtest – verheerende Folgen für Mensch und Umwelt. Auch die Produktion von Atomwaffen birgt Gefahren für Gesundheit und Umwelt. Uranbergbau, die Herstellung von Plutonium, das Betreiben von Atomreaktoren und -Anlagen und die Anreicherung von Uran führen zu dokumentierten Gesunheitsschäden bei Mitarbeiter*innen und lokaler Bevölkerung. Einen "begrenzten" Atomkrieg gibt es nicht, auch ein nuklearer Austausch zwischen zwei Staaten hätte katastrophale Folgen für die gesamte Welt und das Klima. Temperaturabfall, landwirtschaftlicher Kollaps und weltweite Hungersnöte wären die Folge. Die IPPNW klärt über all diese Folgen auf.

Artikel zu humanitären Folgen und Risiken von Atomwaffen

SWR Kultur, 6. August 2025

80 Jahre Hiroshima – Wie hat die Atombombe die Welt verändert?

Podiumsdiskussion mit Dr. Lars Pohlmeier (IPPNW)

06.08.2025 Der 6. August 1945 ist ein Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Die USA warfen an diesem Tag eine Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. Seitdem ist die Vernichtung allen Lebens als Folge eines Krieges eine ernstzunehmende Möglichkeit. Der russische Präsident Putin droht mit dem Einsatz von Atomwaffen. Die Europäer fürchten, den Schutz der USA zu verlieren. Die Welt rüstet auf. Thomas Ihm diskutiert mit Prof. Dr. Marina Henke – Politikwissenschaftlerin, Hertie-School Berlin, Centre for International Security; Oberst a.D.  Wolfgang Richter –Sicherheitsexperte; Dr. med. Lars Pohlmeier – Arzt und Vorstand der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs IPPNW.

IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Juli 2025

80 Jahre Trinity-Test – Mahnung gegen das nukleare Zeitalter

Mediziner*innen rufen zum Gedenken und zur politischen Konsequenz auf

16.07.2025 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft anlässlich des 80. Jahrestags des ersten Atomtests zum Gedenken auf – und fordert politisches Umdenken. Am 16. Juli 1945 detonierte in der Wüste von New Mexico zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine Atombombe – Codename „Trinity“. Mit diesem Test begann ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte. 80 Jahre später sind die Gefahren nuklearer Waffen realer denn je: Atomwaffenarsenale werden modernisiert und geopolitische Spannungen verschärfen sich.

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Frankfurter Rundschau, 09. Mai 2025

Überlebende von Atomtests: Die Sonne färbt sich rot, rot wie Gift

09.05.2025 Überlebende von Atomwaffentests in Französisch-Polynesien und Kasachstan berichten von den verheerenden Folgen und ihrem Kampf um Entschädigung.

Mit dem Sommer begannen auch die Feuer. Die Sonne färbte sich rot, riesige Aschewolken verdunkelten den Himmel. Die Frau, die in dem Dokumentarfilm „Jara“ die Atomtests in der Steppe von Nordkasachstan schildert, ist 87 Jahre alt. Ihr ganzes Leben hat sie in der Gegend um das Atomwaffentestgelände Semipalatinsk verbracht. Viele andere sind früh gestorben. Die Zeitzeugin berichtet in der vor drei Jahren entstandenen Doku der Kasachin Aigerim Seitenova von den Explosionen, von denen die Menschen damals nicht wussten, dass sie Radioaktivität freisetzen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25. April 2025

Überlebende von Atomwaffentests zu Besuch in Deutschland

Veranstaltungsreihe mit Gästen aus Kasachstan und Französisch-Polynesien / Mai 2025 in Hamburg, Bonn, Frankfurt & Berlin

25.04.2025 Vom 4. bis 13. Mai 2025 lädt die Friedensnobelpreisorganisation IPPNW drei Überlebende der Atomwaffentests aus Kasachstan und Französisch-Polynesien nach Deutschland ein, um über die bis heute anhaltenden Folgen der nuklearen Testreihen in ihren Heimatregionen zu berichten.

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Klarheit im Chaos finden: Eine Vision von Frieden und Sicherheit schaffen

Europäisches IPPNW-Treffen in der Friedensstadt Genf

16.04.2025 In Genf, der Stadt der Diplomatie, trafen sich am vergangenen Wochenende etwa 50 IPPNW-Mitglieder und Medizinstudierende zum Europäischen IPPNW-Treffen. In dem Gründungsort der IPPNW vor 45 Jahren sitzt das neue europäische IPPNW Liaison Office. Von hier soll die IPPNW-Arbeit in ganz Europa besser koordiniert und unsere Stimme innerhalb der IPPNW und gegenüber internationalen Gremien wie der WHO gestärkt werden. Das Genfer IPPNW-Büro soll dabei eine zentrale Rolle als Drehscheibe für Vernetzung, Koordination und Lobbyarbeit spielen.

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Materialien

Überleben bedeutet Widerstand leisten. Die Folgen der Atomwaffen-tests - Die Stimmen der Betroffenen
Die 44-seitige Broschüre thematisiert die Folgen der weltweiten Atomwaffentests. Übersichtsartikel zu den einzelnen Atomwaffen-staaten stellen die Auswirkungen in den jeweiligen Testgebieten sowie den lokalen Widerstand dar. Ergänzt werden diese durch Berichte von Überlebenden und Expert*innen, die mit ihren persönlichen Erfahrungen neue Perspektiven für den Kampf um Gerechtigkeit und Aufklärung eröffnen.

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Hibakusha/Survivors

Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffeneinsätzen und Atomtests und lässt Betroffene Wort kommen.

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Faltblatt über die humanitären Folgen der Atomtests auf den Marshallinseln und weltweit sowie über das IPPNW-Projekt “To Survive is to Resist”.

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In diesem Factsheet erfahren Sie, was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird und welche sofortigen, kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen ihre Explosion hat.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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