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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Von Dr. Alex Rosen

Eine Reise durch Fukushima

Zwischen Dekontamination und Verdrängung: Ein Bericht über die Situation vor Ort

12.02.2026 Vom Werkstor des havarierten AKW Fukushima Dai-ichi durch geisterhafte Ortschaften bis zur Präfekturhauptstadt im Westen, wo ich der medizinischen Hochschule einen Besuch abstattete: Auf der Suche nach Fakten und Erkenntnissen zu den Folgen der Atomkatastrophe fuhr ich im September 2025 für einige Tage durch die Präfektur Fukushima. Dies ist mein Reisebericht:

Auf der Autobahn von Tokio nach Norden entlang der Küste sehe ich die übliche japanische Mischung aus Tradition, Moderne und spektakulärer Natur, die ich schon von meinen früheren Reisen ins Land kenne: rechts das Meer, links die bewaldeten Berge und in der Ebene dazwischen Reisfelder und kleine Dörfer.

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08.10.2025 Im November 2025 widmet sich eine dreiteilige Online-Fortbildungsreihe der IPPNW den häufig unterschätzten gesundheitlichen Auswirkungen niedriger Strahlendosen.  An drei Abenden beleuchten Experten aus Medizin und Forschung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu biologischen Mechanismen, epidemiologischen Befunden und neuen Studiendaten. Themen sind unter anderem Niedrigstrahlungserkrankungen in der Umgebung von Atomanlagen, Uranbergbau- und Atomwaffentestgebieten, die Grundlagen strahleninduzierter Schäden sowie aktuelle Ergebnisse, die auf höhere Gesundheitsrisiken selbst bei geringster Exposition hinweisen.  Die Anmeldung ist auch für Nichtärzt*innen über die LAEK Hamburg möglich.

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Aus IPPNW-Forum 183/2025

6 Fragen an: Norbert Suchanek und Márcia Gomes de Oliveira

International Uranium Film Festival Rio/Berlin

10.09.2025 1) Norbert und Márcia, herzlichen Glückwunsch – im März 2025 haben Sie für das Uranium Film Festival den Nuclear Free Future Award in der Kategorie Bildung entgegengenommen... Der Nuclear-Free Future Award ist für uns eine Ehre und eine Verpflichtung, das fortzusetzen, was wir 2010 begonnen haben: unabhängige Aufklärung über atomare Gefahren über Film. Die Etablierung des Uranium Film Festivals war keine leichte Aufgabe, es war und ist immer ein schier endloses Schwimmen gegen den Strom. Es sind vor allem die Filmemacher aus aller Welt, die an uns glauben, ihre Filme einreichen und oft auf eigene Kosten zu unserem Festival reisen und die uns die Kraft geben, weiterzumachen.

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Bündnispressemitteilung vom 26.6.2025

Schweizer AKW: Gefahr für ganz Deutschland

Deutschland bei einem Schweizer Atomunfall stärker betroffen als die Schweiz

26.06.2025 Ein schwerer Atomunfall in einem der vier Schweizer AKW würde Deutschland stärker treffen als die Schweiz selbst. Das zeigt eine neue Studie, die der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) heute auf der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt hat. „Das von den Schweizer Atomkraftwerken für Deutschland ausgehende Risiko wird systematisch und dramatisch unterschätzt. Städte und Gemeinden werden nicht einmal annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet“, so Stefan Auchter, Vize-Präsident des TRAS: „Bundes- und Landesregierung müssen die Bedrohung durch die Schweizer AKW endlich ernst nehmen und darauf hinwirken, dass der Überzeitbetrieb der Reaktoren in naher Zukunft verbindlich beendet wird.“ 

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von Karl Amannsberger / Forum 179

Gesund durch den Reaktor?

Der Forschungsreaktor Garching und sein brisanter Brennstoff

10.09.2024 In Garching vor den Toren Münchens steht ein Atomreaktor. Und er steht buchstäblich, obwohl er vom sogenannten Atomausstieg 2023 nicht betroffen ist und betrieben werden dürfte. Anders als die abgeschalteten deutschen Atomkraftwerke (AKW) produziert der Forschungsreaktor München 2 (FRM 2) der Technischen Universität nämlich keinen Strom, sondern erzeugt durch Kernspaltung Neutronen für die Forschung. Noch etwas unterscheidet ihn von einem AKW: Anstatt auf vier Prozent ist das spaltbare Uran 235 beim Garchinger Reaktor auf 93 Prozent – und damit auf eine atomwaffenfähige Konzentration angereichert. Dieses hoch angereicherte Uran, Highly Enriched Uranium (HEU), löste weltweit Kritik aus.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
5 Jahre Leben mit Fukushima

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