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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Schweizer Atomstrom: Mehr als 40 Jahre AKW Leibstadt?

Geplanter Langzeitbetrieb mit großen nuklearen Gefahren

24.07.2024 Die Schweiz ist dabei, das AKW Leibstadt an der Grenze zu Baden-Württemberg für den Betrieb über 40 Jahre hinaus vorzubereiten. Der kommerzielle Betrieb startete im Dezember 1984. Baubeginn war im Januar 1974. International gibt es viele Regelwerke und Rechtsvorschriften, die für so einen Fall mindestens eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und eine grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung verlangen. Davon aber will die Schweiz nichts wissen. Da es keine Betriebsbefristung in der Genehmigung gibt, erfolge auch keine Laufzeitverlängerung, so der Schweizer Umwelt-Bundesrat.

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26.04.2024 Ein Jahr nach dem Abschalten der letzten drei deutschen Atomkraftwerke liegen die Fakten auf dem Tisch. Das Ende der Atomstromproduktion am 15. April 2023 hat Deutschland nicht nur sicherer gemacht, auch die Unkenrufe der Atomkraftfans haben sich nicht bewahrheitet: Die Lichter sind angeblieben. Die Erneuerbaren haben zudem einen ordentlichen Sprung nach vorn gemacht. Im Jahr 2023 lag ihr Anteil an der Nettostromerzeugung in Deutschland laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) bei 59,7 Prozent. Das ist ein Zuwachs von etwa 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Energiewende ist auf dem richtigen Weg und der Atomausstieg ist ein Teil davon. Dennoch halten sich einige Gerüchte zum AKW-Aus hartnäckig. Wir verabschieden die drei populärsten Falschbehauptungen der Atomstrom-Debatte des vergangenen Jahres.

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Gefährliche Atom-Fantasien

Warum die neuen Atomkraftwerke einer internationalen Atom-Allianz nur Luftschlösser sind, aber dem Klima schaden

26.04.2024 „Die Atomkraft ist zurück“, verkündet Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron am 3. Dezember 2023 in Dubai. Ort und Zeitpunkt sind nicht zufällig gewählt. Macron nutzt die Weltklimakonferenz (COP28) als Bühne für seinen Presseauftritt. Gerade haben 22 Staaten eine Verpflichtungserklärung unterzeichnet, wonach sie die globalen Kapazitäten des Atomenergiesektors bis 2050 verdreifachen wollen. Auch wenn die Erklärung rechtlich keine Bedeutung hat und die Atomindustrie aktuell weit davon entfernt ist, auch nur bestehende Kapazitäten zu erhalten, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit ist Macron auf der COP28 gewiss.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21. März 2024

Protest gegen „Atom-Fantasien“ der IAEA

Atomlobby will Klimaschutz-Gelder in den Atomsektor umleiten

21.03.2024 Anlässlich des heute in Brüssel erstmalig stattfindenden Atomgipfels der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA haben mehr als 600 Umwelt-, Klimaschutz-, Friedens-, und Menschenrechts-Organisationen aus über 50 Ländern eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Die Unterzeichner*innen fordern die Regierungen weltweit auf, im Kampf gegen die Klimakrise wertvolle Zeit und Geld nicht mit den Fantastereien der internationalen Atomlobby zu verschwenden.

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Aus Forum 177

Flache Erde: Die Inventarisierung des Urans

Bergbauszenarien für die Atomwirtschaft verschärfen globale Ungleichheiten

04.03.2024 Jedes Jahr werden durch menschliche Aktivitäten mehr Sedimente und Gestein bewegt als durch alle natürlichen Prozesse zusammen, Erosion und die Abtragung durch Flüsse eingeschlossen. Der Uranbergbau für die Atomkraft trägt hierzu bei, indem für jede Tonne des sogenannten Yellow Cake ein Vielfaches an Erdmasse bewegt wird, da die durchschnittlichen Uranerzgehalte bei weit unter einem Prozent liegen. Es sind diese und viele andere Fakten über moderne Mensch-Umwelt-Verhältnisse, anhand derer Wissenschaftler*innen etwa seit der Jahrtausendwende über das Anthropozän diskutieren.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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