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IPPNW-Pressemitteilung vom 30.07.2015

Katastrophale humanitäre Folgen dauern an

70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Nagasaki, 10. August 1945, Foto: Yosuke Yamahata30.07.2015 

Anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die verheerenden humanitären Folgen der Angriffe, die bis zum heutigen Tag andauern. Die MedizinerInnen appellieren an die Bundesregierung, die „Humanitäre Selbstverpflichtung“ (Humanitarian Pledge) zu unterzeichnen, die konkrete rechtliche Schritte zu einer weltweiten Ächtung von Atomwaffen fordert. „Es ist im Interesse des Überlebens der Menschheit, dass Atomwaffen unter keinen Umständen wieder eingesetzt werden,“ heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die bislang von 159 Staaten unterzeichnet wurde.

IPPNW-Pressemitteilung vom 08.07.2015

Warnung vor einem Atomkrieg ist mehr als aktuell

60 Jahre nach dem Russell-Einstein-Manifest

Warnung vor dem Atomkrieg, Russell-Einstein-Manifest vom 9. Juli 1955, Foto: Pugwash08.07.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erinnert anlässlich der Veröffentlichung des „Russell-Einstein-Manifests“ vor 60 Jahren, am 9. Juli 1955, an die wieder wachsende Gefahr, die von den Atomwaffen für die Menschheit ausgeht. Der Philosoph Bertrand Russell und der Physiker Albert Einstein warnten damals gemeinsam mit neun weiteren namhaften Wissenschaftlern vor den Gefahren eines Krieges mit Nuklearwaffen. Sie forderten die Regierungen der Welt auf, im Zeitalter der Atomwaffen gemeinsame Wege für eine friedliche Lösung all ihrer Kontroversen zu finden.

Pressemitteilung von IPPNW und DAKJ vom 7.7.2015

IPPNW und DAKJ kritisieren Praxis zur medizinischen Alterseinschätzung

Minderjährige Flüchtlinge am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Hamburger Senats werden am UKE unbegleitete junge Flüchtlinge zur Altersbestimmung geröngt., Foto: ©SpeedKingz/Shutterstock07.07.2015 

Die IPPNW und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) haben in einem Schreiben an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die dortige Praxis zur medizinischen Alterseinschätzung als "medizinethisch äußerst bedenklich" kritisiert. Nach Auskunft des Hamburger Senats werden am UKE unbegleitete junge Flüchtlinge zur Altersbestimmung geröntgt, wobei Computertomografen zum Einsatz kommen können, was mit einer besonders hohen Strahlenbelastung einhergeht. Darüber hinaus werden äußere Geschlechtsorgane untersucht und gegebenenfalls fotografisch dokumentiert.

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Dr. Jens-Peter
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