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Presseinformation der IPPNW vom 20.12.2011

Horst-Eberhard Richter verstorben

IPPNW trauert um den Mitbegründer der deutschen Sektion

Horst-Eberhard Richter, Foto: A Schoelzel20.12.2011 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW trauert um Prof. Dr. med. Dr. phil. Horst-Eberhard Richter, der gestern im Alter von 88 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in Gießen verstorben ist. Der Mitbegründer der bundesdeutschen Sektion der IPPNW, Psychiater, Psychoanalytiker, Sozialphilosoph und große Humanist war eine der führenden Persönlichkeiten in der Bundesrepublik.

lesen ...[Weitere Informationen über Leben und Wirken]

Presseinformation der IPPNW vom 16.12.2011

Keine weitere Militarisierung im Syrien-Konflikt

Eskalation der Gewalt - Resolutionsentwurf zu Syrien

16.12.2011 

Anlässlich zunehmender Gewalt in Syrien fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die deutsche Bundesregierung auf, sich im Sicherheitsrat für deeskalierende Maßnahmen und für die Unterstützung eines Dialogs zwischen der Regierung Assad und syrischen Oppositionellen einzusetzen. Die internationale Gemeinschaft muss dringend auf der Gewaltfreiheit der Proteste  bestehen, ebenso wie auf den Verzicht der Regierung, gewaltsam zu reagieren. Exporte von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern in die Region sind sofort zu stoppen.

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Presseinformation der IPPNW vom 8.12.2011

Geheime Kriegsgeschäfte auf Rekordniveau

Rüstungsexportbericht der Bundesregierung

Waffen auf dem Darra Bazaar in Pakistan08.12.2011 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW übt scharfe Kritik an der Steigerung des Exports von Kriegswaffen aus Deutschland im vergangenen Jahr. Der Exportumsatz der deutschen Rüstungskonzerne stieg mit 2,1 Milliarden Euro auf einen historischen Höchstwert. "Die geheimen Entscheidungen im Bundessicherheitsrat über Rüstungsexporte sowie der späte Veröffentlichungszeitpunkt erwecken den Eindruck, dass die Bundesregierung eine öffentliche Debatte über ihre Kriegsgeschäfte vermeiden will", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[Rüstungsexportbericht 2010]  [Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel"]

Pressemitteilung des Protestbündnisses

Frieden in Afghanistan

Ohne Interventionstruppen - Waffenstillstand jetzt

05.12.2011 

Zufrieden sind die Veranstalter mit dem Ablauf ihrer Protestdemonstration, Aktionen und Kongress gegen Petersberg II vom 3. bis 5.  Dezember 2011. „Die Friedensbewegung war zwar nicht in gewünschter Masse dafür aber auf gehaltvolle Weise präsent“, so das Resümee von Mani Stenner vom Netzwerk Friedenkooperative in Bonn. „Es ist uns erfolgreich gelungen, den Petersberg II-Gipfel kritisch zu begleiten. Und das auch gegen ein oft unnötig martialisches und kritikwürdiges Einschränken der Freiheiten der Demonstranten durch die Polizei.“

lesen ...[Rede von Dr. Angelika Claußen (IPPNW)]  [Fotos von der Demonstration]  [Weitere Informationen]

IPPNW-Presseinformation 29.11.2011

Sofortiger Waffenstillstand und offene Friedensverhandlungen

Petersberg II: 10 Jahre Afghanistankrieg – eine humanitäre Katastrophe

© Kate Holt/IRIN29.11.2011 

Die humanitäre Situation in Afghanistan hat sich nach zehn Jahren "Krieg gegen den Terror" kaum verbessert. Das beklagt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. "Um Schlimmeres zu verhüten, bedarf es eines sofortigen Waffenstillstand, notfalls einseitig verkündigt. Dann müssen Verhandlungen folgen, die den vollständigen Truppenabzug und eine langfristig und großzügig dimensionierte Unterstützung des Wiederaufbaus des Landes zum Ziel haben", fordert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[Beitrag von Dr. Angelika Claußen]  [Protestveranstaltungen in Bonn]  [Die Realität des Afghanistan-Kriegs sucht Petersberg II heim, 29.11.2011]

Pressemitteilung vom 28.11.2011

Kinder und Traumatisierte hinter Gittern

UN-Antifolterkomitee und NGOs kritisieren Praxis der deutschen Abschiebungshaft

28.11.2011 

Das Antifolterkomitee der Vereinten Nationen zeigt sich in hohem Maße darüber besorgt, dass in vielen Bundesländern Mechanismen fehlen, schutzbedürftige Abschiebungshäftlinge zuverlässig zu identifizieren. Dazu gehörten neben Minderjährigen insbesondere auch Traumatisierte, psychisch kranke Menschen und Folteropfer. Abgesehen von Tuberkulose-Checks fehlten medizinische Eingangsuntersuchungen wie auch systematische Überprüfungen auf psychische Krankheiten oder Traumatisierungen, kritisiert das Komitee in einer Erklärung zum Abschluss seiner diesjährigen Sitzung in Genf vom 31.10. bis 25.11.2011.

lesen ...[Parallelbericht als pdf-Datei (englisch)]  [Parallelbericht als pdf-Datei (deutsch)]

Mitteilung an die Medien 28.11.2011

"Vorsätzlich Öl ins Feuer bestehender Konflikte"

Rüstungsexportkampagne kritisiert drastische Steigerung der Kriegswaffenausfuhr und fordert grundsätzliches Verbot

28.11.2011 

„Während nach einer aktuellen Emnid-Umfrage über 70 Prozent der Bevölkerung für ein Verbot von Rüstungsexporten sind, gibt es für die Bundesregierung beim Waffenhandel so gut wie keine Grenzen  mehr. Wer immer mehr U-Boote, Kriegsschiffe, Panzer und Maschinengewehre in Kriegs- und Krisenregionen liefert, gießt vorsätzlich Öl ins Feuer bestehender Konfliktherde.“, kritisiert Paul Russmann, einer der Sprecher der bundesweiten Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" und Geschäftsführer der ökumenischen Aktion „Ohne Rüstung Leben“ die bereits bekannt gewordenen Zahlen aus dem aktuellen Rüstungsexportbericht 2010 der Bundesregierung, der am Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden soll.

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IPPNW-Presseinformation vom 22.11.2011

IPPNW ruft zu Volksbewegung für Solarstrom in Bürgerhand auf

Lackmustest für "grüne Politik"

22.11.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert das aktuelle Vorhaben der Regierungskoalition, den Ausbau der Solarstromerzeugung "in Bürgerhand" mit einer maximalen Zubaurate von einem Gigawatt nahezu zum Stillstand zu bringen und die stromintensive Industrie immer stärker zu privilegieren. „Interessierte Kreise in Politik und Wirtschaft verschleiern sittenwidrige Extrem-Renditen der Atomindustrie von 280 Prozent – Renditen von wenigen Prozenten einfacher Bürger, kleiner Unternehmen und der Kommunen werden hingegen skandalisiert“, so IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.11.2011

Einen Präventivschlag gegen den Iran verhindern

Online-Aktion an außenpolitische Repräsentantin der EU Catherine Ashton

18.11.2011 

In großer Sorge um den Frieden in der Region Nahmittelost appelliert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton, umfangreiche diplomatische Offensiven mit dem Iran zu starten. Aktueller Anlass ist die geplante Resolution des Gouverneursrats und der massive Druck, den die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) auf den Iran ausübt. Per Email soll die außenpolitische EU-Repräsentantin aufgefordert werden, unter Einbindung der USA, Russland, Chinas und der Arabischen Liga in der Region aktiv zu werden, um einen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen zu verhindern.

lesen ...[Email-Aktion an Catherine Ashton]

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.11.2011

Schützen amtliche Grenzwerte Embryonen?

Emissionsspitzen aus Atomkraftwerk Gundremmingen

17.11.2011 

Während einer Revision mit Wechsel von hochradioaktiven Brennelementen werden durch das Öffnen des Reaktordruckbehälters erhöhte Mengen radioaktiver Substanzen vom Atomkraftwerk über den Kamin in die Umgebung abgegeben. Zu Beginn der diesjährigen Revision in Gundremmingen erreichte die Edelgaskonzentration im Maximum das 500-fache des Werts vor der Revision. Die Ärzteorganisation IPPNW hat dafür als Beleg amtliche Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Auf der Grundlage des Umweltinformationsgesetzes war es nach jahrelanger Weigerung gelungen, endlich ungeschönte und nicht gemittelte Emissions-Halbstunden-Messwerte des Atomkraftwerks Gundremmingen übermittelt zu bekommen.

lesen ...[Info-Grafik: Edelgasemissionen Gundremmingen]  [Info-Grafik: Erhöhte C-14-Emissionen AKW Neckarwestheim 1998-2007]  [Petition für einen besseren Strahlenschutz]

Radioaktive Emissionsspitze zu Revisions-Beginn des Atomkraftwerks Gundremmingen

IPPNW-Presseinformation vom 11.11.2011

Radioaktive Emissionsspitze zu Revisions-Beginn des Atomkraftwerks Gundremmingen

Das zwischen Ulm und Augsburg gelegene Atomkraftwerk Gundremmingen hat zu Beginn der Jahresrevision im September sehr viel mehr radioaktive Edelgase abgegeben als im vorherigen Leistungsbetrieb. Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW lag die Emissions-Konzentration des Atomkraftwerks vor der Revision in der Größenordnung von drei Kilo-Becquerel pro Kubikmeter (kBq/m3). Zu Beginn der Revision nahmen die Emissionen schlagartig in extremer Weise zu und erreichten am Spätnachmittag und Abend des 22. September eine Größenordnung von mehr als 700 kBq/m3 mit einem Maximalwert von 1470 kBq/m3 um 17.30 Uhr. In den Folgetagen zwischen dem 23. und dem 29. September wurden mit durchschnittlich 106 kBq/m3 noch immer wesentlich mehr radioaktive Edelgase in die Umwelt abgegeben als im Leistungsbetrieb.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9.11.2011

Krieg bedeutet eine unkontrollierbare Eskalation

Online-Aktion: Außenminister Westerwelle soll gegen Krieg aktiv werden

09.11.2011 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst beunruhigt über die Kriegsandrohungen der letzten Tage gegenüber dem Iran. Sie appelliert an Außenminister Guido Westerwelle, sich mit Nachdruck für eine diplomatische Lösung des Konfliktes einzusetzen und eine Beteiligung Deutschlands an Kriegsvorbereitungen explizit auszuschließen. Mittels einer Online-Aktion will die IPPNW öffentlichen Druck auf die Bundesregierung ausüben.

lesen ...[Email-Aktion an Guido Westerwelle]  [IAEO-Bericht]

IPPNW-Presseinformation vom 3.11.2011

Droht Krieg als Ablenkung von der Krise?

Erneute Kriegsdrohungen gegen den Iran

Atomprogramm des Iran03.11.2011 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an die deutsche Regierung, sich gegenüber Großbritannien, den USA und Israel für eine friedliche Lösung des Irankonflikts einzusetzen und sie aufzufordern, weitere Kriegsdrohungen zu unterlassen. Kriegsdrohungen eskalieren eine ohnehin stark angespannte Situation und führen zu keiner Lösung, so die IPPNW.

lesen ...[Weitere Informationen]

Pressemitteilung vom 3.11.2011

Kein Frieden mit Rüstungsexporten

Margot Käßmann übernimmt Schirmherrschaft der Rüstungsexport-Kampagne

03.11.2011 

Prof. Margot Käßmann ist die neue Schirmherrin der bundesweiten Kampagne gegen Rüstungsexporte "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel." Seit dem Start der Kampagne im Mai 2011 ist das Bündnis auf mehr als hundert Organisationen gewachsen. "Für mich wäre der geplante Export von 200 Kampfpanzern des Typs Leopard 2 nach Saudi-Arabien  ein fatales Signal gegenüber den Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt", betont Käßmann.

lesen ...[Weitere Informationen zur Kampagne]

Einladung zur Pressekonferenz am 3.11., Berlin

Margot Käßmann neue Schirmherrin der bundesweiten Kampagne

Die Kampagne Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! ist seit ihrem Start im Mai 2011 auf ein Bündnis von über achtzig Organisationen gewachsen. Anlässlich der diesjährigen Friedensdekade unter dem Motto „Gier. Macht.Krieg“, die vom 6. – 16.11.2011 durchgeführt wird, hat Prof. Dr. Margot Käßmann die Schirmherrschaft über die Kampagne Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! übernommen. Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz am 3.11. um 11 Uhr ins Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin ein.

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IPPNW-Presseinformation vom 25.10.2011

Fukushima: 2,5-mal mehr radioaktives Xenon als durch Tschernobyl freigesetzt

Studie: Freisetzungen unmittelbar nach Erdbeben – vor Tsunami

Ein internationales Forscherteam aus Norwegen, Österreich, Spanien und den USA kommt in einer am 21. Oktober veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass durch den Super-GAU in Fukushima 2,5-mal so viel radioaktives Edelgas Xenon-133 freigesetzt wurde wie durch Tschernobyl. Es gibt laut Studie zudem „starke Hinweise“ darauf, dass die Freisetzung am 11. März 2011 infolge des Erdbebens bereits gegen 15 Uhr japanischer Zeit und somit noch vor dem Eintreffen des Tsunami begann. Für die Wissenschaftler ein Hinweis für „strukturelle Schäden“ an den Reaktoren durch die Einwirkungen des Erdbebens um 14.46 Uhr.

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Pressemitteilung vom 24.10.2011

„Unsere Universitäten – Unsere Forschungsergebnisse – Unsere Verantwortung“

Medizinstudierende rufen „Aktionsmonat Medikamentenzugang“ aus

24.10.2011 

Öffentlich finanzierte Medikamente müssen allen Menschen zugänglich sein - so lautet die zentrale Forderung einer bundesweit angelegten Kampagne von Medizinstudierenden. Die drei studentischen Organisationen bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.), IPPNW-Studierende (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) und UAEM (Universities Allied for Essential Medicines, Germany) haben den November 2011 in einer gemeinsamen Initiative zum „Aktionsmonat Medikamentenzugang“ ausgerufen.

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IPPNW-Presseinformation vom 21.10.2011

Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen

Kriegsende in Libyen

Foto: UNHCR21.10.2011 

In den Reaktionen auf die mutmaßliche Hinrichtung von Muammar al-Gaddafi und weiterer Mitglieder seines Führungszirkels zeigt sich einmal mehr die Brutalität des Krieges und die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf extralegale Hinrichtungen. „Doch Selbstjustiz und Killerkommandos untergraben die Pfeiler humanitärer Werte, in deren Namen die westlichen Aliierten vorgeben, Kriege zu führen“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

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IPPNW-Presseinformation vom 15.10.2011

Türkische Ärztin erhält Preis für medizinische Friedensarbeit

Anwältin gegen Folter und Menschenrechtsverletzungen geehrt

15.10.2011 

Die mutige Gerichtsmedizinerin, Hochschullehrerin und Präsidentin der Menschenrechtsstiftung Türkei Prof. Dr. Sebnem Korur Fincanci erhält den Preis für medizinische Friedensarbeit. Der Preis ist im Rahmen des IV. internationalen IPPNW-Kongresses „Medizin und Gewissen“ am Freitag erstmals vergeben worden und mit 3.000 Euro dotiert. Stifter des International Medical Peace Awards sind die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und das Internationale Netzwerk „Medical Peace Work“.

lesen ...[Weitere Informationen über den Kongress Medizin und Gewissen]

IPPNW-Presseinformation vom 14.10.2011

Medizingeschichte, Menschenrechte, Gesundheitswesen

IV. Internationaler IPPNW-Kongress "Medizin und Gewissen"

Dr. Izzeldin Abuelaish14.10.2011 

Vor 65 Jahren begann der Nürnberger Ärzteprozess. Die Auseinandersetzung mit der Medizin im Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen prägte von Anfang an das Selbstverständnis der Kongressreihe "Medizin und Gewissen". Heute und morgen findet in Erlangen der IV. Internationale IPPNW-Kongress mit 30 ReferentInnen und 300 TeilnehmerInnen statt. Der bekannte Historiker und internationale Experte für medizinische Verbrechen im Nationalsozialismus Prof. Dr. Paul Weindling von der Oxford Brookes University spricht über die Opfer nationalsozialistischer Menschenversuche und erzwungene Forschung.

lesen ...[Kongress-Homepage: Programm und Referenten]

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.10.2011

IPPNW warnt vor militärischer Eskalation und fordert UN-Untersuchung

Vermeintliches Mordkomplott gegen saudiarabischen Botschafter in USA

14.10.2011 

Als Ärzte und Mitglieder einer Internationalen Friedensorganisation sind wir besorgt über die erneuten Kriegsdrohungen nach dem publizierten angeblichen Mordanschlagsversuch auf den saudiarabischen Botschafter in den USA. Für uns ist keinerlei Nutzen und damit kein plausibles Motiv eines solchen Mordanschlages für den Iran erkennbar. Im Gegenteil: Nutzen würde er ganz offensichtlich nur denjenigen Kräften, die seit langem auf einen Krieg gegen den Iran drängen und bereits wiederholt damit gedroht haben.

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Presseinformation vom 11.10.2011

„Die meisten Menschen wissen nicht mal, dass es Atomwaffen noch gibt“

30 Jahre Großdemo Bonn, 25 Jahre Hasselbach, 25 Jahre Gipfel Reykjavik

Gipfeltreffen von Gorbatschow und Reagan in Reykjavik11.10.2011 

Drei wichtige Jahrestage erinnern in diesen Tagen an die bleibende globale Bedrohung durch Atomwaffen. Der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen", dem 50 Organisationen und Gruppen angehören, fordert anlässlich dieser Jahrestage erneut, Verhandlungen eines Vertrags zur Ächtung von Atomwaffen – ähnlich der Bio- und Chemiewaffenkonvention.

lesen ...[Weitere Informationen]

Einladung zur Pressekonferenz, 14.10., 12.30 Uhr

Medizingeschichte, Menschenrechte, Gesundheitswesen

IV. Internationaler IPPNW-Kongress "Medizin und Gewissen"

Vor 65 Jahren begann der Nürnberger Ärzteprozess. Die Auseinandersetzung mit der Medizin im Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen prägte von Anfang an das Selbstverständnis der Kongressreihe „Medizin und Gewissen“. Vom 14. bis 15. Oktober findet in Erlangen der IV. Internationale IPPNW-Kongress "Medizin und Gewissen" statt, zu dem 300 TeilnehmerInnen erwartet werden. Der Kongress beschäftigt sich zudem mit der besonderen Rolle der Mediziner als Friedensstifter und der Einflussnahme der pharmazeutischen Industrie im Gesundheitswesen. Wir laden Sie herzlich zu einer Pressekonferenz ein, auf der wir Sie über den Kongress informieren möchten.

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Pressemitteilung vom 29.9.2011

Konsequenter Politikwechsel für Nahostfrieden

IPPNW und pax christi fordern Neuausrichtung der Nahostpolitik der Bundesregierung

29.09.2011 

Die Bundesregierung muss ihre Nahostpolitik völlig neu ausrichten. Sie muss endlich zu einem Interessenausgleich beitragen, der auf der Grundlage von Menschenrechten und Internationalem Recht erfolgt. Dazu zählen Maßnahmen gegen die Siedlungspolitik und die Unterstützung des Aufnahmeantrags der PLO in der UN.

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Einladung zu einem Pressegespräch am 6.10.

Atomkraft: Umdenken in Japan

Von Hiroshima bis Fukushima

Die atomare Katastrophe hat bei vielen Japanern zum Umdenken geführt. Sie ziehen die Verbindung von den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki zum Super-GAU von Fukushima und stellen auch die zivile Nutzung der Atomenergie zunehmend in Frage. In seiner Friedensdeklaration vom 6. August 2011 stellte Kazumi Matsui, Bürgermeister von Hiroshima, fest: „Das Vertrauen, das die Japaner einst in die Atomenergie hatten, wurde erschüttert. Aufgrund der verbreiteten Warnung, dass ‚Atomenergie und die Menschheit nicht zusammenleben können‘, streben einige nach der kompletten Abschaffung der Atomenergie. Andere fordern eine extrem strenge Kontrolle der Atomenergie und die vermehrte Verwendung erneuerbarer Energien.“ Über den durch Fukushima angestoßenen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel in Japan möchten wir Sie bei einem Pressegespräch informieren. Dazu laden wir Sie ganz herzlich ein.

lesen ...[Weitere Informationen zur Ausstellung]

IPPNW-Presseinformation vom 27. 9.2011

Im Widerspruch zum UN-Menschenrechtsausschuss

Diplomatische Krise wegen UN-Bericht zum israelischen Angriff auf die Mavi Marmara

27.09.2011 

Die diplomatischen Spannungen zwischen der Türkei und Israel, die der UN-Bericht zum israelischen Angriff auf die Mavi Marmara ausgelöst hat, verschärfen sich weiter: Jetzt hat der türkische Geheimdienst der Staatsanwaltschaft die Daten von 174 israelischen Soldaten übergeben, die an dem Sturm auf die Gaza-Hilfsflotte im Mai 2010 beteiligt gewesen sein sollen. Die IPPNW weist aus diesem Anlass auf die deutliche Diskrepanz zwischen dem "Palmer-Report" der Vereinten Nationen zum israelischen Angriff auf die Gaza-Flottille und dem Bericht des UN-Menschenrechtsausschusses hin.

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Pressemitteilung vom 20.9.2011

Nach Fukushima: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz

foodwatch und IPPNW fordern drastische Absenkung

20.09.2011 

Die Strahlen-Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU und in Japan bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Die Bevölkerungen sind unnötig hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Report „Kalkulierter Strahlentod – Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in EU und Japan“, den die Verbraucherorganisation foodwatch und die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) heute in Berlin vorgestellt haben. Der Report basiert auf einem Gutachten von Thomas Dersee und Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz).

lesen ...[Report "Kalkulierter Strahlentod"]  [Hintergrundpapier]  [Foodwatch-Aktion für strengere Grenzwerte]

Presseinformation vom 19.9.2011

Fukushima mahnt: Bevölkerung vor atomaren Gefahren schützen

Bündnis solidarisiert sich mit heutiger Großdemonstration in Tokio

19.09.2011 

Ein Bündnis von Anti-Atom-Initiativen unterstützt die Forderung der Demonstranten heute in Tokio nach einem Ende der zivilen Nutzung der Atomenergie in Japan. Sechs Monate nach dem Atom-Gau verweigert die japanische Regierung den Menschen im Unglücksgebiet von Fukushima immer noch dringend benötigte Hilfe. Bis heute existiert kein staatliches Evakuie-rungsprogramm für Japaner, die weiter als 20 Kilometer vom havarierten Reaktor entfernt leben. 

lesen ...[Pressemitteilung als pdf-Datei]  [Pressemitteilung (englisch)]

Einladung zur Pressekonferenz am 20.9.2011, Berlin

Strahlenschutz nach Fukushima

Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in Europa und Japan

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima liegen noch immer keine zuverlässigen Informationen über das Ausmaß radioaktiver Verstrahlung vor. Eines ist jedoch nach den Erfahrungen von Tschernobyl sicher: Die Folgen des Unglücks werden die Menschen in Japan, aber auch in Europa, noch über Jahrzehnte begleiten, vor allem über belastete Nahrungsmittel. Foodwatch und IPPNW möchten Ihnen auf einer Pressekonferenz am 20.9. in Berlin den Report "Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmitteln in Europa und Japan" vorstellen. Er basiert auf einem Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz.

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Presseerklärung vom 14.9. 2011

Menschenrechtsdelegation besucht Massengräber bei Catak

Deutsche Andrea Wolf unter den Toten

Andrea Wolf14.09.2011 

Zwischen dem 14. und 25. September 2011 reist eine internationale Delegation aus Deutschland, El Salvador und der Schweiz in die Türkei. Sie wird gemeinsam mit VertreterInnen des türkischen Menschenrechtsvereins (IHD) und dem Arbeitskreis Keleh zur Aufklärung des Massakers in den Bergen bei Catak in der Region Van Massengräber aufsuchen, die von IHD MitarbeiterInnen im Frühjahr 2011 entdeckt und gesichert worden waren.

lesen ...[Getötete Kurdenaktivistin Andrea Wolf, SZ 31.08.2011]

IPPNW-Presseinformation vom 12.9.2011

IPPNW fordert Ende des Atomzeitalters

Explosion in französischer Nuklearanlage

12.09.2011 

Angesichts der Explosion in der französischen Nuklearanlage Marcoule fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW einen sofortigen und umfassenden  Ausstieg aus der Atomenergie und ein Ende des Atomzeitalters. "In den vergangenen Jahren gab es mehrere Beinahe-Unfälle in Atomkraftwerken ...

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Einladung zu einem Symposium am 17.9.2011

30 Jahre IPPNW

Rezepte fürs Überleben

Unsere internationale Ärzteorganisation „International Physicians for the Prevention of Nuclear War” (IPPNW) feiert am 17. September 2011 in der Berliner Philharmonie ihr 30-jähriges Bestehen. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges gründeten 1981 der amerikanische Kardiologe Bernard Lown und sein sowjetischer Kollege Jewgeni Tschasow die Organisation. Im Jahr 1985 erhielten sie für ihre Aufklärungsarbeit über die „katastrophalen Folgen eines Nuklearkrieges“ den Friedensnobelpreis.

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IPPNW-Presseinformation vom 9.9.2011

Terror mit Terror vergolten

10 Jahre Terroranschläge vom 11. September

Matthias Jochheim, Vorsitzender der IPPNW09.09.2011 

Die terroristischen Anschläge des 11. September waren nicht der Grund, sondern der Auslöser einer desaströsen Kaskade kriegerischer Gewalt. Der Tod von etwa 3.000 Menschen in den USA hat die ganze Welt erschüttert und war der Ausgangspunkt eines "Kriegs gegen den Terror",der ganze Länder wie Afghanistan und Irak mit Tod und Zerstörung überzog. Das internationale Recht ebenso wie die individuellen Menschenrechte wurden zunehmend zur Makulatur. Abu Ghraib und Guantanamo sind Orte, in denen Macht-Willkür und grausame Missachtung jeder Menschenwürde vor der Weltöffentlichkeit offenbar wurden.

lesen ...[Gastbeitrag in FR-online vom 8.9.2011]

IPPNW-Pressemitteilung vom 9.9.2011

IPPNW fordert mehr Energie-Autonomie

Stromausfall in Nordamerika

flickr.com09.09.2011 

Angesichts des massiven Stromausfalls in Kalifornien, Arizona und Nord-Mexiko betont die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW die erheblichen Nachteile einer zentralistischen, auf große Verbundstromtrassen und wenige Großkraftwerke gestützten Energieversorgung. Unabhängig von der wirklichen Ursache der Störung in der 500-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen Kalifornien und Arizona demonstriert der Vorfall laut IPPNW erneut die Notwendigkeit, die Energiewirtschaft sehr viel stärker auf regionale und kommunale Energie-Autonomie mit erneuerbaren Energien und Energiespeichern umzustellen. 

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Pressekonferenz vom 6.9.2011

„Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg.“

Friedensbewegung kündigt Proteste gegen Afghanistankonferenz an

06.09.2011 

Die Friedensbewegung in Deutschland ruft bundesweit zu Protesten gegen die Petersberg II-Konferenz auf. Die  Protestaktionen starten am Samstag, den 3.12.2011 um 11:30 Uhr am Bonner Kaiserplatz mit einer Demonstration. Am Sonntag, den 4. Dezember diskutiert eine Internationale Friedenskonferenz Alternativen für ein selbstbestimmtes Afghanistan. Für den Tag der Regierungskonferenz  werden kreative Protestaktionen vorbereitet.

lesen ...[Weitere Informationen]

Einladung zur Pressekonferenz am 6.9.2011

Protestbündnis gegen Petersberg II stellt Aktivitäten vor

Am 5. Dezember 2011 treffen sich die Außenminister der kriegsführenden, internationalen Staatengemeinschaft, um über die Fortführung ihrer zivil-militärischen Afghanistanpolitik  zu beraten. 10 Jahre nach Kriegsbeginn soll eine neue Etappe des Afghanistaneisatzes eingeläutet werden. Bei (minimalem) Truppenabzug und der Verlagerung des Krieges auf die afghanische Armee, sowie der Verstärkung der zivil-militärischen Elemente und der Drohneneinsätze, soll der Krieg weitergeführt werden. Von Waffenstillstand ist keine Rede. Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien sind nach wie vor umstritten. Die Regierungen der NATO-Länder  führen den Krieg in Afghanistan weiter und beraten nun über das Wie. In Deutschland hat sich das Protestbündnis gegen Petersberg II gebildet.

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW-Presseinformation vom 1.9.2011

Der Krieg kehrt heim

Bundeskabinett beschließt Entschädigung für verwundete Soldaten

Purple Hearts, Ausstellung über traumatisierte US-Soldaten01.09.2011 

Der gestrige Beschluss der Bundesregierung, im Auslandseinsatz verwundete Soldaten besser zu entschädigen, ist zu begrüßen. „Im Vergleich zu AktionärInnen von Rüstungskonzernen erhalten die körperlich und seelisch oft schwer verwundeten Soldaten nur eine lachhafte Entschädigung“, kritisiert Susanne Grabenhorst, IPPNW-Vorstandsmitglied. Die einzig wirkliche Prävention für die Soldaten bestehe aber darin, alle Kampfhandlungen in Afghanistan zu beenden und mit dem Abzug der Bundeswehr zu beginnen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 31.8.2011

IPPNW begrüßt endgültiges Aus für Biblis B

Biblis-Umzingelung am 24.4.201031.08.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Entscheidung, auf die Nutzung eines stillgelegten Atomkraftwerks als Reserve für mögliche Stromengpässe in zwei Wintern zu verzichten. „Damit ist nun endlich das absurde Sommertheater der Bundesnetzagentur um die angebliche Notwendigkeit der Atomenergie für die deutsche Stromversorgung vorbei“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. „Die Entscheidung bedeutet nun das endgültige Aus für die Atomkraftwerke Biblis B, Neckarwestheim-1, Philippsburg-1 und Isar-1. Das bedeutet eine weitere Minderung des nuklearen Risikos in Mitteleuropa und das werden wir feiern.“

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IPPNW-Presseinformation vom 31.8.2011

Kein Frieden mit Krieg und Gewalt

72 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs

31.08.2011 

Das Nein der Bundesregierung zur Teilnahme am Krieg gegen Libyen haben wir begrüßt. Der Krieg der NATO zielte von Anfang an auf den Sturz des libyschen Machthabers Gaddafi. Statt des "Schutzes der Zivilbevölkerung" standen wirtschaftliche und strategische Ziele im Vordergrund. Jahrelang haben Deutschland und andere europäische Staaten mit dem autoritären Regime zusammengearbeitet und Waffen geliefert. Wie die Stuttgarter Nachrichten heute berichten, wurden in Gaddafis Waffenarsenalen G36-Gewehre aus deutscher Produktion entdeckt. Wir fordern die Bundesregierung zu einer Erklärung auf, wie die Heckler & Koch-Waffen nach Libyen gelangt sind.

lesen ...[Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel"]  [Physicians for Human Rights dokumentieren Kriegsverbrechen]

IPPNW-Presseinformation vom 19.8.2011

Heimliche Kriegsbeteiligung beenden

Deutsche Soldaten helfen bei der Auswahl der Ziele für Luftangriffe

Flickr_Gozilah5219.08.2011 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die Beteiligung deutscher Soldaten am Libyenkrieg. Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass derzeit elf deutsche Soldaten im Rahmen ihrer Tätigkeit in den Militärstäben der Nato in Italien im Bereich der sogenannten „Zielauswahl" für die NATO-Luftangriffe beteiligt seien. „Damit macht sich Deutschland zur Kriegspartei. Das Nein zum Libyen-Einsatz wird zum durchsichtigen politischen Manöver“, erklärt Matthias Jochheim, IPPNW-Vorsitzender. Bereits Ende Juni hatte sich Verteidigungsminister Thomas de Maizière bereit erklärt, Bauteile für Bomben und Präzisionsmunition zur Unterstützung der militärischen Angriffe der NATO zu liefern.

lesen ...[Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel"]

Pressekonferenz am 15.8.2011

Die erste unabhängige Strahlenmessstelle hat die Arbeit aufgenommen

Atomare Katastrophe von Fukushima

Aya Marumori, Vorsitzende von CRMS15.08.2011 

Die japanische Bevölkerung wird nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ungenügend informiert. Das berichteten Aya Marumori und Wataru Iwata von der unabhängigen japanischen Messstelle Citizen´s Radioactivity Measuring Station (CRMS) in Fukushima auf einer Pressekonferenz der Ärzteorganisation IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz. Beide Organisationen unterstützen den Plan der japanischen Bürgerinitiative, unabhängige Messstationen in allen 47 Präfekturen Japan zu errichten (Projekt 47). Die IPPNW stellt für das Projekt 5.000 Euro zur Verfügung. Die erste Messstation in Fukushima hat die Arbeit bereits aufgenommen.

lesen ...[Stellungnahme der CRMS ]  [Stellungnahme von Dr. Winfrid Eisenberg]  [Fotos von der Pressekonferenz]

Einladung zur Pressekonferenz am 15.8.2011

Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung in Japan

Vertreter der unabhängigen japanischen Messstelle CRMS zu Besuch in Deutschland

Knapp fünf Monate nach der atomaren Katastrophe erreichen uns aus Japan weiterhin erschreckende Nachrichten. An dem japanischen Reaktor Fukushima-Daiichi ist Anfang dieses Monats eine tödliche Strahlung von mehr als 10 Sievert pro Stunde gemessen worden. Die genaue Stärke der Strahlung ist unbekannt, weil sie die Skalen auf den Messgeräten sprengt. Anlässlich des Besuchs von Vertretern der unabhängigen japanischen Messstelle „Citizens' Radioactivity Measuring Station“ (CRMS) in Berlin laden IPPNW und die Gesellschaft für Strahlenschutz Sie ganz herzlich zu einer Pressekonferenz ein.

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IPPNW-Presseinformation vom 5.8.2011

IPPNW: Gedenken an alle Strahlenopfer der nuklearen Kette

66. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

05.08.2011 

Anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an alle Strahlenopfer der nuklearen Kette vom Uranabbau über den "Normalbetrieb" der Atomkraftwerke, den Einsatz und das Testen von Atomwaffen bis hin zur ungelösten Atommüllendlagerung. In bundesweit 74 Veranstaltungen wird an den Jahrestagen der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 dem bis heute unvergleichlichen sofortigen Tod von hunderttausenden von Menschen* gedacht.

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IPPNW-Presseinformation vom 4.8.2011

Leukämierisiko im Umkreis von AKWs signifikant erhöht

Kinderkrebs um Atomkraftwerke in Deutschland, Großbritannien und der Schweiz

04.08.2011 

Kleinkinder im Nahbereich von Atomkraftwerken haben ein um 44 % erhöhtes Risiko an Leukämie zu erkranken. Das belegt eine heute im Strahlentelex veröffentlichte Metaanalyse des Wissenschaftlers Dr. Alfred Körblein. Die gemeinsame Auswertung von Daten aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz zeigt im 5km-Bereich eine signifikant um 44 Prozent erhöhte Leukämierate gegenüber der Rate im Entfernungsbereich größer als 5 km (p=0,004).

lesen ...[Artikel aus dem Strahlentelex]  [Strahlenschutzpetition unterzeichnen]

IPPNW-Presseinformation vom 2.8.2011

Deutsche Hilfe für Aufstandsbekämpfung

Waffenexporte nach Saudi-Arabien und Anti-Terror-Gesetze

02.08.2011 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sowohl die Genehmigung der Auslieferung von Leopard 2-Panzern als auch die Lizenzvergabe an Heckler & Koch für den Bau einer Waffenfabrik in Saudi-Arabien zurückzunehmen. "Mit den Rüstungsexportlieferungen macht sich  Deutschland zum Gehilfen der brutalen Niederschlagung von Demokratiebewegungen auf der arabischen Halbinsel", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim. Das allgemeine Friedensgebot der Präambel des Grundgesetzes verbiete Waffenexporte als friedensstörende Handlungen grundsätzlich.

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IPPNW-Presseinformation vom 27.07.2011

Diplomatische Initiativen für Libyen

UN-Bericht bestätigt: Humanitäre Lage in Libyen verschlechtert sich Zusehens

Die humanitäre Lage in Libyen verschlechtert sich drastisch je länger Bürgerkrieg, militärische Intervention der NATO und internationale Sanktionen gegen das Gaddafi Regime aufrecht erhalten werden. Ein aktueller Bericht verschiedener UN-Unterorganisationen belegt vor allem die traumatischen Konsequenzen für Frauen und Kinder. Die IPPNW fordertdeswegen die Einstellung der internationalen Angriffe auf Einrichtungendes Gaddafi-Regimes und die Feuerpause beider inner-libyscherKonfliktseiten, um über Waffenstillstandsverhandlungen zu einer friedlichen Lösung des blutigen Konfliktes zu gelangen.

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IPPNW-Presseinformation vom 15.07.2011

Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel?

IPPNW und Friedensbewegung fordern: Bundesregierung muss Abzug durchsetzen

Die japanische Zeitung „Asahi Shimbun“ vom Freitag (15.7.) zitiert einen mit Abrüstungsfragen beauftragten US-Beamten, dass die USA den Abzug aller taktischen Atomwaffen aus Europa erwägen. Dies solle im Rahmen der NATO besprochen werden. Gründe für den Abzug sind die Kosten der Stationierung und das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen.

lesen ...[Den Aufruf finden Sie hier]

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.7.2011

Keine Panzer an die Saudis, keine Waffen in Krisenregionen, Stopp aller Waffenexporte

Leopard II Export nach Saudi Arabien

Mit Unverständnis und Empörung verfolgt die IPPNW die öffentliche Debatte um die geplante Lieferung von 200 Leopard II - Panzern an Saudi Arabien. Obwohl die Lieferung offiziell immer noch nicht bestätigt ist, mehren sich die Stimmen aus der Regierungskoalition, die das Waffengeschäft für eine völlig berechtigte Maßnahme zur Einflusssicherung in der Golf-Region halten.

lesen ...[Zusammenstellung des Netzwerks Friedenskooperative: Statements zum Export von Kampfpanzern nach Saudi-Arabien]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.7.2011

Vorwürfe des Einsatzes von Uranmunition unabhängig untersuchen

NATO-Krieg in Libyen

Mahdi Darius Nazemroaya, Centre for Research on Globalization06.07.2011 

Laut Berichten des Centre for Research on Globalization haben Wissenschaftler in Libyen radioaktive Isotope gefunden, die auf den NATO-Einsatz von Uranmunition zurückzuführen seien. Die IPPNW fordert eine unabhängige Untersuchung dieser Vorwürfe durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unter Beteiligung kritischer Wissenschaftler. „Der mögliche Einsatz von Uranmunition widerspricht eklatant den angeblichen Zielen des Schutzes der Zivilbevölkerung. Über die tödliche Wirkung hinaus, führt der Einssatz zu langfristigen schwerwiegenden Gesundheitsschäden. Daher muss Uranmunition geächtet werden,“ erklärt Sabine Farrouh, Vorstandsmitglied der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 4.7.2011

Keine Waffen für Diktatoren

Bundessicherheitsrat genehmigt Waffen-Export nach Saudi-Arabien und Algerien

04.07.2011 

Der Bundessicherheitsrat hat Medienangaben zufolge dem Export von Waffen nach Saudi-Arabien und Algerien zugestimmt. Dabei handele es sich um Rüstungs- und Sicherheitsprojekte in Algerien in Höhe von zehn Milliarden Euro sowie um zweihundert Leopard II-Panzer, die für Saudi-Arabien gebaut werden sollen. Die Kampagne "Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel" appelliert an die Bundesregierung, aufgrund der Missachtung grundlegender Menschen- und Bürgerrechte in beide Länder keine Waffen und Rüstungsgüter zu liefern.

lesen ...[Mehr zur Kampagne]

IPPNW.Presseinformation vom 30.6.2011

Bundestag beschließt Weiterbetrieb von neun Risiko-Atomkraftwerken

30.06.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen heute gefassten Bundestagsbeschluss zum Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerksblöcken als verantwortungslos. „Obwohl vor Monaten mit viel Getöse eine Ethikkommission eingesetzt wurde, war in der von Parteiengeplänkel geprägten Bundestagsdebatte die Frage der ethischen Verantwortbarkeit dieser Risiko-Fortschreibung kein Gegenstand der Diskussion“, kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. „Selbst für Politiker, die in der Vergangenheit jedes meldepflichtige Ereignis zum Störfall hochstilisiert haben, sind die gefährlichen Sicherheitslücken der zuletzt in Deutschland errichteten Konvoi-Atomkraftwerke kein Thema.“

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IPPNW-Presseinformation vom 28.6.2011

Friedensverhandlungen statt Waffenlieferungen

Libyenkrieg: Flüchtlingen helfen

Eröffnungssitzung des Executive Council der Afrikanischen Union vom 25.-27.6. in Malabo, Äquatorialguinea. Dort steht u.a. der Libyenkrieg auf der Tagesordnung.28.06.2011 

Laut Medienbericht hat die deutsche Bundesregierung in Aussicht gestellt, der NATO Technik und Bauteile für Bomben für den Libyenkrieg zu liefern. „Dieses Zugeständnis konterkariert eine Verhandlungslösung des Konflikts“, kritisiert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim. Wir fordern Bundesaußenminister Guido Westerwelle auf, seinen Vorsitz im UN-Sicherheitsrat ab Juli dafür zu nutzen, um eine sofortige Waffenruhe entsprechend der UN-Resolution 1973 herbeizuführen. Zudem sollte er die Friedensbemühungen der Afrikanischen Union unterstützen und sich für einen Stopp von Waffenlieferungen an Libyen und die gesamte Region einsetzen. 

lesen ...[Kampagne gegen Rüstungsexporte]

IPPNW-Presseinformation vom 24.6.2011

Grünen-Spitze betreibt Schönfärberei beim Thema AKW-Sicherheit

24.06.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert das Versprechen der Grünen-Spitze, beim Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke „höchste Sicherheitsstandards“ durchsetzen zu wollen, als Schönfärberei. Im Kern geht es dabei lediglich um die „Einführung des neuen kerntechnischen Regelwerks“, so Parteichefin Claudia Roth gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“.

lesen ...[Offener Brief an die Delegierten von Bündnis 90 / Die Grünen]

IPPNW-Presseinformation vom 22.6.2011

Brennelementwechsel gefährlicher als bisher angenommen

Hohe Tagesspitzenwerte beim AKW-Brennelementwechsel

22.06.2011 

Schon bei einem einzigen Brennelementwechsel wird bis zu einem Drittel der jährlich abgegebenen Menge an radioaktiven Edelgasen und bis zu  50% der Jahresabgabe an radioaktivem Jod über den AKW-Kamin abgelassen und in die Umgebung verteilt. Das belegte die gestrige Sendung Plusminus. Die ARD-Recherchen bauen auf Nachforschungen der IPPNW auf und bestätigen die These, dass die Brennelementwechsel gefährlicher sind als bisher angenommen.

lesen ...[ARD-Plusminus-Beitrag]  [IPPNW-factsheet "Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb"]  [Grafik ]

Offener Brief an Parteitags-Delegierte

Schwarz-gelben Atomfahrplan ablehnen

Forderung an Bündnis 90 / Die Grünen

21.06.2011 

Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen haben die Delegierten von Bündnis90/Die Grünen in einem Offenen Brief aufgerufen, bei ihrem Sonderparteitag am kommenden Wochenende den Atomfahrplan der Bundesregierung abzulehnen. Einem Gesetz, das den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 hinauszögere und ihn nicht unumkehrbar mache, dürfe „kein grüner Segen“ erteilt werden. Ansonsten würden alte Gräben zwischen der Anti-Atom-Bewegung und Bündnis90/Die Grünen wieder aufgerissen.

lesen ...[Offener Brief an die Delegierten von Bündnis 90 / Die Grünen]

Einladung zu einem Flashmob/Fototermin am 25.6.

"Sicherheit heißt atomwaffenfrei"

Internationaler Aktionstag für die Abschaffung aller Atomwaffen

Die "offiziellen" Atomwaffenstaaten (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) treffen sich am 29. und 30. Juni 2011 in Paris, um über atomare Sicherheit und weitere Abrüstungsschritte zu beraten. Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) unterstützt im Vorfeld dieses Treffens den globalen Aktionstag für die Abschaffung von Atomwaffen und ruft für den 25.6. um 13 Uhr zu einem Flashmob auf dem Alexanderplatz in Berlín auf.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20.6.2011

US-Atomkraftwerk Fort Calhoun könnte durch Missouri-Hochwasser geflutet sein

Radioaktivitäts-Freisetzungen aufgrund von Undichtigkeiten denkbar

20.06.2011 

Ein Hochwasser des Missouri-River bedroht das Atomkraftwerk Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska. Nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW ist es vorstellbar, dass das extreme Hochwasser aufgrund von Undichtigkeiten längst die "Kellerräume" des Atommeilers geflutet hat, in denen sich empfindliche Betriebs- und Sicherheitssysteme befinden. "Für Deutschland liegt die Aussage eines ehemaligen Siemens-Ingenieurs vor, wonach bei weitaus weniger dramatischen Hochwasserständen des Rhein regelmäßig Wasser in das Reaktorgebäude von Biblis eingedrungen ist", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 19. Juni 2011

Parteien droht Abstrafung durch Wähler

Entschädigungsklagen wegen schlechter Atomgesetz-Begründung

19.06.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt die im Bundestag vertretenen Parteien vor einer Abstrafung durch die Wähler, sollten sie die geplante Atomgesetz-Novelle nicht verfassungsfest und entschädigungssicher machen. "Man muss kein Jurist sein, um zu erkennen, dass in der Begründung des Gesetzentwurfs keine Gründe für die Stilllegung bzw. für die Befristung von Atomkraftwerkslaufzeiten geliefert werden", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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Redaktioneller Hinweis

Biblis B als Kaltreserve noch im Rennen

17.06.2011 

RWE hat gestern erklärt, das Atomkraftwerk Biblis "nicht mehr zur regulären Stromerzeugung einzusetzen". Damit hat der Atomkonzern lediglich das Vorhaben aufgegeben, den Atommeiler bis zum Inkrafttreten der Atomgesetznovelle nochmals für wenige Wochen ans Netz zu nehmen.
Keineswegs vom Tisch ist der potenzielle Einsatz von Biblis B als so genannte Kaltreserve, die nicht als "reguläre Stromerzeugung" zu werten ist.

lesen ...[Pressemitteilung vom 16.6.2011]

IPPNW-Presseinformation vom 16.6.2011

Biblis B: In 15 Minuten zum Super-GAU

IPPNW schlägt wegen extrem gefährlicher Sicherheitslücke Alarm

16.06.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt wegen einer „gigantischen Sicherheitslücke“ vor einer Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Biblis und vor der möglichen Nutzung von Biblis B als Reserve-Kraftwerk. „Löst die Betriebsmannschaft bei einem nur kleinen Leck in einer Schweißnaht das schnelle Herunterfahren des Atommeilers nicht innerhalb von Minuten aus, kann es zum Super-GAU kommen“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation 15.6.2011

Deutsche und europäische Nahost-Politik muss auf Palästinenserstaat bestehen

15.06.2011 

Äußerst kritisch bewerten die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die von der Bundesregierung erklärten Bedingungen für die Gründung eines palästinensischen Staates. Jahrelang - und aktuell durch Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Entwicklungsminister Dirk Niebel bei ihrem Besuch in der Region - hat Deutschland die Zwei-Staatenlösung als das Frieden bringende Endziel für den Konflikt zwischen Palästinensern und Israel erklärt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.6.2011

Frieden in Libyen braucht Verhandlungen mit allen Seiten

14.06.2011 

Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den Konflikt in Libyen nicht durch eine Vorwegnahme des vom Westen erwünschten Kriegsergebnisses anzuheizen. Der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Christoph Krämer appellierte an Außenminister Westerwelle, auch weiterhin mit der amtierenden Regierung zu kommunizieren, ihre Friedensinitiativen ernst zu nehmen und aufzugreifen und auch Tripolis zu besuchen, um sich dort ein eigenes Bild von den Folgen der NATO-Bombardierungen zu machen.

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IPPNW-Presseinformation vom 6.6.2011

Atomkraftgegner fordern Nein der Opposition zu Merkels Konzernpolitik

IPPNW warnt vor Milliardenkosten und fordert eine bürger-orientierte Energiewende

06.06.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert die Oppositionsparteien dazu auf, der einseitig an den wirtschaftlichen Interessen weniger Energiekonzerne orientierten Energiepolitik der Bundesregierung ihre Zustimmung zu versagen. „Für die Stilllegung der acht ältesten Atomkraftwerke ist die Zustimmung der Opposition nicht mehr erforderlich. Die Stilllegung der neun weiteren Atomkraftwerke faktisch auf die lange Bank zu schieben, ist verantwortungslos, weil gerade bei den zuletzt errichteten Konvoianlagen die Notfallmaßnahmen zur Abwendung einer Kernschmelze schon bei kleinen Lecks nicht funktionieren“, so Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 1.6.2011

Deutschlands Demokratiebewegung

Spiegel Online unterschätzt die soziale Dimension der Anti-Atom-Bewegung

01.06.2011 

Die Anti-Atom-Bewegung war schon immer Deutschlands "Demokratiebewegung", weil sie nicht nur die technischen und gesundheitlichen Risiken der Atomenergie im engeren Sinne sah, sondern stets auch den demokratieschädlichen Einfluss der Energiekonzerne auf das politische System anprangerte. „Dieser Einfluss zeigt sich gerade wieder an den aktuellen Beschlüssen der Regierungskoalition, bei denen die Konzerne natürlich kräftig mitgewirkt haben“, so Henrik Paulitz von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW.

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IPPNW-Presseinformation vom 30.5.2011

"Anschlag auf den Volkswagen der Energiewende"

IPPNW kritisiert geplante Entschleunigung des Photovoltaik-Ausbaus

30.05.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Beschluss von Union und FDP zur drastischen Kürzung der Solarförderung als „Anschlag auf den Volkswagen der Energiewende“. Medienberichten zufolge sollen die Vergütungssätze für die Photovoltaik noch stärker abgesenkt werden als von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) ohnehin schon geplant war. Statt den Ausbau der Photovoltaik als Ersatz für Atomkraftwerke zu beschleunigen, plant die Bundesregierung ein regelrechtes Bestrafungssystem zur Entschleunigung des Zubaus: So sollen die Vergütungssätze für im Jahr 2012 gebauten Anlagen umso stärker gesenkt werden, je mehr Kapazität insgesamt neu entstehen wird.

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IPPNW-Presseinformation vom 30.5.2011

Super-GAU-Risiko für weitere 3.650 Tage

Atommeiler ohne funktionierende Notfallmaßnahmen und Kernschmelzfestigkeit

Anti-Atom-Demonstration am 28.5.2011 in Berlin30.05.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Beschluss der Regierungskoalition, die Bevölkerung weitere 3.650 Tage der Gefahr eines Super-GAU im dicht besiedelten Deutschland auszusetzen, als verantwortungslos. „Bei einer ernst zu nehmenden Sicherheitsüberprüfung wären gerade auch die zuletzt in Deutschland errichteten Konvoianlagen durchgefallen“, so IPPNW-Atomenergieexperte Henrik Paulitz unter Verweis auf den unlängst veröffentlichen AKW-Stresstest seiner Organisation.

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IPPNW-Presseinformation 25.5.2011

Stoppen Sie die elektronische Gesundheitskarte

Offener Brief an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr

25.05.2011 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern den neuen Gesundheitsminister Daniel Bahr auf, das Projekt E-Card zu stoppen. „Die Übertragung persönlicher Krankheitsdaten in bundesweite Internetnetze missachtet die Schweigepflicht der Ärzte, hebt die informationelle Selbstbestimmung der Versicherten auf und konterkariert die vom Gesetzgeber bestimmten Ziele,“ schreibt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim in einem Offenen Brief an Bahr. Die IPPNW fürchtet, dass die E-Card zu „gläsernen Patienten und gläsernen Ärzten“ führt. Statt Qualitätssteigerung der Versorgung fresse die Karte Zeit und Geld. In einer realen Notsituation sei sie nicht zuverlässig verwendbar.

lesen ...[Offener Brief an Bahr]  [Bündnis "Stoppt die e-Card"]

Pressemitteilung von IPPNW und campact

Bürger fordern von MdB Karl Georg Wellmann echten Atomausstieg

Protestaktion vor Wahlkreisbüro des Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten

21.05.2011 

Bürgerinnen und Bürger aus Steglitz-Zehlendorf fordern den Bundestagsabgeordneten Karl Georg Wellmann (CDU) auf, sich im Bundestag für einen schnellen und endgültigen Atomausstieg einzusetzen. Vor dem Wahlkreisbüro in Zehlendorf demonstrierten sie heute lautstark für eine echte Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung. Auf Transparenten und Schildern stellten sie die "Kernfrage Atomausstieg" und hinterließen einen Forderungskatalog. Wellmann will erst im Herbst mit den Bürgern vor Ort zum Atomausstieg diskutieren.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.5.2011

AKW-Stresstest der IPPNW

Hilfreiche Handreichung für Politiker in Bund und Ländern

18.05.2011 

Einen Tag nach der völlig unzulänglichen, so genannten Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke der Reaktorsicherheitskommission (RSK) legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW einen verbesserten AKW-Stresstest vor, der diesen Namen auch tatsächlich verdient. Die IPPNW stützt sich dabei maßgeblich "auf die hervorragenden sicherheitstechnischen Anforderungskriterien der Aufsichtsbeamten in Bund und Ländern" sowie auf eigene langjährigen sicherheitstechnische Recherchen insbesondere im Kontext der IPPNW-Klage zur Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B.

lesen ...[AKW-Stresstest der IPPNW]

IPPNW-Presseinformation vom 17.5.2011

IPPNW bemängelt grobe Fehler im AKW-Stresstest der Reaktorsicherheitskommission

Nach einer ersten Sichtung des AKW-Stresstests der Reaktorsicherheitskommission (RSK) vom 16. Mai 2011 moniert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW grobe Fehler dieser Stellungnahme. „Es zeigt sich, dass die RSK die Benennung selbst offenkundiger Sicherheitsdefizite vermeiden wollte, die Insidern selbstverständlich bekannt sind“, kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. „Damit verfehlt dieses Beratungsgremium seine Aufgabe, der Politik eine sachgerechte fachliche Grundlage für die anstehenden Entscheidungen zur Verfügung zu stellen.“

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Presse-Information vom 17.5.2011

AKW-Stresstest war nur eine „freundliche Betreiberbefragung“

Anlässlich der heutigen Vorstellung der sogenannten AKW-Stresstests durch Bundesumweltminister Norbert Röttgen kritisiert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW diese als „freundliche Betreiberbefragung“. „In der Öffentlichkeit besteht vielfach die Vorstellung, ein solcher Stresstest sei so ähnlich, wie wenn man mit dem Pkw beim TÜV vorfährt und Prüfer mit grimmiger Miene mit geeigneten Prüfapparaten auch noch die kleinsten Mängel herausfinden und beanstanden. Kaum jemand kann sich vorstellen, dass für diese vermeintlichen Stresstests lediglich Papier beschrieben wurde – und zwar in erster Linie von den Atomkraftwerksbetreibern selbst.

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IPPNW-Presseinformation 11.5.2011

WHO-Versagen im Umgang mit atomaren Katastrophen

Bundestagsdebatte zur Rolle der WHO im Vorfeld der Weltgesundheitsversammlung

11.05.2011 

Die Bundesregierung soll die Rolle der Weltgesundheitsorganisation im Umgang mit der atomaren Katastrophe von Fukushima auf die Tagesordnung der nächsten Weltgesundheitsversammlung vom 16.-24. Mai 2011 in Genf setzen. Das fordert die IPPNW zwei Monate nach dem Atomunfall in Japan in einem Brief an  Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Die Ärzteorganisation unterstützt in diesem Zusammenhang die Forderung der Oppositionsparteien in der morgigen Bundestagsdebatte, sich in der Generalversammlung der Vereinten Nationen dafür einzusetzen, dass die WHO zukünftig auch unabhängig von der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) Stellungnahmen zu Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit Radioaktivität abgeben kann.

lesen ...[Brief an Philipp Rösler]  [Brief an Margaret Chan]

IPPNW-Presseinformation vom 6.5.2011

Deutsche Waffenhilfe für autoritäre Regime in Arabien

Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" gestartet

06.05.2011 

Deutschland ist Europameister bei den Rüstungsexporten. Zu den Empfängern deutscher Waffen, Rüstungsgüter und Lizenzen zählen selbst Diktaturen. Deutschland hat Waffen an die autoritären Regime in Tunesien und Ägypten exportiert, den libyschen Diktator Gaddafi aufgerüstet und die Genehmigung für die Lizenzproduktion des Sturmgewehres G36 von Heckler & Koch an Saudi-Arabien erteilt. "Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel" – heißt eine Kampagne gegen deutsche Rüstungsexporte, die zehn Nichtregierungsorganisationen aus der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit heute starten.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Pressemappe]  [Statement Ursula Völker, IPPNW]

Einladung zu einer Pressekonferenz am 6.5.2011

„Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!“

Start einer bundesweiten Kampagne

Wir laden Sie ganz herzlich ein zu unserer Pressekonferenz am 6. Mai 2011 um 10.30 Uhr im Bernhard-Lichtenberg Haus, Berlin, zum Start der bundesweiten Kampagne "Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!". Themen der Pressekonferenz sind die Vorstellung der Kampagne, die Rolle Deutschlands als Europameister beim Rüstungsexport – auch in Krisen- und Kriegsgebiete sowie die Folgen des Waffenhandels und Forderungen nach einemgrundsätzlichen Rüstungsexportverbot durch eine Grundgesetzergänzung des Artikels 26, Absatz 2.

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IPPNW-Presseinformation 27.4.2011

Live-Ticker am 28. April

Unabhängige Informationen: .ausgestrahlt und IPPNW kommentieren live die Sitzung der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung

Mit einem Live-Ticker begleiten die atomkritischen Organisationen .ausgestrahlt und IPPNW am morgigen Donnerstag die erste öffentliche Sitzung der von der Bundesregierung eingesetzten "Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung".
Am 28. April 2011 finden Sie während der Sitzung live von 9 bis 20 Uhr auf der Website www.ippnw.de/atomenergie/atompolitik/ethikkommission.html kritische Analysen, Bewertungen und Kommentare von:

- Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt
- Armin Simon, Journalist und Autor u.a. des Buches "Das atomare Kuckucksei"
- Henrik Paulitz, Energieexperte der IPPNW

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IPPNW-Presseinformation 21.4.2011

Radioaktivität macht Kinder krank

Erhöhung der Strahlengrenzwerte für japanische Kinder

21.04.2011 

Die Ärzteorganisation IPPNW ist besorgt über die Erhöhung der Strahlengrenzwerte für Kinder durch das japanische Erziehungsministerium. Kinder sind um ein Vielfaches strahlensensibler als Erwachsene. Ihre Zellen teilen sich häufiger und ihr Zellreparaturmechanismus ist noch nicht ausgereift. Ein Kind, das wächst, muss im Gegensatz zu einem Erwachsenen mehr Stoffe aufnehmen. Sein Organismus nimmt daher radioaktive Substanzen in Essen, Trinken und Atemluft begierig auf. „Kinder brauchen strengere Strahlenschutzgrenzwerte als Erwachsene und erst recht als Arbeiter in Atomkraftwerken“, erklärt Vorstandsmitglied Reinhold Thiel.

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IPPNW-Presseinformation 19. April 2011

Verteilung von Jodtabletten im atomaren Katastrophenfall

Brief an Umweltminister Norbert Röttgen

Galina Miroschnitschenko, Kiew,  hat Schilddrüsenkrebs. Foto: Robert Knoth19.04.2011 

Die IPPNW verlangt schon seit Jahren für den atomaren Katastrophenfall die Vorverteilung von hochdosierten Jodtabletten in jeden Haushalt. In einem Brief an Umweltminister Röttgen hat die Ärzteorganisation diese Forderung heute noch einmal bekräftigt. Angesichts der verheerenden Katastrophe in Fukushima bestünde bei vielen Patienten Informationsbedarf, wie die Katastrophenschutzpläne im Falle eines atomaren Unfalls in Deutschland aussehen. Die Ärzte sorgen sich, dass die eingelagerten Jodtabletten im Katastrophenfall nicht rechtzeitig zu den betroffenen Menschen kommen. 

lesen ...[Brief an Umweltminister Norbert Röttgen]  [IPPNW-Empfehlungen zur Jodprophylaxe bei Reaktorunfällen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.4.2011

IPPNW fordert Strategiewechsel gegenüber Libyen

Nach dem Krisengipfel der NATO-Außenminister in Berlin

15.04.2011 

Die IPPNW warnt vor einer weiteren kriegerischen Zuspitzung der NATO-Intervention in Libyen. Nur das Schweigen aller Waffen ist ein reeller Beitrag für das Wohlergehen des libyschen Volkes. Informationen, wonach NATO-Generäle den Einsatz von Bodentruppen in Libyen fordern oder die ungeklärte Ansage des deutschen Außenministers Guido Westerwelle, Hilfsaktionen militärisch abzusichern, lassen dagegen eine weitere Eskalation der Lage erwarten.

lesen ...[Brief der britischen IPPNW an David Cameron]  [Internationales IPPNW-Statement]

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.4.2011

Weltgesundheitsversammlung soll IAEO-Abkommen aufkündigen

Öffentliche Sitzung des Umweltausschusses zum 25. Tschernobyl-Jahrestag

Alexej Yablokov protestiert gegen das WHO-IAEO-Abkommen13.04.2011 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, bei der Weltgesundheitsversammlung im Mai in Genf einen Antrag einzubringen mit dem Ziel, das über 50 Jahre alte Abkommen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) bezüglich der Folgen von radioaktiver Strahlung aufzukündigen. „Die WHO muss in ihrer Arbeit hinsichtlich der Gefahren von Radioaktivität  unabhängig arbeiten und agieren  können. ...

lesen ...[Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl ]  [IAEO-WHO-Abkommen]  [Aufruf für die Unabhängigkeit der WHO]

IPPNW-Presseinformation vom 12.4.2011

IPPNW warnt vor der "Vermischung" von Lebensmitteln

Fukushima-Betreiber rechnet mit größeren radioaktiven Freisetzungen als in Tschernobyl

12.04.2011 

Der japanische Atomkonzern Tepco rechnet damit, dass die in Fukushima austretende Strahlenmenge die von Tschernobyl übertreffen könnte. Das liegt nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW daran, dass laut Tepco in den Reaktorblöcken 1 bis 3 die Brennstäbe zu 25 bis 70 Prozent beschädigt sein sollen. Sie sind in allen drei Blöcken teilweise oder gänzlich nicht von Kühlwasser bedeckt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10.4.2011

IPPNW fordert sofortigen Waffenstillstand

NATO-Krieg in Libyen

10.04.2011 

Die deutsche Sektion der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) verlangt erneut einen sofortigen Waffenstillstand in Libyen. Von der Bundesregierung fordern wir, sich auch weiterhin nicht an der Intervention zu beteiligen. Wir teilen die Befürchtung des früheren Bundeswehr-Generalinspekteurs Harald Kujat, dass es von dem sogenannten „humanitären Einsatz“ nur noch ein kleiner Schritt ist, bis die Bundeswehr mit Bodentruppen in Kampfhandlungen verwickelt ist.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 8.4.2011

Nicht-Krebserkrankungen und genetische Schäden nehmen erschreckende Ausmaße an

Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl

08.04.2011 

Von der Tschernobylkatastrophe vor 25 Jahren sind über 600 Millionen Menschen in ganz Europa gesundheitlich betroffen. Das geht aus einer aktualisierten Studie der IPPNW Deutschland und der Gesellschaft für Strahlenschutz zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl hervor. Die Autoren werteten wissenschaftliche Untersuchungen aus der ganzen Welt aus.

 

lesen ...[Studie "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.4.2011

Die penetrantesten Lügen der energiepolitischen Debatte

07.04.2011 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW droht nach Fukushima erneut, dass Lügen und Desinformationskampagnen rationale Entscheidungen in der Energiepolitik verhindern. "Anstelle eines diffusen Meinungsstreits mit neuen wissenschaftlichen Studien brauchen wir jetzt den ungetrübten Blick auf einfache energiewirtschaftliche Sachverhalte", so IPPNW-Experte Henrik Paulitz.

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Einladung zu einem Fototermin am 9.4.2011

Flashmob "Fall um gegen Atomkraft - Steh auf für die Energiewende"

Die IPPNW veranstaltet am 9. April 2011 im Rahmen des Tschernobylkongresses gemeinsam mit den Naturfreunden Deutschland, Urgewald und der Initiative Anti-Atom-Berlin einen Flashmob. Die Teilnehmer des Kongresses werden vom Veranstaltungs-ort bis zur CDU-Parteizentrale marschieren und dort um punkt 14 Uhr „tot“ umfallen und eine Minute liegen bleiben. Ein weiterer Flashmob findet rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz statt.

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Offener Brief an Angela Merkel

Erhebliche Gefährdung von Atomkraftwerken schon bei relativ schwachen Erdbeben

01.04.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wendet sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Laut Aussage des Spezialisten für erdbebensichere Stützsysteme Erich Görgens sind Atomkraftwerke schon durch schwache Erdbeben gefährdet. Auch Abstürze vergleichsweise kleiner Flugzeuge stellten eine erhebliche Gefahr dar. Bei ungünstigen Umständen reiche schon ein schwaches Erdbeben mit Epizentrum in der Nähe eines Atomkraftwerks aus, um einen katastrophalen Unfall auszulösen, so Görgens. Am 23. Dezember 2010 ereignete sich bei Mainz ein Erdbeben der Stärke 3,4 auf der Richterskala. Vor der Errichtung des Atomkraftwerks Biblis gab es in der Umgebung des Standortes zwei Erdbeben der Stärke 5,1 bzw. 5,2.

[Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel]

Statement der IPPNW-Studierenden vom 30.03.2011

Wir werden euch nicht retten können

Atomare Katastrophe in Fukushima, Japan

30.03.2011 

Krebserkrankungen jeglicher Art, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Erbgutveränderungen – auch nach Beseitigung der offensichtlichen Folgen durch Erdbeben und Tsunami werden die Menschen in Japan auf Generationen zu leiden haben. Die zerstörten Städte und Dörfer wieder aufzubauen wird lange dauern. Eine Normalisierung der Lebensbedingungen für die betroffene Bevölkerung bedeutet dies jedoch nicht.

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Einladung zu einer Pressekonferenz

25 Jahre nach Tschernobyl – Jahr Null von Fukushima

Internationaler IPPNW-Kongress "Zeitbombe Atomenergie"

30.03.2011 

Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und die Menschen, die unter der atomaren Verseuchung leiden, stehen im Mittelpunkt des internationalen Kongresses. Wissenschaftler aus der Ukraine, aus Russland und Weißrussland haben sich über viele Jahre mit den Folgen der Reaktor-katastrophe von Tschernobyl befasst. Sie waren im Alltag direkt mit den betroffenen Menschen konfrontiert. Auf dem IPPNW-Kongress werden sie bis jetzt noch unbekannte Forschungsergebnisse einer internationalen Öffentlichkeit vorstellen. Die IPPNW-Ärztin Katsumi Furitsu aus Japan berichtet zudem über die Folgen der atomaren Katastrophe in Fukushima.

lesen ...[Presseerklärung Nuclear Free Future Award]

IPPNW-Pressemitteilung vom 29.3.2011

Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb

Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel

29.03.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt vor Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel in Atomkraftwerken. Am Wochenende ging das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld zum Brennelementwechsel und zur jährlichen Anlagenrevision vom Netz. Bei einem Brennelementwechsel wird der Deckel des Reaktordruckgefäßes geöffnet. Dabei entweichen neben radioaktivem Kohlenstoff weitere radioaktive Stoffe wie Tritium, Jod 131, Caesium 137, radioaktive Edelgase sowie das schwer zu messende Strontium 90 und Spuren von Plutonium 239.

lesen ...[IPPNW-Factsheet "Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb"]  [Grafik zum Downloaden]  [Film "Kinderkrebs um Atomkraftwerke"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.3.2011

Energiewende als Friedenspolitik - Für eine kriegspräventive dezentrale Energiewirtschaft

Konsequenzen nach der "Abstimmung über Atomkraft"

28.03.2011 

Nach der gestrigen "Abstimmung über Atomkraft" steht bei allen Parteien die Energiepolitik grundsätzlich auf dem Prüfstand. Die atomkritische ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an die politischen Parteien, im Zuge eines umfassenden Atomausstiegs "die Energiewende in einer gesellschaftlich tatsächlich nutzbringenden Weise zu vollziehen". Die Organisation votiert für die konsequente Umsetzung einer "ökologisch nachhaltigen und kriegs-präventiven dezentralen Energiewirtschaft".

lesen ...[Energiewende als Friedenspolitik, Beschluss der IPPNW vom 12.3.2011]

IPPNW-Pressemitteilung vom 24.3.2011

Kein Zweifel: Super-GAU in Fukushima

IPPNW verlangt die Veröffentlichung von Plutonium-Messungen

24.03.2011 

Beim Atomunfall in Fukushima handelt es sich laut dem Leiter des Münchener Otto Hug Strahleninstituts, Prof. Dr. Edmund Lengfelder, zweifellos "um einen Super-GAU mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität aus vermutlich mehreren Kraftwerksblöcken. Wegen der großflächigen Ausbreitung der Radioaktivität sind inzwischen nur noch Maßnahmen zur Eingrenzung der Strahlenbelastung möglich, aber nicht zur völligen Vermeidung."

lesen ...[Radioaktivitätsmessungen der IAEA]

IPPNW und Gesellschaft für Strahlenschutz

Evakuierungszone ausweiten

Atomare Katastrophe in Fukushima

Atomunfall von Tokaimura, 199924.03.2011 

Die Ärzteorganisation IPPNW und der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz Sebastian Pflugbeil halten eine Ausweitung der Evakuierungszone rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima für dringend erforderlich. Sie bitten die japanische Regierung, die Evakuierung der Bevölkerung so rechtzeitig und weiträumig durchzuführen, dass insbesondere der Schutz von Kindern und Schwangeren gewährleistet ist. 

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IPPNW-Presseinformation vom 23.3.2011

Die Lösung liegt in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg

Atomausstieg & Energiepolitik

23.03.2011 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW liegt der Schlüssel für den Atomausstieg in einer Korrektur der Energiepolitik insbesondere in den Bundesländern Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Dazu IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz. In diesen drei Bundesländern stehen mit zehn Blöcken die meisten Atommeiler. Nur für zwei Anlagen gab es das vage Versprechen einer endgültigen Stilllegung. Nicht ausgeschlossen, dass nach den bevorstehenden Wahlen und wenn sich die Aufregung mit Japan gelegt hat, alle Blöcke weiterbetrieben werden.

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IPPNW-Presseinformation vom 23.3.2011

Kühlwasserpegel in Reaktordruckbehälter sank

Reaktorschnellabschaltung im Atomkraftwerk Isar-1

23.03.2011 

Dass die deutsche Atomindustrie ihre Anlagen noch nicht einmal beim Abschalten im Griff hat, demonstrierte E.On beim Herunterfahren des bayerischen Atomkraftwerks Isar-1. Am vergangenen Donnerstag (17. März) kam es offenbar gegen 16 Uhr beim Abschalten des Atommeilers zu einem Absinken des Kühlwasserpegels im Reaktordruckbehälter. Das löste ein Reaktorschutzsignal aus, infolge dessen kam es zu einer Reaktorschnellabschaltung.

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IPPNW-Presseinformation vom 22.3.2011

WHO soll objektiv über gesundheitliche Gefahren informieren

Atomare Katastrophe in Fukushima

Quelle: Greenpeace22.03.2011 

Die IPPNW fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf, die Bevölkerung in Japan ungeschönt und objektiv über die gesundheitlichen Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe und eine mögliche Kernschmelze zu informieren. „Die WHO sollte sich jetzt für eine Evakuierung der Frauen, Kinder und der schwangeren Frauen aus den betroffenen Regionen aussprechen, weil sie besonders strahlensensibel sind“, erklärt IPPNW-Ärztin Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Das gesundheitliche Erbe von Tschernobyl]  [IPPNW-Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl]  [WHO und IAEO Abkommen]

IPPNW-Presseinformation vom 22.3.2011

"Der Erdbeben-Schutz von Atomkraftwerken ist grundsätzlich fehlerhaft"

Experte Görgens: Schon schwächere Erdbeben und kleine Flugzeuge stellen eine erhebliche Gefahr dar

22.03.2011 

Der deutsche Konstrukteur und Spezialist für erdbebensichere Stützsysteme Erich Görgens ist der Auffassung, dass es in Deutschland wie auch weltweit kein Atomkraftwerk gibt, das zuverlässig gegen Erdbeben, Flugzeugabstürze oder Terrorangriffe geschützt wäre. Selbst relativ schwache Erdbeben und der Absturz kleinerer Flugzeuge könnten aufgrund ungeeigneter Stützsysteme zu gefährlichen Schwingungen und relativen Verschiebungen führen, was eine Zerstörung der Kühlsysteme zur Folge haben könnte.

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IPPNW-Presseinformation vom 21.3.2011

IPPNW fordert Ende militärischer Interventionen gegen Libyen

21.03.2011 

Die deutsche Sektion der IPPNW ist bestürzt über den zivilen Blutzoll der ersten militärischen Aktionen zur Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen. Sie warnt, dass weitere Angriffe zu noch mehr zivilen Toten und Verletzen führen werden. Zugleich rücke eine fortgesetzte militärische Intervention das Ziel eines Waffenstillstands in weite Ferne.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.3.2011

Flugverbotszone eskaliert Bürgerkrieg in Libyen

Restriktionslose Hilfe für Flüchtlinge und MigrantInnen in der Region

Choucha Camp, libysch-tunesische Grenze, Kate Thomas/IRIN18.03.2011 

Als falsch kritisiert die IPPNW die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates für eine Flugverbotszone über Libyen. Die Entscheidung ist die Fortsetzung der alten Einfluss­nahme und Stellvertreterpolitik des Westens gegenüber diesen Ländern und kein Bruch des Verhältnisses zu den nordafrikanischen Despotien. Die IPPNW lehnt eine Flugverbotszone ab, die nur mit militärischer Gewalt durchzusetzen ist.

lesen ...[Beschluss zu Libyen]

Sonderkonzert für Japan

IPPNW-Benefizkonzert am Samstag, 19. März um 22.30 Uhr in Berlin

Die atomare Katastrophe in Japan erfüllt die Organisation »Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges« (IPPNW) mit großer Sorge. Um ihr Mitgefühl für die japanische Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen, veranstaltet IPPNW-concerts am Samstag, dem 19. März, um 22.30 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Kurfürstendamm in Berlin ein Sonderkonzert. „Explosionen, Evakuierungen, Menschen auf der Flucht, Tote, Verletzte - das sind Zeichen des Krieges und Zeichen dafür, dass der friedliche und der kriegerische Einsatz von Atomenergie nicht voneinander zu trennen sind“, sagt Peter Hauber, Kinderarzt und IPPNW-Mitglied.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17.3.2011

Atomstrom ist überflüssig

IPPNW regt "Nationales Aktionsprogramm Dezentrale Energiewende" an

17.03.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist darauf hin, dass der Strom aus den 17 deutschen Atomkraftwerken für die Deckung des Strombedarfs in Deutschland nicht benötigt wird. Die Atomkritiker fordern vor diesem Hintergrund, aus Sicherheitsgründen den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie zu vollziehen.

lesen ...[Energiewende als Friedenspolitik - Für eine kriegs-präventive dezentrale Energiewirtschaft]

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.03.2011

Kernschmelz-Experte weiß Rat für Fukushima

Hilfsangebot an Japan - Sand statt Wasser / Stickstoff vor Kühlung

17.03.2011 

Ein deutscher Spezialist* für Kernschmelz-Unfälle, Containments und Wasserstoff-Explosionen hält die derzeitigen Maßnahmen zur Rettung des japanischen Atomkraftwerks Fukushima für problematisch. Basierend auf den derzeit verfügbaren Informationen meint er, man müsse in Block 3 und 4 Sand abwerfen statt Wasser einzuleiten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16.3.2011

Defizite bei Störfallbeherrschung, Notfallmaßnahmen und Kernschmelzfestigkeit

Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2

16.03.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert das Vorhaben, die zuletzt in Deutschland errichteten deutschen Atomkraftwerke weiterlaufen zu lassen, ohne sich ernsthaft mit den sicherheitstechnischen Mängeln dieser Anlagen auseinanderzusetzen. "So einfach darf man es sich nicht machen", meint IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. Denn die zuletzt errichteten sogenannten Konvoianlagen Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 zeichnen sich durch bemerkenswerte Schwachstellen in der gesamten Ablaufkette eines Atomunfalls aus.

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Hintergrund-Information für die Medien

Wie gefährlich ist radioaktive Strahlung?

16.03.2011 

Die Wissenschaft ist sich inzwischen einig: Es gibt keinen Schwellenwert, auch die niedrigsten Dosen können Schäden auslösen. Unterschieden wird zwischen zwei unterschiedlichen Szenarien. Einmal die akute Hochdosisstrahlung, der die Arbeiter und das Rettungspersonal am Reaktor ausgesetzt sind, zum anderen, die mindestens Jahrzehnte andauernde chronische Niedrigstrahlung, der die Bevölkerung wie auch das Rettungspersonal in der Umgebung der atomaren Katastrophe in Japan ausgesetzt ist.

lesen ...[Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl]

Der Atomkraftwerks-Betrieb ist verfassungswidrig

BMU 1999: Alle AKW entsprechen nicht dem geforderten Sicherheitsmaßstab

15.03.2011 

Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW steht der Betrieb der deutschen Atomkraftwerke nicht in Einklang mit den Bestimmungen des Atomgesetzes und den Grundsätzen des Kalkar-Urteils des Bundesverfassungsgerichts. Ein älteres Papier der Bundesregierung bestätigt, dass die deutschen Atomkraftwerke nicht rechtmäßig betrieben werden.

lesen ...[Interview mit Wolfgang Renneberg]  [Biblis-Klage der IPPNW]

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.3.3011

Auch Philippsburg-1, Biblis und Unterweser müssen endgültig vom Netz

IPPNW: "Scherheitstechnisch nicht nachvollziehbar"

15.03.2011 

Nach der Ankündigung, mit Brunsbüttel, Krümmel, Isar-1 drei Siedewasserreaktoren der Baureihe 69 aus Sicherheitsgründen endgültig stillzulegen, stellt sich die Frage, warum das baden-württembergische Atomkraftwerk Philippsburg-1 derselben Baureihe nur für drei Monate vom Netz genommen werden soll.  Wenn mit Neckarwestheim-1 ein Druckwasserreaktor der zweiten Generation (2. DWR-Generation) endgültig stillgelegt wird: Warum sollen dann die hessischen Atomkraftwerksblöcke Biblis A und Biblis B sowie Unterweser in Niedersachsen nur für drei Monate vom Netz gehen und dann möglicherweise weiterbetrieben werden?

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.3.2011

Wer A sagt, muss aus Sicherheitsgründen auch B sagen

Atomkraftwerk Biblis

14.03.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist darauf hin, dass bei einer Stilllegung von Biblis A aus sicherheitstechnischen und rechtlichen Gründen auch Biblis B endgültig stillgelegt werden muss. "Beim Atomkraftwerk Biblis handelt es sich um eine Doppelblockanlage, bei der die beiden Blöcke Biblis A und Biblis B sicherheitstechnisch voneinander abhängig sind", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.3.2011

Sicherheitsüberprüfungen für Atomkraftwerke fanden längst statt

Atom-Moratorium

14.03.2011 

Zum dreimonatigen Atom-Moratorium nimmt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wie folgt Stellung:
1. Umfangreiche Periodische Sicherheitsüberprüfungen (PSÜs) werden auf der Grundlage des Atomgesetzes seit vielen Jahren für alle deutschen Atomkraftwerke durchgeführt. Für alle Reaktortypen liegen umfangreiche gutachterliche Stellungnahmen zum Sicherheitsstandard der Gesamtanlagen wie auch zu spezifischen Schwachstellen vor.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.3.2011

IPPNW warnt vor Wählertäuschung

Atompolitik

14.03.2011 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW befürchtet, dass Union und FDP die Wählerinnen und Wähler mit dem für heute erwarteten Beschluss zur Atompolitik massiv täuschen wollen. Entscheidend ist nach Auffassung der Organisation allein die Frage, ob es vor den bevorstehenden Wahlen einen Beschluss gibt, Atomkraftwerke in Deutschland endgültig stillzulegen. Die IPPNW warnt auch ausdrücklich vor nur vorübergehenden Anlagenstillständen, wenn es allein darum geht, Wahlen nicht zu verlieren.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12.3.2011

IPPNW fordert weltweite Abschaltung aller Atomkraftwerke

Nuklearkatastrophe in Japan

Anti-Atom-Aktion auf dem IPPNW-Jahrestreffen in Frankfurt12.03.2011 

25 Jahre nach Tschernobyl und am Tag der Nuklearkatastrophe in Fukushima fordert die Ärzteorganisation IPPNW die weltweite Abschaltung aller Atomkraftwerke. Die Risiken sind auch bei den angeblich sicheren Atomkraftwerken der westlichen Welt nicht beherrschbar. Die IPPNW weist darauf hin, dass die Bevölkerungsdichte in Japan rund 15fach höher ist als in der Tschernobyl-Region (Japan: 337 Einwohner/Quadratkilometer). Je nach Windrichtung und Wetterlage können die gesundheitlichen Auswirkungen in Japan dramatisch sein.

lesen ...[Jodblockade bei atomarem Unfall]

In Deutschland wäre die Kernschmelze möglicherweise schon perfekt

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.3.2011

In Deutschland wäre die Kernschmelze möglicherweise schon perfekt

Japans Dampf-Pumpe

Was hat es mit den Batterien im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi auf sich? Warum genügten in Japan Batterien, um den Reaktorkern (bisher?) wenigstens ein paar Stunden kühlen zu können? Was wäre, wenn so etwas in Deutschland geschehe? Atomkraftwerke benötigen normalerweise sehr viel Strom, um die großen, von Elektromotoren getriebenen Kühlwasserpumpen am Laufen zu halten. Batterien genügen dafür nicht. Dass sich die Anlage Fukushima Daiichi bisher offenbar mit Batterien über die Runden retten konnte, liegt daran, dass sie über eine dampfgetriebene Pumpe verfügt. Der Strom aus den Batterien dient hierbei nicht für den Antrieb, sondern nur für die Steuerung.

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IPPNW-Presseinformation vom 11. März 2011

Atomarer Notstand in Japan - Kernschmelzgefahr

11.03.2011 

Angesichts der Ausrufung des atomaren Notstands in Japan erklärt Henrik Paulitz von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW: Durch ein Erdbeben kann in einem Atomkraftwerk ein Störfall ausgelöst und zugleich können die dann erforderlichen Sicherheitssysteme zerstört werden. Durch das Erdbeben in Japan soll im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi die Kühlwassermenge gefährlich abgesunken sein. Die Notstromdiesel sind nicht angelaufen. Es kam zum gefürchteten "station blackout", dem Ausfall der Stromversorgung.

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Presseeinladung/Bitte um Terminankündigung

Öffentliche Veranstaltungen mit Prof. Horst-Eberhard Richter und Prof. Udo Steinbach

Einladung zum IPPNW-Jahrestreffen vom 11.-13. März 2011 in Frankfurt

04.03.2011 

Der kalte Krieg wurde nicht dadurch überwunden, dass sich die Supermächte "tot gerüstet" haben. Menschen haben den Frieden herbeigeführt, u.a. Willy Brandt und Michail Gorbatschow durch ihre Annäherungs- und Versöhnungspolitik. Menschen bringen in diesen Tagen die arabischen Diktaturen zu Fall. Und auch in Deutschland werden die Bürger aktiv und gehen gegen Stuttgart 21 und Gorleben auf die Straße. Warum friedliche Aufstände der Bevölkerung weiterhin dringend notwendig sind, erklärt der bekannte Psychoanalytiker und IPPNW-Gründungsmitglied Prof. Horst-Eberhard Richter in seinem Vortrag "Weiter tot rüsten?".

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25.2.2011

Gesicherte Korridore für Flüchtlinge schaffen

Zur Lage in Libyen

25.02.2011 

Die deutsche Bundesregierung muss sich im Rahmen der Europäischen Union für gesicherte Korridore für Flüchtlinge aus Libyen und den Nachbarstaaten einsetzen. Das fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW anlässlich der schweren Menschenrechtsverletzungen des Gaddafi-Regimes an seiner Bevölkerung. Das Aufnahmeverfahren für Flüchtlinge innerhalb der Europäischen Union muss humanitären Standards genügen.

lesen ...[Appell des Arbeitskreis Süd-Nord an Regierung]

IPPNW-Pressemitteilung vom 4. Februar 2011

IPPNW fordert Stopp der deutschen Waffenlieferungen an das Mubarak-Regime

Mubarak-Gegner auf einem Panzer, Erik N / flickr04.02.2011 

In Anbetracht des brutalen Vorgehens des Mubarak-Regimes gegenüber der Demokratiebewegung fordert die Friedensorganisation IPPNW von der deutschen Bundesregierung einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen an Ägypten. „Appelle der Bundeskanzlerin bleiben unglaubwürdig, solange sie nicht von konkreten Maßnahmen für ein Ende des Blutvergießens und der Unterdrückung in dem nordafrikanischen Land begleitet werden“, erklärt Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der Ärzteorganisation.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 27.1.2011

"Es fehlt eine verantwortungsvolle Zukunftsvision für Afghanistan"

Afghanistan-Abstimmung im Bundestag

27.01.2011 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert einen sofortigen Waffenstillstand in Afghanistan statt einer Verlängerung des Einsatzes von Bundeswehrsoldaten im Rahmen des ISAF-Mandats. „Das Jahr 2010 war für afghanische Zivilisten das tödlichste Jahr seit 2001. Es ist zudem das verlustreichste Jahr für die Interventionstruppen seit Kriegsbeginn – neun deutsche Soldaten starben. Auch die Zahl der deutschen Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen hat 2010 einen neuen Höchststand erreicht“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Studie des DIW]  [Dossier "Afghanistan-Konflikt"]  [Afghanistan-Faltblatt]

Pressemitteilung vom 27.1.2011

Friedens- und Gesundheitsinitiativen starten Onlinekurse zur medizinischen Friedensarbeit

www.medicalpeacework.org

27.01.2011 

Europäische Friedens- und Gesundheitsinitiativen haben heute sieben interaktive Online-Kurse zu "Medical Peace Work" gratis ins Internet gestellt. Ziel der Kurse ist es, Gesundheitspersonal über die Folgen von Krieg und anderen Formen von Gewalt für die Gesundheit von Individuen und Bevölkerungsgruppen zu informieren. Die Kurse zeigen auch, wie das Gesundheitspersonal einen eigenen Beitrag zu Friedensstiftung, Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung leisten können. Sie vermitteln den Teilnehmern neue Einsichten in die Rolle und Verantwortung von Gesundheitspersonal in Friedensarbeit.

lesen ...[www.medicalpeacework.org]

Presseeinladung/Fototermin am 28.1.2011

Den Opfern ein Gesicht geben

Protestaktion gegen den Afghanistankrieg

Am Freitag, 28. Januar 2011 stimmt der Bundestag abermals über die Verlängerung des ISAF-Einsatzes in Afghanistan ab. Obwohl sich eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung seit Jahren gegen eine deutsche Beteiligung an dem Krieg ausspricht, werden die Abgeordneten den Einsatz voraussichtlich um ein weiteres Jahr verlängern. Ärztinnen und Ärzte der IPPNW wollen den Toten, Verletzten, Verwaisten, Verwitweten und Vertriebenen in Afghanistan bei einer Protestaktion ein Gesicht geben.

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Turkel-Kommission im Widerspruch zur Weltgemeinschaft

Israelische Untersuchungskommission verteidigt Angriff auf Gaza-Flottille

24.01.2011 

Die Ärzteorganisation IPPNW wertet den vorläufigen Bericht der israelischen Untersuchungskommission als Rückschlag für die Forderung der internationalen Gemeinschaft, die Blockade des Gazastreifens zu beenden. „Dass die Kommission die dreieinhalb Jahre andauernde Seeblockade für mit internationalem Recht vereinbar erklärt, ist inakzeptabel“, kritisiert IPPNW-Vorstandsmitglied Matthias Jochheim, der zur Gruppe der fünf deutschen Passagiere auf der Mavi Marmara gehörte.

lesen ...[Bericht der Turkel-Kommission]  [Bericht des UN-Menschenrechtsausschusses]  [Bericht der Ärzte für Menschenrechte Israel]

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.1.2011

Medizinische Situation im Gazastreifen unverändert katastrophal

Aktueller Bericht der Ärzte für Menschenrechte Israel zur Versorgungssituation

20.01.2011 

Die internationale Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die anhaltende katastrophale medizinische Situation im Gazastreifen. „Die Gazablockade verletzt zutiefst das grundlegende Recht auf medizinische und humanitäre Versorgung“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Ärzte für Menschenrechte Israel haben in einem aktuellen Bericht die Nahrungsmittelunsicherheit im Gazastreifen sowie die mangelhafte Abwasser- und Wasserinfrastruktur bemängelt.

lesen ...[Bericht der Ärzte für Menschenrechte Israel "Humanitarian Minimum"]  [Youtube-Video]  [Deutsche Zusammenfassung]

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.1.2011

"Restrisiko" geht unter die Haut

Nach Vorfall im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Restrisiko Szenenbild, SAT 117.01.2011 

Im bayerischen Atomkraftwerk Grafenrheinfeld gibt es möglicherweise einen sehr langen, umlaufenden Riss einer Rohrleitung, der zum Abriss der Leitung führen könnte. Monatelang wurde der Befund nicht richtig gemeldet und die Anlage aus rein wirtschaftlichen Gründen weiterbetrieben. Bis heute wurde die betreffende Stelle nicht so untersucht, dass ein Leck-Störfall tatsächlich ausgeschlossen werden kann. In jeder Risikostudie zählen Lecks im Bereich des Primärkreises zu den potenziellen Auslösern eines schweren Kernschmelzunfalls.

lesen ...[SAT1-Film "Restrisiko", 18.1., 20.15]  [Dokumentation, 18.1., 22.15 Uhr]  [Schwachstellenbericht Siedewasserreaktoren Baulinie 69]

IPPNW-Stellungnahme vom 13.1.2011

"Raketenabwehr gefährdet Abzug der Atomwaffen aus Europa"

IPPNW kritisiert deutsche Unterstützung der Raketenabwehr – Hindernis für START-Ratifizierung

13.01.2011 

Der bilaterale Abrüstungsvertrag "START" liegt der russischen Staatsduma morgen zur Ratifizierung vor. START begrenzt die Anzahl der strategischen Atomwaffen Russlands und der USA auf 1.550. Die Ärzteorganisation IPPNW ruft die Abgeordneten der Duma auf, den Vertrag schnell zu ratifizieren und damit weitergehende Abrüstungsgespräche, vor allem über taktische Atomwaffen, zu ermöglichen. "Die Abgeordneten der russischen Staatsduma dürfen sich nicht von der Raketenabwehrdebatte in den USA irritieren lassen", erklärt die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Auch die deutsche Unterstützung der Raketenabwehr in Europa sei "kurzsichtig".

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Pressehintergrundgespräch am 14.1.2011 um 11 Uhr

Die Folgen eines Super-GAUs in Deutschland

Wissen über Strahlenschutz - 25 Jahre nach Tschernobyl

14.01.2011 

In diesem Jahr jährt sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 25. Mal. Welche Folgen hätte ein Super-Gau in einem deutschen Atomkraftwerk bei einer 7-10fach höheren Bevölkerungsdichte? Wie viele Krebstote wären kurz- und langfristig zu erwarten? Wie bewerten Wissenschaftler die gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe für die Region und Europa und welche Konsequenzen wurden daraus gezogen? Die IPPNW lädt ein zu einem Pressehintergrundgespräch am 14. Januar 2011 um 11 Uhr im Kanzlereck in Berlin-Mitte.

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