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IPPNW-Presseinfo vom 18. September 2009

Merkel muss sich jetzt für den Abzug der US-Atomwaffen einsetzen

Verzicht auf Raketenabwehrschild in Polen und Tschechien

18.09.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den Verzicht Obamas auf das US-amerikanische Raketenschildprojekt in Polen und Tschechien. „Das ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zu Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland“, erklärt die IPPNW-Atomwaffenexpertin Xanthe Hall. Kritisch beobachten wird die IPPNW aber die Pläne des US-Präsidenten für mobile Raketenabwehrsysteme.

lesen ...[Die Antworten der Abgeordneten]  [Unterzeichner der Erklärung "In redlicher Absicht"]  [Weitere Infos über mobile Abfangraketen in Europa]

MdB's: US-Raketenabwehr verhindert Abrüstungsschritte

Hall: "Niemand will das Raketenabwehrprojekt in Europa"

Xanthe Hall und Jan Tamas im Bundestag12.02.2009 

Am Donnerstag, den 12. Februar fand ein informelles Treffen mit Vertretern des Bundestages, organisiert von MdB Uta Zapf, Vorsitzende des Unterausschuss für Abrüstung und stellvertretene Vorsitzende des PNND, statt. Jan Tamáš, Sprecher der gewaltfreien Bewegung gegen die geplante Installation eines US-Radars in der Tschechischen Republik als Teil des US-Missile-Defence-Systems (MD-Projekt) informierte die Abgeordneten über die derzeitige Situation und die Aktivitäten gegen die Errichtung des Radars.

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Russland will bis 2010 neue Raketen stationieren

06.09.2007 

Russland hat als Reaktion auf die US- Raketenabwehrpläne für Mitteleuropa auch die Stationierung von Interkontinentalraketen des neuartigen Typs RS-24 bis zum Jahr 2010 angekündigt. «Wir brauchen höchstens noch fünf Teststarts, um die Raketen spätestens in drei Jahren in Dienst zu stellen», sagte der Kommandeur der Raketentruppen, General Nikolai Solowzow, nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Die RS-24 kann mehr Atomsprengköpfe transportieren und jede gegnerische Abwehr überwinden. (dpa)

Ein neues Wettrüsten ist längst im Gange

Das Raketenabwehrsystem

04.10.2007 

Der russische Präsident Putin drohte im Oktober 2007 wiederholt damit, den INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen aufzukündigen, sollten sich die USA tatsächlich zum Aufbau eines Raketenabwehrsystems in Osteuropa entschließen. Eines der Hauptprobleme des Raketenabwehrsystems ist das der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Die Aufstellung eines solchen Systems bringt andere dazu, Waffen und weiterführende Technologien zu entwickeln, die es überwinden können.

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Protestaktion gegen US-Raketenabwehr

Beteiligen Sie sich!

06.08.2007 

"Nehmen Sie bitte meine entschiedene Ablehnung der Stationierung eines NMD-Systems in Europa zur Kenntnis. Eine Stationierung in Europa und anderswo wird das friedliche Miteinander der Staaten gefährden und statt dessen ein System nuklearer Erpressung fördern", heißt es in einem, wie ein Kurzbrief gestaltetem Protest, an die Bundeskanzlerin Merkel.

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Prager Deklaration

Frieden braucht keine neuen Raketen

Wir sagen nein zum US-amerikanischen Raketenabwehrsystem in Europa

05.05.2007 

Mit den neuen US-amerikanischen Militärplänen konfrontiert, offizielle Verhandlungen mit der tschechischen und polnischen Regierung am 10. Mai zu beginnen, verfassten die TeilnehmerInnen an der Konferenz gegen die Militarisierung Europas in Prag eine Deklaration. Sie äußern damit ihren Protest gegen die Pläne der Bush-Administration ein „Nationales Raketenabwehrsystem“ für die USA auf dem Gebiet der Tschechischen Republik und Polen zu errichten.

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Schutzschild soll US-Dominanz sichern

Interview mit Otfried Nassauer

23.03.2007 

Ein Rüstungsprojekt sorgt für Zwist: Die USA wollen ein Raketenabwehrsystem installieren, um sich vor nordkoreanischen oder iranischen Atomraketen zu schützen. Die technologische Herausforderung ist enorm: Eine Rakete abzufangen entspricht dem Versuch, eine Gewehrkugel mit einer Gewehrkugel zu treffen. Europa zeigt sich gespalten. Ebenso die große Koalition in Berlin: SPD-Chef Kurt Beck lehnt die Raketen ab, um die Partei hinter sich zu scharen. Beim Koalitionspartner wächst der Unmut. Sicherheitsexperte Otfried Nassauer bewertete gegenüber unserer Zeitung das Rüstungsprojekt.

IPPNW-Presseinfo 20. April 2005

MEADS: Bündnisgrüne im Rüstungsrausch

Energische Kritik von IPPNW und DFG-VK

20.04.2005 

Die DFG-VK und die IPPNW protestieren energisch gegen die Entscheidung der Partei- und Fraktionsspitze von Bündnis 90/Die Grünen, der Entwicklung des Raketenabwehrsystems MEADS zuzustimmen. Beide Organisationen fordern mit Nachdruck, die Zustimmung zu MEADS heute im Haushaltsausschuss zu verweigern. "Die Befürwortung von MEADS würde einen weiteren Schritt der Militarisierung der Außenpolitik darstellen. Mit MEADS werden mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet, die wiederum im Bereich der Sozial- und Bildungspolitik oder der Zivilen Konfliktbearbeitung fehlen werden", so Joachim Thommes, Politischer Geschäftsführer der DFG-VK.

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Ausstellung:

Macht den Himmel nicht zur Hölle

Raketen abrüsten statt abwehren

Eine Ausstellung die zeigt: Es gibt Alternativen für die sich unsere Bundesregierung und wir als BürgerInnen einsetzen können. Der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen" bietet die Ausstellung zum Ausleihen an. Zur Ausstellungseröffnung können über den Trägerkreis auch Referenten angefragt werden.

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