
Sie sind hier: www.ippnw.de | Atomwaffen | Raketenabwehr
Russland will bis 2010 neue Raketen stationieren
06.09.2007 Russland hat als Reaktion auf die US- Raketenabwehrpläne für Mitteleuropa auch die Stationierung von Interkontinentalraketen des neuartigen Typs RS-24 bis zum Jahr 2010 angekündigt. «Wir brauchen höchstens noch fünf Teststarts, um die Raketen spätestens in drei Jahren in Dienst zu stellen», sagte der Kommandeur der Raketentruppen, General Nikolai Solowzow, nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Die RS-24 kann mehr Atomsprengköpfe transportieren und jede gegnerische Abwehr überwinden. (dpa)
Schutzschild soll US-Dominanz sichern
Interview mit Otfried Nassauer
Ein Rüstungsprojekt sorgt für Zwist: Die USA wollen ein Raketenabwehrsystem installieren, um sich vor nordkoreanischen oder iranischen Atomraketen zu schützen. Die technologische Herausforderung ist enorm: Eine Rakete abzufangen entspricht dem Versuch, eine Gewehrkugel mit einer Gewehrkugel zu treffen. Europa zeigt sich gespalten. Ebenso die große Koalition in Berlin: SPD-Chef Kurt Beck lehnt die Raketen ab, um die Partei hinter sich zu scharen. Beim Koalitionspartner wächst der Unmut. Sicherheitsexperte Otfried Nassauer bewertete gegenüber unserer Zeitung das Rüstungsprojekt.







