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Auf die Straße am 3. Oktober!

Demonstrationen gegen Hochrüstung und Krieg am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart

IPPNW-Treffpunkte in Stuttgart und Berlin

Ein breites Bündnis aus Friedensinitiativen und -organisationen drängt auf die Straße. Fast 500 Organisationen rufen zu zwei großen Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Sie werden ein unübersehbares deutliches Zeichen setzen für Frieden und gegen Hochrüstung und Kriege. Die Bundesregierung müsse sich diplomatisch für ein schnelles Ende der Kriege in Europa einsetzen und dürfe sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen.

In Stuttgart sprechen u.a. die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende und Theologin Margot Käßmann, die Gewerkschafterin Ulrike Eifler, Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus), Wieland Hoban (Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden), Vincent Leuze (Ver.di Jugend), Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“) und Sevim Dağdelen (ehem. MdB). 
Für musikalische Begleitung sorgen der Mannheimer Liedermacher Bernd Köhler alias  „Schlauch” und der Stuttgarter Rapper Toba Borke.

In Berlin spechen der Pazifist und Rüstungsexportkritiker Jürgen Grässlin, die Kriegsdienstverweigerer Andrii Konovalov (Ukraine) und Artem Klyga (Russland), der Pädagoge und Aktivist in der palästinensischen Community in Berlin Basem Said, Andrea Hornung vom Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ sowie die Politiker:innen Ralf Stegner (SPD), Özlem Demirel (Die Linke) und Christian Leye (BSW). 
Zudem gibt es in Berlin musikalische Beiträge von Vizzion und Masur (Rapper), Strom&Wasser (Ska-Punk), Tino Eisbrenner (Songpoet, Friedensberichterstatter, Liedermacher) sowie Tony Ávila aus Kuba und Pablo Miró, argentinisch-deutscher Musiker.

Zu den über 400 Unterstützerorganisationen gehören zahlreiche lokale und bundesweite Friedensinitiativen, gewerkschaftliche und christliche Initiativen, Bündnisse gegen die Wehrpflicht, Jugendverbände sowie Parteien, darunter SPD-Gliederungen wie die AG 60 plus und der Erhard-Eppler-Kreis, außerdem mehrere palästinensische Initiativen.

Das Bündnis fordert von der Bundesregierung:

  •     Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
  •     Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
  •     Nein zur Wehrpflicht.
  •     Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
  •     Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
  •     Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
  •     Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

IPPNW-Treffpunkte:

Treffpunkt für Stuttgart: 12:45 Uhr, Schloßplatz, vor der Commerzbank
Treffpunkt für Berlin: 12.45 Uhr vor dem Hotel de Rome, Behrenstraße 37, 10117 Berlin.

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