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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Juli 2026

IPPNW verurteilt Bruch der Waffenruhe

Neue Eskalation im Iran

09.07.2026 Die deutsche IPPNW-Sektion verurteilt den Bruch der Waffenruhe in der Golfregion durch die USA und die Gegenangriffe des Iran auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten. Der Verein fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber den USA für die Einhaltung der Waffenruhe und ein Ende des Krieges einzusetzen. Die Bundesregierung solle dem Beispiel Spaniens folgen und den deutschen Luftraum für militärische Flüge für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran sperren. Zudem müsse sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez solidarisieren, dem US-Präsident Donald Trump beim NATO-Gipfel in Ankara mit einem vollständigen Handelsstopp gedroht hat. Sánchez hatte den USA untersagt, während der US-Angriffe auf den Iran im März 2026 Stützpunkte in Spanien zu benutzen und den spanischen Luftraum für US-Kampfflugzeuge gesperrt. 

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08.07.2026  In vielen Städten in der Bundesrepublik fanden anlässlich des Flaggentags der Mayors for Peace, Aktionen, Kundgebungen und Veranstaltungen statt, vielerorts unter Beteiligung lokaler IPPNW-Gruppen. Anlässlich des diesjährigen Flaggentags und des 30-jährigen Jubiläums des IGH-Gutachtens hat die IPPNW eine Pressemitteilung herausgebracht und  im Bündnis einen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag veröffentlicht. Zum Offenen Brief wird auch eine Anzeige erscheinen, die jetzt mitgezeichnet werden kann

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Anzeigenaktion zum Offenen Brief

Atomwaffen sind kein Mittel der Sicherheit!

Jetzt mitmachen!

30 Jahre nach dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, das den Einsatz und die Androhung von Atomwaffen grundsätzlich für unvereinbar mit dem Völkerrecht erklärte, fordern zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten: Atomwaffen dürfen niemals eingesetzt werden – und Deutschland muss sich endlich glaubwürdig für ihre Abschaffung einsetzen. IPPNW Deutschland unterstützt den Offenen Brief und ihr könnt ihn ebenfalls unterzeichnen. Alle Mitzeichnenden werden – verbunden mit einer Spende zur Finanzierung – auf einer ganzseitigen Anzeige im Tagesspiegel zum Hiroshimatag veröffentlicht.

13.07.2026 Der Kinderarzt Dr. Hussam Abu Safiya wurde im Dezember 2024 in Gaza verhaftet, als das israelische Militär das Kamal-Adwan-Krankenhaus stürmte. Abu Safiya ist Leiter des Krankenhauses und eine der bekanntesten Stimmen des zerstörten Gesundheitssektors im besetzten Gazastreifen. Von verschiedenen Seiten haben wir Kenntnis erhalten, dass der Gesundheitszustand von Dr. Abu Safiya lebensbedrohlich ist. Bitte schreiben Sie an den israelischen Botschafter in Berlin Ron Prosor und bitten Sie ihn, sich für die Freilassung des Arztes und der anderen inhaftierten Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens einzusetzen

IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Juni 2026

Historischer Auftrag zur Verständigung und Versöhnung

85 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

19.06.2026 85 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 erinnert die deutsche IPPNW-Sektion an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges und an die besondere historische Verantwortung von Gesellschaft und Politik in Deutschland. Das Gewaltverbot der UN-Charta, das die internationale Gemeinschaft als Reaktion auf die Schrecken des Zweiten Weltkrieges beschloss, erklärt Frieden zu einer international verbindlichen Norm. Dem Frieden zu dienen, ist Staatsziel der Bundesrepublik, das mit der Präambel und dem Artikel 1, Abs. 2 und weiteren Regelungen im Grundgesetz formuliert wird. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, deutlich mehr diplomatische Anstrengungen zur Beendigung des Ukrainekrieges zu unternehmen, die den Aufbau einer neuen europäischen Friedensordnung zum Ziel erklären. 

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29.12.2025 Die Festlegung der NATO, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes fürs Militär auszugeben, ist willkürlich und unverantwortlich. Für Deutschland würde sie (auf Grundlage des derzeitigen Haushalts) bedeuten, dass künftig die Hälfte aller Bundesmittel ins Militär fließen müssten. Jedes Jahr! Über 10.000 Unterstützer*innen kritisieren diese enorme Aufrüstung der Bundeswehr und sagen: „Nicht mit mir!” Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat nach seinem Start am 2. Oktober bereits zu Weihnachten mehr als 10.000 Unterstützer*innen erreicht. Initiiert wurde der Appell von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi. 

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Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW hat am 15. September 2025 eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens gestartet. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

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Von Clausewitz zu Cochrane: Plädoyer für eine starke Rolle des Gesundheitssektors in der Friedens- und Sicherheitspolitik

Ich nenne meinen Beitrag „Von Clausewitz zu Cochrane“. Denn: Es geht darum, die Dominanz des Militärischen in Entscheidungen zu Frieden und Sicherheit zu hinterfragen und die Stimme des Gesundheitssektors hörbarer zu machen – für moderne, evidenzbasierte Vorgehensweisen zum Schutz des

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