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Mittelbayerische Zeitung 10.03.2017

Die andauernde Katastrophe

Atomkraft

10.03.2017 Sechs Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren Folgen. Die AKW-Ruine ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich Strahlendosen von über 500 Sievert pro Stunde gemessen. Ein Mensch würde dort keine Minute überleben. Die Aufräumarbeiten werden Jahrzehnte dauern, so dass das havarierte AKW bei zukünftigen Naturkatastrophen eine Gefahr für die gesamte Region darstellen.

Greenpeace Magazin 10.03.2017

In Fukushima experimentiert die Regierung mit Strahlen-Grenzwerten

Atomkatastrophe

10.03.2017 Mehrere Hundertausend Tonnen verstrahlte Trümmer aus Fukushima haben japanische Behörden in den vergangenen Jahren für den Küstenschutz verwendet. Nun testet das Umweltministerium, ob mit dem radioaktiv verseuchten Müll Straßen gebaut werden können – und rüttelt dabei an zulässigen Grenzwerten. Das ist kein Einzelfall.

NachDenkSeiten 07.03.2017

Tausende Menschen wären sofort tot

Interview mit der Friedensaktivistin Hildegard Slabik-Münter zu den US-Atombomben auf dem Fliegerhorst in Büchel

07.03.2017 Anfang Februar brachte das ARD-Magazin „Panorama“ eine deutsche Atombombe in die öffentliche Diskussion. Angebliche Gründe hierfür: Russlands Aggressivität und Trumps Unberechenbarkeit. Die Nachdenkseiten kritisierten den Panorama-Beitrag bereits als einseitig und militaristisch. Er ließ keine Atomwaffen-Gegner zu Wort kommen, obwohl das TV-Team in Büchel bei Koblenz, wo 20 US-Atombomben auf einem Fliegerhorst lagern, lange mit Friedensaktivisten sprach.

Die Kinderärztin Hildegard Slabik-Münter von der internationalen Ärzte-Organisation gegen den Atomkrieg (IPPNW) und ihre Kollegin Elke Koller von einer örtlichen Friedensinitiative hatten den Reportern ihre Position ausführlich dargelegt. Doch tauchten ihre Argumente im Beitrag nicht auf, wie die beiden Ärztinnen den NachDenkSeiten auch bereits in Form eines Leserbriefs mitteilten. Für die NachDenkSeiten sprach nun Stefan Korinth mit Hildegard Slabik-Münter.

Aachener Zeitung 03.03.2017

Tihange-Diskussion: Viele kleine Riss-Experten in der Region

Atomkraft

03.03.2017 Um beim Thema Tihange etwas zu erreichen, müsse man auch mal etwas Ungehorsam proben. Da ist sich Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU) sicher. Ohne das stetige Aufbegehren auch gegen bürokratische Hürden, wäre man in der Region beispielsweise was die Vorverteilung der Jodtabletten angeht, nicht so weit gekommen.

Junge Welt 25.02.2017

Bombenstimmung im Weißen Haus

US-Administration will Atomwaffenarsenal vergrößern. Bundesregierung offenbar zufrieden.

25.02.2017 US-Präsident Donald Trump will das Atomwaffenarsenal der Vereinigten Staaten weiter ausbauen. In einem Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag verbreitete, bekräftigte er Aussagen, die er bereits im Dezember per Twitter verbreitet hatte. Damals hatte er geschrieben, die USA müssten ihre atomare Schlagkraft »stärken und ausweiten, bis die Welt zur Vernunft kommt«. Auf eine Nachfrage von Reportern des Senders MSNBC erklärte er zudem: »Dann gibt es halt einen Rüstungswettlauf«. Nun betonte er, dass Washington die stärkste Atommacht des Planeten bleiben müsse: »Wir werden niemals hinter irgendein anderes Land zurückfallen, selbst wenn es ein befreundetes Land ist.« Solange andere Staaten über Atomwaffen verfügten, blieben die USA »at the top of the pack« – was die Agentur höflich mit »ganz oben im Rudel« übersetzte. Trump attackierte auch das 2010 von den USA und Russland unterzeichnete New-START-Abkommen über die Reduzierung und Begrenzung strategischer Angriffswaffen. Dieses sei »ein weiteres schlechtes Geschäft« gewesen.

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Video

"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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