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taz, 25.5.2015

Atomwaffen bleiben im Dienst

Konferenz zu Atomwaffensperrvertrag

25.05.2015 Die Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag ist gescheitert. 107 Staaten fordern vergeblich ein völkerrechtliches Verbot von Atomwaffen.

Die drei offiziellen Atomwaffenstaaten USA, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland und einige wenige weitere Länder lehnen Verhandlungen über eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten ab. Zumindest solange, wie Israel, der einzige Atomwaffenstaat der Region, gegen derartige Verhandlungen ist. An dieser Haltung scheiterte am Wochenende in New York die alle fünf Jahre stattfindende Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag (Non Proliferation Treaty, NPT).

Greenpeace magazin, 15.5.2015

Mit Sahnetorte gegen Sprengköpfe

15.05.2015 Seit 50 Tagen blockieren Aktivisten den Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Ob am Geburtstag oder bei strömendem Regen: Sie fordern den Abzug der US-amerikanischen Atomsprengköpfe. Seit dem 26. März führen Aktivisten Blockaden vor dem Fliegerhorst Büchel in der Südeifel durch. Die Basis des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 gilt als der einzige Atomwaffenstandort in Deutschland. Die vermutlich um die 20 in Büchel lagernden Atomsprengköpfe sind US-Eigentum.

Mitteldeutsche Zeitung, 6.5.2015

Zahlreiche Gedenkdemonstrationen zum 70. Jahrestag des Kriegsendes

06.05.2015 Berlin. Der 70. Jahrestag des Weltkriegs-Endes am 8. Mai wird in Berlin von zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen begleitet. Für den Freitag und das Wochenende haben verschiedene Friedensinitiativen, linke Gruppen sowie rechtsgerichtete Vereinigungen kleinere und größere Veranstaltungen angemeldet. Einige finden im Regierungsviertel statt, aber auch in anderen Teilen der Hauptstadt wird demonstriert. In der ganzen Stadt wird es immer wieder Verkehrsbehinderungen und Staus geben.

Tagesspiegel, 26.4.2015

Ärzte proben Super-Gau am Mauerpark

Tschernobyl-Jahrestag

26.04.2015 Da der Flohmarkt, hier die simulierte Katastrophe: Ärzte fordern das Aus des Wannsee-Reaktors und spielen Super-GAU, auf den Tag genau 29 Jahre nach Tschernobyl. Statt Jodtabletten verteilen sie Bonbons. Mit einem gelben Schutzanzug bekleidet steht Alex Rosen vor einem Dekontaminationszelt auf der Schwedter Straße am Mauerpark. Während sich die Menschenmassen wie an jedem Sonntag bei strahlendem Wetter in Richtung Flohmarkt schieben, heult ein Warnton los und Rosen greift zum Megafon. „Die Medien berichten, dass es eine Explosion und ein Feuer gab, schwarzer Rauch hängt über dem Helmholtz-Zentrum Berlin.“ Dort befindet sich der Forschungsreaktor, 23 Kilometer entfernt in Wannsee. Hier habe es kurz zuvor einen Zwischenfall gegeben, verkündet der Mediziner.

Landbote, 25.4.2015

Hibakusha

Überlebende atomarer Katastrophen

25.04.2015 “Hibakusha” (Explosionsopfer) werden mittlerweile weltweit die von atomaren Katastrophen betroffenen Überlebenden mit ihren schweren Gesundheitsschäden genannt. “Hibakusha weltweit” heißt auch die Ausstellung des IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War), die noch bis zum 1. Juni in der Mainzer Rathausgalerie, Jockel-Fuchs-Platz 1, zu sehen ist. Sie wird vom Vortrag eines Kinderarztes am 28. April begleitet.

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"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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