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Stuttgarter Nachrichten, 22.09.2017

Welche Folgen hätte Nordkoreas Kernwaffentest über dem Pazifik?

22.09.2017 Nicht nur die Rhetorik zwischen Pjöngjang und Washington hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Auch die Drohgebärden. Wird Nordkorea seinen martialischen Worten bald Taten folgen lassen?

Der Freitag, 20.09.2017

Ein Vertrag, sie zu ächten

120 Staaten wollen Atomwaffen per Vertrag verbieten. Der Schönheitsfehler: die neun Staaten, die über Atomwaffen verfügen, machen nicht mit

20.09.2017 „Feuer und Wut“ gegen „Asche und Finsternis“ – die Drohbotschaften zwischen den USA und Nordkorea wurden in den letzten Wochen in ihrer Bildhaftigkeit immer befremdlicher. Raketentests und Sanktionen begleiteten die martialische Rhetorik. Schon während des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes empfand man Unbehagen angesichts der Vorstellung, Donald Trump könne eines Tages das Kommando über die US-Streitkräfte, mit ihrem Atomwaffenarsenal übernehmen. Neben dem Unbehagen gibt es aber auch die Nüchternheit. Anhänger der Abschreckungstheorie meinen, das Verhalten der beiden Atommächte sei völlig rational.

ZDF Aspekte, 15.09.2017

Renaissance der Bombe

Faszination und Schrecken der Atombombe

15.09.2017 Atomare Abrüstung erhofften sich viele nach dem Ende des Kalten Krieges, doch die Angst vor den Horrorszenarien eines Atomwaffen-Einsatzes wächst. Nordkoreas gefährliches Testspiel mit der Bombe und Trumps heftige Drohszenarien lassen die Diskussion um die atomare Bedrohung wieder aufleben. Nach dem Ende des Kalten Krieges war die Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt groß, doch der Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts sieht den Abschied von Atomwaffen in weiter Ferne, die Großmächte USA und Russland rüsten nur wenig ab und modernisieren eifrig das vorhandene Arsenal. Ein Atomwaffenverbotsvertrag liegt unterschriftsbereit in der UN. Aber welches Land wird ihn unterzeichnen?

Neues Deutschland, 12.09.2017

Regierung verweigert Abrüstung

Umfrage: 71 Prozent der Bundesbürger wollen ein Verbot von Atomwaffen

12.09.2017 Es ist ein Novum in der bundesrepublikanischen Geschichte: Noch nie hat sich Deutschland multilateralen Gesprächen zur Abrüstung und Rüstungskontrolle verweigert. 122 Staaten hatten sich am 7. Juli in der Vollversammlung der Vereinten Nationen auf einen Vertrag über ein Verbot von Kernwaffen geeinigt. Am 20. September wird UN-Genrealsekretär António Gueterres diesen feierlich zur Unterschrift frei gegeben. Vermutlich nicht unterschreiben werden neben Deutschland auch die weiteren NATO-Mitglieder.

SWR2, 11.09.2017

Atomwaffenverbot im Wahlkampf: Eine Welt ohne Nuklearwaffen?

11.09.2017 Eine große Mehrheit der Deutschen ist für ein Verbot von Atomwaffen. Laut einer repräsentativen Umfrage wollen über 70 Prozent der Wähler diese Waffensysteme abschaffen. Auch SPD-Kanzlerkandidat Schulz befürwortet ein Verbot von Atomwaffen. "Ich begrüße das sehr", sagt dazu Xanthe Hall, die Abrüstungs-Expertin der NGO "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" in Deutschland. Die Umsetzung sieht Hall skeptisch: "Ich mach' mir keine Illusionen". Die Bundesregierung habe den Atomwaffen-Vertrag "pro-aktiv" bekämpft. Wenn das Dokument bei den Vereinten Nationen ab kommender Woche zur Unterschrift ausliege, stärke das aber den Kampf kleiner Staaten gegen die Supermächte.

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Video

"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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