Suche
Spenden
Menü
Mittelbayrische 24.02.2017

Schaden für die Abrüstung

Die Regierung will die Atomwaffen-Verhandlungen boykottieren. Damit schadet sie der abrüstungspolitischen Glaubwürdigkeit.

24.02.2017 Die Bundesregierung wird den internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot fernbleiben. Das hatte das Außenministerium in einem Schreiben an mehrere Friedensorganisationen, darunter die deutsche Sektion der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) erklärt. Ab dem 27. März 2017 werden geschätzte 130 Staaten in New York über einen Vertrag diskutieren, der die Ächtung und Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen zum Ziel hat.

Spiegel online 17.02.2016

Deutschland will nicht über Atomwaffenverbot verhandeln

Absage an NGOs

17.02.2017 Die Bundesregierung lehnt ein unmittelbares Verbot von Nuklearwaffen ab. Mit dieser Begründung hat sie nach SPIEGEL-Informationen die Teilnahme an Verhandlungen abgesagt. Atomwaffengegner reagieren empört.

Süddeutsche Zeitung 09.02.2017

Ständige Angst

Rückführungen

09.02.2017 Ali Agi ist einer von 26 Afghanen, die im Januar in ihre Heimat abgeschoben wurden. Bei einem Sprengstoffanschlag in Kabul wird er verletzt - obwohl die Bundesregierung diesen Teil des Landes als sicher genug eingestuft hat.

Hagenower Kreisblatt 08.02.2017

Problemfeld: Flucht.Trauma.Sucht.

Ernst Ludwig Iskenius hielt in Boizenburg einen Vortrag zu einem bisher kaum bekannten Themenfeld/Kaum Zahlen für ein verkanntes Problem

08.02.2017 Etwa 20 Zuhörer waren der Einladung der Suchtberatungsstelle Hagenow und des Flüchtlingsrates Mecklenburg-Vorpommern am vergangenen Freitag gefolgt, um sich den Vortrag von Ernst Ludwig Iskenius im Boizenburger Rathaus anzuhören. „Flucht - Trauma - Sucht“ war sein Thema und vor allem viele, die in ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen zu tun haben, wollten die sich über dieses kaum bearbeitete Themenfeld informieren. Unter den Anwesenden war auch Ulrike Seemann-Katz, die Vorsitzende des Flüchtlingsrates MV, die Mitarbeiter einer Begegnungsstätte in Wismar, der Koordinator für Gewaltschutz in den Erstaufnahme-Einrichtungen Stern-Buchholz und Horst im Auftrag der Malteser, Patrick Böttcher, aber auch Mitglieder der Boizenburger Willkommens-Initiative.

Export für den Super-GAU

Atomkraft: Deutschland beliefert Belgiens marode Meiler mit Brennelementen

08.02.2017 Die unzuverlässigsten Atomkraftwerke der Welt stehen laut offizieller Statistik der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nicht etwa in Asien oder Russland, sondern mitten in Europa – in Belgien. An die Störfälle in den Atomkraftwerken Tihange und Doel, verbunden mit einem ständigen Hoch- und Runterfahren der Reaktoren, hat man sich fast schon gewöhnt. Und dennoch: Die vielen Störfälle erzeugen ein ständiges Gefühl der Angst, dem man besser nicht zu viel Raum gibt. Man hofft lieber, dass der Super-GAU auch die nächsten Male ausbleibt. Doch die latente Gefährdung lässt sich umso schwerer verdrängen, je kürzer die Distanz zu den maroden Meilern ist. Nicht zufällig wurde Aachen, das nur 85 km von Tihange entfernt liegt, innerhalb eines Jahres zu einem neuen Zentrum des Anti-Atom-Protestes. Plakate mit der Forderung „Stop Tihange“ findet man dort überall.

Newsletter abonnieren
Newsletter abonnieren
IPPNW-Forum
IPPNW-Forum
Presseinfos abonnieren
Presseinfos abonnieren
Digitale Pressemappe
Digitale Pressemappe

Video

"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

Ansprechpartner*innen

Marek Voigt
Marek Voigt
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 698074 - 15
Email: voigt[at]ippnw.de

Regine Ratke
Regine Ratke

Redaktion IPPNWforum, Social Media
Assistenz der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 698074 - 14
Email: ratke[at]ippnw.de

Samantha Staudte
Samantha Staudte
Redaktion Web, Bildarchiv, Presseverteiler
Tel. 030 / 698074 - 14
Email: staudte[at]ippnw.de

 
Angelika Wilmen
Angelika Wilmen

Interne Kommunikation
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Navigation