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Junge Welt, 28.10.2015

Nordirak wird verseucht

28.11.2015 Bundesverteidigungsministerium prüft weitere Lieferungen von Waffen an kurdische Peschmerga-Kämpfer. Dazu gehören auch radioaktive »Milan«-Raketen.

Mehr als 1.800 Tonnen Waffen hat die Bundeswehr in den vergangenen Monaten an die kurdischen Peschmerga im Nordirak geliefert. Darunter 20.000 Gewehre und 1.000 Panzerabwehrraketen – letztere tragen zur weiteren radioaktiven Verseuchung des Irak bei. Das Kriegsgerät soll beim Kampf gegen die Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) helfen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will jetzt eine Aufstockung »prüfen«.

Aachener Nachrichten, 15.10.2015

Warnung vor Tihange: Ärzte verteilen Jod

15.10.2015 Hausbesuch im Rathaus: Oberbürgermeister Marcel Philipp und die Mitglieder des Stadtrats bekommen am Mittwoch Besuch von Aachener Ärztinnen und Ärzten.
Die Mediziner wollen die Einwohnerfragestunde zu Beginn der Ratssitzung nutzen, um Jodtabletten an den OB und die versammelten Parlamentarier zu verteilen; Jodtabletten, die im Fall eines Atomunfalls im belgischen Tihange zumindest vor Schilddrüsenkrebs schützen sollen.

Neues Deutschland, 15.10.2015

Scharfschützen gegen Ärzte

Bericht über Menschenrechtsverletzungen durch türkisches Militär in Kurdengebieten

15.10.2015 Angesichts schwerer Menschenrechtsverstöße fordern Ärzte, die Türkei nicht als sicheres Herkunftsland einzustufen. ››In der Flüchtlingsfrage steht fest: die Türkei ist kein sicheres Herkunftsland. Kanzlerin Merkel darf in Ankara keinen Deal mit Erdogan schließen‹‹, so Angelika Claußen, Vorsitzende der europäischen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW).

Ärztezeitung, 13.10.2015

Fukushima: Erkrankter Mitarbeiter klagt gegen Tepco

13.10.2015 Ein verstrahlter, an mehreren Krebsarten erkrankter Ex-Angestellter klagt auf 480.000 Euro Schadenersatz.
Im Nachgang zur Havarie des nordostjapanischen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi am 11. März 2011 verklagt nun erstmals ein früherer Arbeiter der Betreiberfirma Tokyo Electric Power Company (Tepco) den Atomkonzern und ein Subunternehmen, nachdem bei ihm mehrere Krebserkrankungen diagnostiziert wurden.

Neues Deutschland, 12.10.2015

»Zivilisation in 90 Minuten durch Nuklearwaffen auslöschbar«

12.10.2015 Die Atomarsenale der USA und Russland umfassen etwa 90 bis 95 Prozent aller weltweit vorhandenen Nuklearwaffen. Atomwaffengegner fordern die Präsidenten Obama und Putin auf, eine nukleare Eskalation konkret zu verhindern.

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"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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Marek Voigt
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Tel. 030 / 698074 - 15
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