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Die wirklichen Folgen des so genannten "Krieges gegen den Terror"

30.01.2017 Am 16. November 2016 beantwortete die Bundesregierung die Große Parlamentarische Anfrage „Erfahrungen aus 14 Jahren „Krieg gegen den Terror“ – Eine Bilanz in Irak, Afghanistan, Pakistan“. Der Text umfasst 64 Seiten und 223 Seiten Anhänge, bleibt wesentliche Antworten auf die 101 gestellten Fragen aber schuldig.

"Atomausstieg"

Brennelemente können auch in D bis in alle Ewigkeit weiterproduziert werden, sollten das aber nicht

19.01.2017 Während der Atomausstieg längst beschlossene Sache ist, produzieren die Brennelementefabrik in Lingen und die Anreicherungsanlage in Gronau lustig und zeitlich unbeschränkt weiter. Sie beliefern marode AKWs in Belgien ebenso wie das älteste französische AKW Fessenheim am Rhein bei Freiburg. Eigentlich ist das nach den deutschen Sicherheitsstandards mehr als bedenklich, doch der Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sind leider die Hände gebunden, meint sie.

Der Freitag, 11.01.2017

Der Bumerang des Westens

Mit militärischen Mitteln ist der „Islamische Staat“ nicht zu besiegen. Es gibt einen Weg – aber der erfordert politischen Mut

11.01.2017 Die Politik des Westens hat den „Islamischen Staat“ (IS) zuletzt militärisch nicht mehr sehr ernst genommen. Schließlich hatte er im Irak wichtige Städte verloren. Die Schlacht um Mosul galt als Schlusskapitel einer doch recht flüchtigen Episode. So schnell, wie der IS am Firmament des Mittleren Ostens aufgetaucht war, schien er unterzugehen. Erneut irrte die westliche Politik. Sie hat den IS bis heute nicht verstanden. Als Staat ist der IS zwar so gut wie tot. Doch als mächtige Terror-Organisation wird er noch lange leben. Unter welchem Namen auch immer. Mit Bombenkriegen und Totalüberwachung der eigenen Bevölkerung werden wir ihn nicht besiegen.

Aerzteblatt, 09.01.2017

Ulrich Gottstein: Hohe Ziele und praktisches Wirken

09.01.2017 Es gab Jahre, in denen Prof. Dr. med. Ulrich Gottstein (90), wenn er für Frieden und Versöhnung über politische und ideologische Grenzen hinweg warb, belächelt, ja angefeindet wurde. Auch im Kollegenkreis. Man hielt ihn für blauäugig. Er hat sich gottlob nie irritieren lassen und schließlich sogar die organisierte Ärzteschaft überzeugt. Sie zeichnete ihn 2011 mit der Paracelsus-Medaille aus. Gottstein, der am 28. November 1926 in Stettin geboren wurde, hat den deutschen Zweig der International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) initiiert, mitbegründet, über Jahrzehnte inspiriert und international repräsentiert.

Widerstand im Landkreis Haßberge

Bündnis gegen Abschiebung afghanischer Flüchtlinge

Ein Bündnis aus Ärzten, Prominenten und Politikern wehrt sich gegen die Abschiebung eines Afghanen in seine Heimat. Seit er wisse, dass er Deutschland verlassen muss, sei der junge Mann akut selbstmordgefährdet. Afghanistan sei kein sicheres Land.

29.12.2016 Ärztinnen und Ärzte des Arbeitskreises Flucht und Asyl im Verein "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung" wollen sich gegen die Abschiebung von afghanischen Flüchtlingen zurück in ihre Heimat wenden. Konkret wenden sie sich gegen die Ausweisung eines jungen Afghanen aus dem Landkreis Haßberge, der Anfang Dezember die Mitteilung erhalten haben soll, dass er bis zum 28. Dezember ausreisen muss, nachdem sein Asylantrag abgelehnt und seine Klage dagegen abgewiesen worden sein soll. Daraufhin soll der junge Mann mindestens fünf Mal versucht haben, sich das Leben zu nehmen.

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"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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