Presseeinladung/Bitte um Terminankündigung

Öffentliche Veranstaltungen mit Prof. Horst-Eberhard Richter und Prof. Udo Steinbach

Einladung zum IPPNW-Jahrestreffen vom 11.-13. März 2011 in Frankfurt

Vortrag von Prof. Horst-Eberhard Richter
Weiter tot rüsten?

Der kalte Krieg wurde nicht dadurch überwunden, dass sich die Supermächte "tot gerüstet" haben. Menschen haben den Frieden herbeigeführt, u.a. Willy Brandt und Michail Gorbatschow durch ihre Annäherungs- und Versöhnungspolitik. Menschen bringen in diesen Tagen die arabischen Diktaturen zu Fall. Und auch in Deutschland werden die Bürger aktiv und gehen gegen Stuttgart 21 und Gorleben auf die Straße.

Warum friedliche Aufstände der Bevölkerung weiterhin dringend notwendig sind, erklärt der bekannte Psychoanalytiker und IPPNW-Gründungsmitglied Prof. Horst-Eberhard Richter in seinem Vortrag "Weiter tot rüsten?". Daran anschließend spricht Prof. Götz Neuneck vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg über "Barack Obamas Vision einer atomwaffenfreien Welt". Zur Berichterstattung über diese öffentliche Veranstaltung lädt Sie die Ärzteorganisation IPPNW herzlich ein am Freitag, den 11. März 2011 im Rahmen ihres Jahrestreffens in Frankfurt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der Ev. Matthäuskirche, Hohenstaufenstraße 30, 60327 Frankfurt a.M. Der Eintritt ist frei.

Weitere öffentliche Veranstaltung mit Prof. Udo Steinbach
"Brandherde im Nahen und Mittleren Osten"

Am Sonntag, 13. März veranstaltet die IPPNW eine öffentliche Veranstaltung "Brandherde im Nahen und Mittleren Osten. Kann der Frieden gerettet werden?". Vor dem Hintergrund der Revolutionen in den arabischen Staaten hat dieses Thema eine unerwartete Brisanz erfahren und wir freuen uns über die Zusage hochkarätiger Referenten. Die Veranstaltung findet von 9 -12 Uhr in der Weißfrauen Diakoniekirche, Weserstr. 5, 60329 Frankfurt statt.

Es sprechen und diskutieren:

- Prof. Udo Steinbach, Direktor des Deutschen Orient-Instituts Hamburg
Spannungsquellen, Konfliktherde und Interessenkonstellationen im Nahen/Mittleren Osten – ein Überblick zu Gefahren und Aussichten

- Dr. Claudia Baumgart-Ochse, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Spezialgebiet: Vorderer Orient
Israel-Palästina und die Rolle der europäischen Regierungen in diesem Konflikt

- Prof. Andreas Buro, friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte, IPPNW-Beiratsmitglied
Anforderungen an ein friedenspolitisches Programm für den Nahen und Mittleren Osten. Was ist von den Regierungen zu fordern, wie können Zivilgesellschaften aktiv werden? 

Die deutsche Sektion der IPPNW wurde 1982 u. a. von Horst Eberhard Richter (Gießen) und Ulrich Gottstein (Frankfurt a.M.) gegründet. Etwa 7.000 ÄrztInnen und Medizinstudierende sind Mitglieder. Zum IPPNW-Jahrestreffen in Frankfurt werden ca. 100 Teilnehmer erwartet.

Wir bitten Sie um Vorankündigung und Berichterstattung. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Gerne vermittle ich Ihnen Interviews mit den ReferentInnen.

Pressekontakt: Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung, Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de, Angelika Wilmen, Tel. 030 – 69 80 74 15, Email: wilmen[at]ippnw.de

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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