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Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.09.2025

IPPNW startet Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen veröffentlicht

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW startet eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

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Aus Forum 183/2025

Erinnerungen schweigen nicht. Wir brauchen sie – jetzt!

Im Gespräch mit Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil

10.09.2025 Die militärische Geschichte eines Krieges ist eine andere Geschichte als die der Menschen, die den Krieg erlitten und als Lebensgeschichte und Erinnerung in sich tragen. Prof. Dr. Annelie Keil forscht darüber, wie Kriegserfahrungen in Menschen nachwirken und was uns friedensfähig machen kann.                                                                                                                                                                             

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Vortrag Dr. Angelika Claußen bei Ver.di NRW

Kriegsfall im Krankenhaus

Wie das Gesundheitssystem schon heute militarisiert wird.

01.09.2025 Im Zuge der Vorbereitungen auf einen „Verteidigungsfall“ sollen auch Krankenhäuser kriegstauglich werden – entsprechende Maßnahmen laufen schon heute. Die Folgen für Strukturen und Personal sind weitreichend. Was genau wird hier vorbereitet, auf welcher rechtlichen Grundlage – und ist das unausweichlich? Gibt es Alternativen, damit Gesundheitswesen und Beschäftigte zivil bleiben können? Ver.di NRW Gesundheit & Soziales veranstaltete am 1. September 2025 eine Veranstatlung zum Thema mit der IPPNW-Vorsitzenden Dr. Angelika Claußen und Andreas Fisahn, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld.

Bündnis-Presseinformation

Bundesweite gemeinsame Friedensdemonstrationen gegen Kriege und Hochrüstung

Berlin und Stuttgart am 3. Oktober 2025

07.08.2025 Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!“ ruft zu Friedensdemonstrationen gegen Kriege und Hochrüstung am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Das Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, dem u.a. DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind. Es wird eine bundesweite große Demonstration zeitgleich – um 13:00 Uhr – an zwei Orten in Berlin und Stuttgart durchführen, die die Friedensbewegung in ihrer Breite repräsentiert.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21. Juli 2025

Kürzung der Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Offener Brief an die zukünftige Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen Annalena Baerbock

21.07.2025 Annalena Baerbock soll sich für die Rücknahme der im Haushaltsentwurf der Bundesregierung vorgesehenen Kürzungen bei der humanitären Hilfe einsetzen. Das fordert ein Offener Brief der IPPNW-Vorsitzenden Dr. Angelika Claußen und Dr. Lars Pohlmeier an die ehemalige Bundesaußenministerin und zukünftige Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen. „Deutschland muss seine humanitären Hilfen aufstocken und angesichts der dramatischen Weltlage und der vielen humanitären Krisen mehr Verantwortung übernehmen“, heißt es in dem Schreiben.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

01.01.2025 Das Positiv-Szenario 2025-2040 „Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ der Initiative Sicherheit neu denken beschreibt eine mögliche nachhaltige europäische Konflikt- und Friedensordnung sowie mögliche partnerschaftliche Beziehungen zu den verschiedenen Weltregionen. In der Initiative Sicherheit neu denken arbeitet die IPPNW intensiv mit.

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