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Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

Gesundheitswesen bleibt zivil

Protestaktion vor der Charité Campus Mitte

21.07.2025 Unter dem harmlos klingenden Titel "Zivile Verteidung der Berliner Krankenhäuser" lud die Charité am 21. Juli 2025 alle Beschäftigten der Berliner Krankenhäuser zu einer Infoveranstaltung ins Charité Campus Mitte ein. Mit dabei Oberst Urs Zimmermann von der Bundeswehr. Wir standen mit unserem IPPNW-Banner "Nein zur Militarisierung des Gesundheitswesens" am Eingang und haben unseren Flyer  "Gesundheitswesen bleibt zivil" verteilt. Laut Veranstaltern handelte es sich um die Auftaktveranstaltung zu Fortbildungen, die künftig dreimal jährlich stattfinden sollen. 

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Dank aus der Friedensbewegung

SPD-Parteitag und Friedensmanifest

01.07.2025 Am Rande des Parteitages der SPD haben sich am 27. Juni 2025 Mitglieder der IPPNW mit weiteren Aktivist*innen der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ bei den Unterzeichner*innen des Friedensmanifestes bedankt. Die Kampagne unterstützt insbesondere die Forderung nach einer Rücknahme der angekündigten Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen ab 2026. Mit einem Banner „Danke für das Friedensmanifest aus der SPD! Wir unterstützen die Ablehnung der Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland" positionierten sich die Aktivist*innen gut sichtbar direkt vor dem Eingang, durch den die Delegierten zur Registrierung gelangten. Sie verteilten Flyer der Kampagne und kamen mit SPD-Mitgliedern ins Gespräch, u.a. mit Gesine Schwan.

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Abschrecken kann man nur Eier!

Auftaktaktion zu den Ostermärschen in Berlin

17.04.2025 Weltweit gehen zu Ostern Menschen auf die Straße – für Frieden, Abrüstung und gegen die Bedrohung durch Atomwaffen. Heute ist unser Einsatz nötiger denn je: Die Bundesregierung rückt vom Ziel einer atomwaffenfreien Welt ab, setzt auf Abschreckung und Militarisierung. Inmitten globaler Spannungen und atomarer Aufrüstung braucht es eine klare Botschaft der Zivilgesellschaft. Deshalb heißt es auch dieses Jahr wieder: Raus zum Ostermarsch – für Abrüstung und eine friedliche Zukunft!

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IPPNW Medical Peace Academy

Wie können sich Gesundheitsfachkräfte für Frieden einsetzen?

31.03.2025 Vom 21.-23. März 2025 haben sich 24 Studierende und junge Berufstätige aus dem Gesundheitswesen bei der IPPNW Peace Academy mit medizinischer Friedensarbeit beschäftigt. Sie adressierten grundlegende Fragen zu Frieden und Gewalt und verbanden diese mit den eigenen Erfahrungen im Gesundheitsberuf. Im Focus standen konkrete Beispiele, wie sich Gesundheitsfachkräfte aktiv für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen können. So berichtete Anna Turkolova über psychosoziale Arbeit mit Binnengeflüchteten in der Ukraine und Public Health Expertin Sara Bashir referierte über ihre Erfahrungen mit Geflüchteten aus dem Sudan in Uganda. Für den deutschen Kontext beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit der zunehmenden Militarisierung des Gesundheitswesens. Mit dem geplanten „Gesundheitssicherstellungsgesetz“ werden die Weichen gestellt, auch die Gesundheitsversorgung und medizinische Ausbildung „kriegstüchtig“ zu machen. Die Teilnehmer*innen diskutierten, was das für Gesundheitsfachkräfte in Zukunft bedeuten könnte und wie diesen Plänen unsere „Friedensfähigkeit“ entgegengesetzt werden kann.

Fotos auf Flickr | Medical Peace Work

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. März 2025

Deutschland und die EU müssen endlich den Pfad der Kriegslogik verlassen

Einigung zwischen den USA und der Ukraine

12.03.2025 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Einigung von Dschidda zwischen den USA und der Ukraine für eine 30-tägige umfassende Waffenruhe als ersten Schritt zu einem nachhaltigen Frieden in der Ukraine. Nun wird sich zeigen, ob die russische Regierung zu Verhandlungen bereit ist. Die Bundesregierung und die EU müssen nun dringend den Pfad der Kriegslogik verlassen und eine eigene Strategie für eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Krieges verfolgen. Die IPPNW fordert erneut, die Vereinten Nationen sowie einflussreiche BRICS-Staaten wie Brasilien und China in eine Friedenslösung einzubeziehen.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

01.01.2025 Das Positiv-Szenario 2025-2040 „Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ der Initiative Sicherheit neu denken beschreibt eine mögliche nachhaltige europäische Konflikt- und Friedensordnung sowie mögliche partnerschaftliche Beziehungen zu den verschiedenen Weltregionen. In der Initiative Sicherheit neu denken arbeitet die IPPNW intensiv mit.

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