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IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Juni 2007

Gewalt untergräbt die Gesundheit

IPPNW-Symposium in Hannover

Symposium "Gesundheit im Kontext struktureller und militärischer Gewalt" am 16. Juni in der Medizinischen Hochschule Hannover

Mit den Folgen von Gewalt jeder Art auf die Gesundheit im Zeitalter der Globalisierung beschäftigt sich eine Veranstaltung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Ärzteorganisation IPPNW - Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung. Das Symposium findet am Sonnabend, 16. Juni 2007, von 10 bis 18 Uhr im Hörsaal F der MHH statt. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Studierende aus den Bereichen Medizin und Public Health, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, aber auch an interessierte Nicht-Medizinerinnen und -Mediziner.

Themen und Referentinnen und Referenten

Prof. Dr. Claudia von Werlhof, Universität Innsbruck: Zur Gesellschaft als "Kriegssystem und den Folgen für Geschlecht und Gesundheit

Prof. Dr. Knut Krusewitz, TU Berlin: Umweltkrieg - Realität und Erklärungsmodell

Prof. Dr. Carol Hagemann-White, Universität Osnabrück: Wechelwirkungen zwischen militarisierten Konflikten und Gewalt in Alltagsbeziehungen -- zur Bedeutung einer Genderperspektive

Matthias Jochheim, Arzt und Psychotherapeut: Medizin und gesellschaftliche Verantwortung

Hans-Christoph Graf von Sponeck, Diplomat der Vereinten Nationen a.D.: UN- Sanktionen und ihre Auswirkungen - am Beispiel Irak

Dr. phil Matin Baraki, Universität Marburg: Auswirkungen militärischer Interventionen - am Beispiel Afghanistan

Dr. Norbert Hanhart, Oberfeldarzt: Sanitätsdienstliche Einsatzoptionen - am Beispiel Afghanistan

Dr. Ljiljana Verner, Medizinische Hochschule Hannover: Wenn ein Staat zerschlagen wird - gesundheitliche Folgen am Beispiel Jugoslawien

Daniela Calvano, Medizinstudentin: Refugee-Camp-<WBR>Projekt - Erfahrungen aus studentischer Friedensarbeit

Dr. Cornelia Goesmann, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer: Folgen von Armut, Trauma und Flucht im deutschen Gesundheitswesen.

Über die Veranstalter:
IPPNW steht für International Physicians for the Prevention of Nuclear War. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges engagieren sich seit 1982 für eine Welt ohne atomare Bedrohung und Krieg. 1985 wurden sie dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Seit 1990 stehen zunehmend auch gesundheitspolitische Themen auf dem Programm des Vereins. In der IPPNW sind rund 7000 Ärzte und Medizinstudierende organisiert.

Für die MHH wird die Veranstaltung von der Stabsstelle für Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin organisiert. Zu ihren Aufgaben gehören die laufende Bearbeitung des Notfallplanes und die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und den für Katastrophenschutz zuständigen Ministerien. Der Leiter Professor Adams koordiniert außerdem die Versorgung bestimmter Krankheitsbilder und die Versorgung bei Großschadensereignissen und Katastrophen.
Interessierte können sich unter adams.ha@mh-hannover.de anmelden.

Weitere Informationen geben Ihnen gern

Professor Dr. Hans-Anton Adams, Leiter der Stabsstelle Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin, Telefon (0511) 532-3496

oder Sven Hessmann, Pressereferent der IPPNW, Telefon (030) 698074-14 oder (0172) 325-8705, E-Mail hessmann@ippnw.de.

 

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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