02.03.2026 Diese Hinweise helfen dir, deine Forderungen zu formulieren, erste Schritte für einen lokalen Aktionsplan zu entwickeln, geben dir Werkzeuge für die Organisation eigener Aktionen an die Hand und stellen dir Argumentationshilfen sowie Plakate bereit.
Die aktuelle Situation: Die USA und Israel haben einen weiteren Krieg begonnen und werden von unserer Bundesregierung unterstützt. Schon mehr als 1.500 Menschen sind im Iran, im Libanon und Israel getötet worden, viele weitere wurden verletzt. Die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran ist keine Rechtfertigung für die Bombenangriffe in der Region. Die Fragen um das Atomprogramm des Iran müssen am Verhandlungstisch geklärt werden, das von Donald Trump gekündigte Atomabkommen zwischen Iran, den USA und europäischen Staaten hat gezeigt, wie es gehen könnte.
Wir müssen uns gegen einen weiteren Regime-Change-Krieg stellen, denn wir wissen: Bomben und Destabilisierung helfen den Menschen im Iran nicht – sie schaden ihnen nur noch mehr. Die Bundesregierung unterstützt diesen Krieg direkt und indirekt mit Überflugsrechten und Waffenlieferungen, schlimmer noch, mit ihrer Rhetorik hilft sie dabei, das Völkerrecht zu zertrümmern.
Was du tun kannst:
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Formuliere deine Forderungen klar und bringe sie in sozialen Medien, Pressemitteilungen und auf Plakaten zur Geltung.
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Schließe dich mit anderen Organisationen in deiner Region zusammen (z. B. Friedensinitiativen, lokale Anti-Kriegs-Gruppen).
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Nutze die bereitgestellten Argumentationshilfen und Grafiken für deine Aktionen.
Erste Schritte:
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Kontaktiere diese Organisationen, um zu fragen, ob sie zusammenarbeiten möchten oder ob es bereits eine Aktion gibt, die du unterstützen kannst – auch wenn sie noch nicht öffentlich ist.
Mobilisiere deine Freund*innen und Nachbar*innen, bereit zu sein, aktiv zu werden!
Forderungen
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Stoppt den Krieg gegen den Iran!
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Beendet die Unterstützung der Bundesregierung für den völkerrechtswidrigen Krieg!
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Die Fragen um das iranische Atomprogramm müssen am Verhandlungstisch geklärt werden.
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Diplomatie jetzt!
Macht diese Forderungen in euren Social-Media-Beiträgen, Pressemitteilungen und auf euren Plakaten deutlich!
Organisiert eine eigene Aktion, falls es noch keine gibt
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Wählt ein konkretes Ziel aus, z. B.:
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Eure*n gewählte*n Vertreter*in im Bundestag, die*der sich für Frieden und Diplomatie einsetzen kann.
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Einen lokalen Rüstungshersteller, der vom Krieg profitiert.
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Einen Bundeswehrstandort oder ein Karrierecenter der Bundeswehr!
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Finde eine Gruppe von Menschen – kontaktiere deine lokale Anti-Kriegs-Initiative oder die Schüler*innen, die gegen die Wehrpflicht streiken.
Besorgt euch Plakate, Kunst, Sprechchöre und andere auffällige Materialien. Hier findet ihr vier IPPNW-Aktionsschilder zum Irankrieg in A4/schwarz-weiß zum Selbstausdrucken. Das PDF ist auf A3 und andere Formate skalierbar: PDF zum Download

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Werdet aktiv! Organisiert eine Kundgebung, eine Straßeninformationsveranstaltung, eine Sitzblockade im Büro eurer*eures Vertreter*in oder etwas noch Kreativeres. Fordert: Kein Krieg gegen den Iran!
Was ihr sonst noch tun könnt:
Schreibt Protestbriefe an das Kanzleramt und nutzt dafür die Textbausteine unserer Pressemitteilungen.
Weitere Stellungnahmen findet ihr auf unserer neu eingerichteten Themenseite zum "Krieg im Nahen Osten".
Wir möchten zudem anregen, Leserbriefe an Zeitungen zu schreiben, in denen die Einhaltung des Völkerrechts eingefordert und Deutschlands Rolle im Krieg thematisiert wird. Am besten knüpft man an eine Berichterstattung in der Zeitung / Radio an, auf die man sich bezieht. Höflich und sachlich schreiben, Vor- und Nachname sowie die Adresse angeben und Titel, Autor und Erscheinungsdatum des Bezugsartikels. Leserbriefe werden in der Regel nur berücksichtigt, wenn diese Angaben vollständig sind.
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