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Online-Podiumsdiskussion vom 7.1.2025

Lumpenpazifisten, Feiglinge und Putinfreunde?

Unter dem Titel "Friedenspolitische Diskursverengungen aus der Sicht einer kritischen Friedenswissenschaft" diskutierten Fachleute aus Friedenswissenschaft und Friedensbewegung über den derzeitigen wissenschaftlichen, aber auch öffentlichen Umgang mit Diskussionen, die sich mit Krieg und Frieden beschäftigen. Mit dabei waren Dr. Angelika Claußen, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Ko-Vorsitzende der IPPNW, Karl-Hans Bläsius, em. Prof. für Informatik an der Uni Trier, Karl-Wilhelm Koch, Unabhängige Grüne Linke und Ko-Vorsitzender der Grünen Alternative, Klaus Moegling, em. Prof. für Politikwissenschaft an der Uni Kassel und Bernhard Trautvetter, Bundesausschuss Friedensratschlag, moderiert hat Josef Mühlbauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Empowerment for Peace. Fragen waren etwa: Werden der Meinungskorridor und die Grenzen des Sagbaren tatsächlich enger, wenn es um bestimmte friedenspolitische Themen geht? Wie werden bestimmte friedenspolitische Positionen stigmatisiert? Welche Interessen stehen hinter den gewollten Diskursverschiebungen?

Die IPPNW-Ko-Vorsitzende Angelika Claußen hat in der Diskussion deutlich gemacht, dass die Ursache für die zunehmende Polarisierung in der Debatte in dem Aufeinandertreffen von mehreren ungelösten Krisen zu suchen ist: angefangen mit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008, der andauernden Klimakrise, der Coronakrise und schließlich dem Ukrainekrieg. Der Ukrainekrieg ist uns sehr nah, die Gefahr, dass daraus ein Atomkrieg erwächst, ist real, doch die Mainstreampolitiker:innen im Westen wie in Russland sehen als einzige Lösung, weiter aufzurüsten und die Gesellschaften zu militarisieren. Die IPPNW kämpft für Politikalterniven: als Mitglied im Bündnis "Sicherheit neu Denken" setzen wir uns dafür ein, dass die gegenwärtige militärisch orientierte Sicherheitspolitik Europas und des NATO-Bündnisses durch eine zivile Geostrategie Europas überwunden wird. Mit der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ sowie durch unsere Kampagne für eine Beendigung des Ukrainekriegs durch einen Verhandlungsfrieden.

Aufzeichnung der Diskussion auf youtube

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

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Ärzt*innen warnen vor dem Atomkrieg
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Erklärungen der IPPNW
Hamburger Erklärung: Im Sturm den Friedenskurs halten (2022) | Download
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Mittelstreckenraketen
IPPNW-Information zur geplanten Stationierung in Deutschland

"Schmutzige Bombe"

IPPNW-Information zu radiologischen Dispersionwaffen

Hyperschallkriege
Recherche von Ralph Urban zum neuen Wettrüsten mit Hyperschallwaffen (Forum 169/2022)

Risiko eines Atomkriegs aus Versehen
Mehr unter: atomkrieg-aus-versehen.de

Vertragsentwürfe zu Sicherheitsgarantien
Das russische Außenministerium hat am 17. Dezember 2021 Vertragsentwürfe für gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sowie zwischen Russland und den USA vorgelegt. Das Ostinstitut Wismar hat die russischen Vertragsentwürfe in einer inoffiziellen deutschen Übersetzung veröffentlich. Die Antwort der NATO an Russland wurde bisher nicht veröffentlicht.

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Reden von IPPNW-Mitgliedern*:

23.02.2024 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin
10.04.2023 Ute Rippel-Lau, Hamburg
10.04.2023 Dr. Inga Blum, Hamburg
10.04.2023 Matthias Jochheim, Frankfurt
09.04.2023 Werner Strahl, Essen
08.04.2023 Ralf Urban, Wedel
08.04.2023 Odette Klepper, Düren
08.04.2023 Siegfried Lauinger, Kiel
08.04.2023 Angelika Claußen, Bielefeld
08.04.2023 Dr. Helmut Lohrer, Freudenstadt
01.10.2022 Ralph Urban, Hamburg
01.10.2022 Christoph Krämer, Berlin
01.10.2022 Matthias Jochheim, Frankfurt
01.10.2022 Dr. Helmut Lohrer, Stuttgart
18.04.2022 Dr. Elisabeth Heyn, Nürnberg
17.04.2022 Ernst-Ludwig Iskenius, Neuruppin
13.03.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin | Youtube
13.03.2022 Dr. Inga Blum
13.03.2022 Ralph Urban
04.03.2022 Dr. Sabine Farrouh, Offenbach
27.02.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin
26.02.2022 Ute Rippel-Lau, Hamburg

* Die Redebeiträge sind persönliche Texte der Redner*innen und spiegeln nicht unbedingt die Meinung der IPPNW bzw. des Vorstandes der IPPNW wider.

Fotos von der Kundgebung Atomkrieg verhindern in Hamburg

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