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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

Thesen zur Neuorientierung der Türkei

Türkei quo vadis?

Von Prof. Dr. Andreas Buro

An der türkischeAn der türkischen Grenze: Blick auf das zerstörte Kobane, das auf der syrischen Seite liegt. Foto: IPPNW, März 201527.07.2015 

Die Kommentare überschlagen sich. Was bedeuten die Veränderungen der Frontstellungen im türkisch-kurdisch-islamistischen und US-amerikanischen Verhältnis? Der gegenwärtig oft zitierte türkisch-kurdische Friedensprozess war von türkischer Seite vorrangig ein taktisches Mittel, um vor Wahlen Stimmen für die Regierungspartei AKP zu gewinnen. Nach den Wahlen wurden Versprechen nicht eingelöst oder nicht weiter verfolgt. PKK-Führer Abdullah Öcalan, der sich stark für einen Prozess der Aussöhnung zwischen Türken und Kurden auch in Gesprächen mit Repräsentanten aus Ankara einsetzte, wurde so desavouiert. 

Gastbeitrag auf Huffingtonpost.de

Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg

Heute vor dem UN-Sicherheitsrat

Die israelische Luftwaffe bombadiert Ansar 8.7.2014, Foto: Basel Yazouri, Wikimedia29.06.2015 

„Das Ausmaß der Zerstörung und des menschlichen Leidens in Gaza war ohne Beispiel und wird künftige Generationen beeinträchtigen", sagte Mary McGowan Davis, die Vorsitzende der UN-Kommission zum Gaza-Krieg. Laut dem am vergangenen Montag veröffentlichten Bericht der UN-Untersuchungskommission haben Israel und Hamas im Gaza-Krieg von 2014 zahlreiche Kriegsverbrechen begangen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies den Bericht vor der Knesset pauschal zurück: Israel begehe keine Kriegsverbrechen, sondern verteidige sich gegen eine Terrororganisation.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.6.2015

ÄrztInnen kritisieren Waffenexporte in Krisen- und Kriegsregionen

Rüstungsexportbericht 2014

Protest gegen Waffenexporte des Bündnisses "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" vor dem Deutschen Bundestag 2014, Foto: IPPNW25.06.2015 

Die Bundesregierung genehmigt weiterhin Waffenexporte in Krisen- und Kriegsregionen, kritisiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. Obwohl Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen hat, gehen 77 % der Kriegswaffen in sogenannte "Drittländer". Allein die Staaten des Mittleren Ostens und Nordafrikas erhielten Genehmigungen für Rüstungseinkäufe im Wert von 1,342 Mrd. Euro.

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.5.2015

Gesundheitsversorgung in Ost-Jerusalem weiter gewährleisten

Schließung des Büros der Health Work Commitees (HWC) Jerusalem

Besuch einer IPPNW-Delegation im Büro des HWC Hebron, Foto: IPPNW11.05.2015 

Die deutsche IPPNW-Sektion hat aus dem palästinensischen Teil Jerusalems die Nachricht erhalten, dass israelische Militär- und Polizeikräfte das örtliche Büro der Health Work Commitees (HWC) besetzt und geschlossen haben. Die ärztliche Friedensorganisation appelliert in einem Schreiben an Außenminister Frank-Walter Steinmeier, sich gegenüber der israelischen Regierung dafür einzusetzen, dass die MitarbeiterInnen des Büros wieder unbehelligt ihre Arbeit aufnehmen können.

Pressemitteilung vom 10.4.2015

Kriegswaffenexporte in den Nahen Osten beenden

IPPNW und pax christi zur U-Boot-Lieferung nach Israel

Die Bundesregierung will ein weiteres U-Boot an Israel liefern. IPPNW und pax christi protestieren gegen die Lieferung.10.04.2015 

IPPNW und pax christi protestieren gegen die beschlossene Exportgenehmigung eines weiteren U-Boots nach Israel. Nach Medienberichten handelt es sich um das fünfte von insgesamt sechs U-Booten, die Israel versprochen wurden. Sie werden zu einem Drittel mit deutschen Steuergeldern finanziert. Ein solcher Kriegswaffenexport ist kein sicherheitspolitisches Instrument. Er unterstützt einseitig eine israelische Politik, die mit einer jahrzehntelangen Besatzung internationales Recht verletzt.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien

Palästina-Israel-Begegnungsreise

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