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Health for Peace!

Über 5.000 Ärzte und Ärztinnen, Menschen aus Gesundheitsberufen, Studierende und Fördermitglieder

Die IPPNW ist die internationale Friedensorganisation für Menschen aus dem Gesundheitswesen. Gegründet zu Zeiten des Kalten Krieges zur Verhütung eines Atomkrieges, engagieren wir uns heute weltweit für Frieden, Abrüstung, Menschenrechte und ein ziviles, solidarisches Gesundheitswesen. Uns vereint über kulturelle, politische und ideologische Unterschiede hinweg die Überzeugung, dass aus unserem Beruf eine gesellschaftliche Verpflichtung erwächst. Kriege bedeuten Leid, Tod und Trauma. Unsere Aufgabe ist die Erhaltung von Gesundheit und Leben; das geht nur mit Frieden.

IPPNW – das steht für „International Physicians for the Prevention of Nuclear War“. In Deutschland sind wir mehr als 5.000 Menschen aus Gesundheitsberufen, Studierende, Azubis und Fördermitglieder. 1985 ist die IPPNW mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden, 2017 die von der IPPNW initiierte Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). Wir sind eine der großen Friedensorganisationen Deutschlands und weltweit ein einzigartiger Zusammenschluss von Menschen im Gesundheitswesen aus 50 Ländern. Wir arbeiten über politische und gesellschaftliche Grenzen hinweg. Die IPPNW vereint Jung und Alt. Die Verbindung von unterschiedlichen Generationen und Kulturen aus unterschiedlichen Ländern ist für uns identitätsstiftend. 

Wofür wir stehen

Wir setzen uns ein für zivile und nachhaltige Konfliktlösungsstrategien und Sicherheitsstrukturen. Zum Gewaltverbot der UN-Charta und zum Völkerrecht gibt es keine Alternative. Wir engagieren uns gegen die Militarisierung von Gesellschaften und Gesundheitssystemen. Statt uns der Illusion hinzugeben, Kriege wären vom Gesundheitswesen beherrschbar, fordern wir eine konsequente Deeskalation und Friedenspolitik. 

Für eine Welt ohne Atomwaffen

„Wir werden Euch nicht helfen können“, das war in den Anfangsjahren der Slogan der IPPNW gegen jeden Einsatz von Atomwaffen. Atomkriege können nicht gewonnen werden. Sie kennen nur unterschiedslose Vernichtung. Untersuchungen belegen: Ein Atomkrieg würde das Klima massiv verändern und Leben und Gesundheit von Milliarden von Menschen zerstören. Aus medizinischer Sicht ist Abrüstung der einzige Schutz. Wir engagieren uns daher für die weitere Universalisierung des UN-Atomwaffen-Verbotsvertrages von 2017, damit atomare Abrüstung vorangetrieben werden kann.

Für eine Medizin in sozialer Verantwortung

Als Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, wissen wir aus praktischer Erfahrung, wie verheerend sich Krieg, Flucht und soziale Ungerechtigkeit auf die Gesundheit auswirken. Wir setzen uns daher ein für Klimagerechtigkeit, die Wahrung der Menschenrechte und eine solidarische Gesundheitsversorgung für alle. Wir engagieren uns für den Schutz von Geflüchteten und Menschen in Kriegs- und Krisengebieten wie Kurdistan-Türkei oder Israel-Palästina.

Für Klimagerechtigkeit und Atomausstieg

Klimagerechtigkeit ist ein zweites zentrales Anliegen an der Schnittstelle von Friedens- und Sicherheitsfragen, Energieversorgung und dem Schutz unserer Lebensgrundlagen. Die IPPNW ist Teil der Anti-Atom-Bewegung. Seit Jahrzehnten setzen wir uns für eine gesunde, klimaverträgliche Energieversorgung ein. Wir thematisieren die vielfältigen Probleme der „nuklearen Kette“ von der Umweltzerstörung durch Uranbergbau bis hin zum unlösbaren Atommüllproblem: Atomenergie kann keine Lösung für die Klimakrise sein. 

Wir thematisieren auch, dass der CO2-Abdruck des Militärs bislang in internationalen Vereinbarungen zum Klima bewusst unterschlagen wird. Dabei sind die Militär-Emissionen relevant: Wäre das US-Militär ein Land, wäre es einer der größten Umweltverschmutzer weltweit.

Die Mitglieder machen die IPPNW lebendig

Die IPPNW lebt von ihren Mitgliedern, ihren Förder*innen und Spender*innen. Sie bilden zusammen ein wichtiges Netzwerk aus regionalen und internationalen Aktivitäten, das den zunehmend globalen Bedrohungen des Lebens Hoffnung entgegensetzt.

Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen werden durch die bundesweit über 50 Regionalgruppen getragen. Die Medizin-Studierenden haben ebenfalls ihre eigenen örtlichen und regionalen Gruppen in der IPPNW.

IPPNW-Engagement spiegelt sich in Arbeitskreisen, durch die neben der Arbeit von Vorstand und Geschäftsstelle Aktivitäten entwickelt werden.

Wie wir arbeiten

  • Wir forschen zu den Fakten und Hintergründen der gesundheitlichen, sozialen und politischen Auswirkungen von Krieg und Atomtechnologie.
  • Wir analysieren die Konfliktursachen und entwickeln friedliche Lösungsstrategien. Dazu veröffentlichen wir Studien, Bücher und Broschüren.
  • Wir beraten politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler. Auf nationaler und internationaler Ebene.
  • Wir informieren die Öffentlichkeit und die Medien auf unseren Kongressen und Veranstaltungen, über unsere Anschreiben, Pressemitteilungen und die Internetseite. Wir starten Kampagnen, um unseren Forderungen Gehör zu schaffen.

Du bist herzlich willkommen!

In der IPPNW gibt es eine breite Spanne von Gruppen und Aktivitäten, Engagement und Kampagnen – von lokal  bis international. Du bist willkommen, bei uns mitzudiskutieren und mitzumachen!

Bring deine spezifische Kompetenz ein und setz Dich mit uns für eine friedliche, gerechte und menschenwürdige Welt ohne atomare Bedrohung ein. Das geht auch, wenn Du nicht im Gesundheitswesen tätig bist – in diesem Fall kannst Du uns als Fördermitglied unterstützen. Du bist in unseren Regionalgruppen und Arbeitskreisen herzlich willkommen und erhältst regelmäßig unser Mitgliedermagazin „IPPNW-Forum“.

IPPNW-Geschäftsstelle
Frankfurter Allee 3, 10247 Berlin
Telefon: 030/698 074 - 0
Fax: 030/693 81 66
E-Mail: kontakt[at]ippnw.de
Internet: www.ippnw.de
Öffnungszeiten: Werktags 10-16 Uhr

Spendenkonto:
IPPNW e.V.
GLS Gemeinschaftsbank, IBAN: DE 23 4306 0967 1159 3251 01, BIC: GENODEM1GLS

Wir sind Teil der

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Jahresbericht

Erfahren Sie in unserem Jahresbericht, welche Aktivitäten und Projekte wir letztes Jahr durchgeführt haben:

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