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Kommentare und Gastbeiträge zum Thema Atomwaffen

Mittelbayerische Zeitung, 16.04.2019

Die Nato ist ein Teil des Problems

Gemeinsame Sicherheit kann nicht erreicht werden, während Russland und die Nato mit Atomwaffen aufeinander zielen.

16.04.2019 Atomwaffen sind nicht Teil des Gründungsvertrages der Nato. Dementsprechend hat sich der Umgang mit Atomwaffen in den Nato-Mitgliedsländern sehr unterschiedlich entwickelt. Dänemark, Norwegen und Spanien verbieten zum Beispiel die Stationierung von Atomwaffen in Friedenszeiten auf ihren Territorien. Island und Litauen untersagen die Stationierung von Atomwaffen generell. Alle Mitglieder haben das Recht, an der nuklearen Planungsgruppe der Nato teilzunehmen. Sie wurde 1966 gegründet, um über die politische Kontrolle bzw. den Einsatz der Atomwaffen zu sprechen, die die USA und Großbritannien zur Verfügung stellen.

04.04.2019 Atomwaffen werden im Gründungsvertrag der NATO vom 4. April 1949 nicht erwähnt. Daher ist es möglich, dass NATO-Staaten unterschiedliche Positionen bzgl. Atomwaffen haben und sogar dem Vertrag zum Verbot von Atomwaffen (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW) beitreten können. Die Nuklearwaffenpolitik der NATO-Mitgliedsländer hat sich dementsprechend auch sehr unterschiedlich entwickelt. Dänemark, Norwegen und Spanien verbieten die Stationierung von Atomwaffen in Friedenszeiten auf ihren Territorien. Island und Litauen untersagen die Stationierung von Atomwaffen generell.

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IPPNW-Gastbeitrag auf vorwärts.de

INF-Vertrag: Deutschland muss eine neue Abrüstungspolitik einleiten

01.02.2019 Noch vor Ablauf ihres Ultimatums an Russland könnten die USA am heutigen Freitag aus dem INF-Abrüstungsvertrag aussteigen. Ein neues globales Wettrüsten wäre die Folge, meint Xanthe Hall von ICAN Deutschland. Sie fordert: Die Bundesregierung muss eine neue Abrüstungspolitik einleiten

IPPNW-Gastbeitrag auf Mittelbayrische.de

Atomares Wettrüsten?

Die Bundesregierung muss ihre Abrüstungspolitik überdenken, die auf dem START-Prozess fußt

28.01.2019 Am 2. Februar läuft die 60-Tage-Frist zum INF-Vertrag aus, die US-Präsident Trump gesetzt hat. Wenn der INF-Vertrag zur Kontrolle nuklearer Mittelstreckensysteme endet und sich USA und Russland nicht aktiv um eine Verlängerung des START-Vertrages über 2021 hinaus bemühen, droht eine atomare Aufrüstung in Europa. Die USA werfen Russland wegen der Entwicklung des SSC-8-Marschflugkörpers Vertragsbruch vor. Russland gibt die Entwicklung der neuen Waffe zu, macht aber geltend, dass der SSC-8 nicht gegen den INF-Vertrag verstoße. Andersherum wirft Russland den USA vor, durch das in Rumänien stationierte Aegis-Raketenabwehrsystem ebenfalls den INF-Vertrag zu verletzen.

IPPNW-Gastbeitrag auf Zeit-online

Einen Atomkrieg in Europa verhindern

Russland und die USA liefern sich längst ein neues atomares Wettrüsten.

10.01.2019 US-Präsident Donald Trump hat angedroht, aus dem INF-Vertrag mit Russland auszusteigen. Der Vertrag verbietet Mittelstreckenwaffen und war ein wichtiges Instrument auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges für Abrüstungsverhandlungen. Auch ist der Vertrag entscheidend für die Infrastruktur der Sicherheit in Europa, das von einem atomaren Wettrüsten zwischen den USA und Russland besonders betroffen wäre. Der Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW, Dr. Alex Rosen, sieht jetzt vor allem Deutschland am Zug, zu vermitteln. 

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