Kommentare und Gastbeiträge zum Thema Atomwaffen

Medienecho

Langzeitschäden durch Strahlung

Interview mit Alex Rosen im Deutschlandfunk

06.08.2015 70 Jahre ist es her, dass über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki die Atombomben abgeworfen wurden. 70.000-80.000 starben durch die unmittelbaren Folgen der Explosionen - auch heute sind gesundheitliche Folgen noch spürbar. Alex Rosen, Arzt und IPPNW-Vorstandsmitglied, im Gespräch mit Stefan Römermann vom Deutschlandfunk in der Sendung "Umwelt und Verbraucher" über die langfristigen Folgen radioaktiver Strahlung sowohl in Hiroshima und Nagasaki, als auch in Fukushima.

Medienecho

Immer noch ein immens hohes Risiko

Interview mit Dr. Inga Blum in radioeins/rbb

06.08.2015 Am 6. August 1945 um 8.15 Uhr wirft ein US-Bomber eine Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima ab. Drei Tage später fällt ein weiterer nuklearer Sprengkopf auf die Stadt Nagasaki. Bis heute sind mehr als 200.000 Menschen an den Folgen der Bombenabwürfe gestorben. Auch 70 Jahre später leiden Bevölkerung  und Umwelt an den Langzeitfolgen. Dennoch lagern bis heute noch überall auf der Welt tausende Atombomben. Auch in Deutschland. Eine Welt ohne Nuklearwaffen, dafür setzt sich die IPPNW ein. Über die aktuelle Bedrohung durch nukleare Waffen sprach radioeins mit der Ärztin Inga Blum aus dem Vereinsvorstand.

Blogbeitrag von Ulrich Gottstein

Drohgebärden damals wie heute:

70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

28.07.2015 Am 6. und 9. August 1945 warfen die USA mit je einem einzigen Flugzeug je eine Bombe über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki ab, um der Welt und insbesondere der Sowjetunion ihre überwältigende Macht zu demonstrieren. Die Kapitulation der japanischen Regierung erfolgte ein paar Tage danach, wie sie ohnehin schon beschlossen war. Ich war damals bereits seit einem Jahr in Kriegsgefangenschaft, und wir glaubten, es habe sich um besonders starke Luftminen gehandelt, wie ich sie von den Bombenangriffen auf Berlin kannte. Aber es waren Atombomben, die schlagartig 92.000 Menschen zerschmetterten, verbrannten und tödlich verstrahlten. Zum Jahresende waren insgesamt 220.000 Menschen gestorben.

Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost.de

Die Gefahr steigt

Neue Verhandlungen über Atomwaffen sind dringend notwendig

19.06.2015 Die Berichterstattung über Wladimir Putins neueste Ankündigung, 40 nukleare Interkontinentalraketen (ICBM) stationieren zu wollen, zeigt, wie wichtig es ist, in einer sich zuspitzenden Konfliktsituation alle Informationen zusammen zu tragen. Sonst entsteht ein Bild, das den Konflikt weiter schürt. Ja, Russland überholt sein Atomwaffenarsenal, die USA aber auch. Die Pläne dafür begannen weit vor dem Ukraine-Konflikt. Jetzt erhalten sie aber eine neue Gefährlichkeit.

Gastbeitrag in der FR

Wo der Wille der Wenigen herrscht

Die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York

30.05.2015 Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit ging die UN-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York zu Ende. Alle fünf Jahre treffen sich die 190 Unterzeichnerstaaten und prüfen vier Wochen lang, ob die Vertragsbestimmungen umgesetzt werden. In diesem Jahr stand nicht etwa die Vertragstreue Irans oder Nordkoreas auf dem Prüfstand, sondern die Einhaltung der Abrüstungsverpflichtung der fünf im Vertrag anerkannten Atomwaffenstaaten. Statt abzurüsten, investieren alle Atomwaffenstaaten Milliarden Dollar in die Modernisierung ihrer Arsenale. Das betrifft auch die US-Atombomben des Typs B-61, die im rheinland-pfälzischen Büchel gelagert werden und deren Abwurf unter Nato-Befehl von deutschen Kampfjetpiloten geübt wird.

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