Suche
Spenden
Menü

Hiroshima und Nagasaki

81 Jahre seit Hiroshima und Nagasaki

Am 6. und 9. August 1945 zerstörten die USA mit zwei Atombomben die Städte Hiroshima und Nagasaki – mit verheerenden, bis heute nachwirkenden Folgen. In Hiroshima starben etwa 140.000 Menschen bis Ende des Jahres 1945, in Nagasaki waren es 74.000 Menschen. Viele überlebten schwer verletzt oder leiden bis heute an den Spätfolgen. Die Atombombenabwürfe markieren einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit – sie zeigten das unermessliche Zerstörungspotenzial nuklearer Waffen. Trotzdem steht die Doomsday Clock heute bei 85 Sekunden vor Mitternacht – so nah an einer globalen Katastrophe wie nie. Und die Atomwaffenstaaten erweitern ihre Arsenale – 119 Milliarden US-Dollar gaben sie dafür im letzten Jahr aus. Doch es gibt Hoffnung: Mit dem Königreich Tonga, ein Inselstaat im Südpazifik, haben seit dem 7. Juli 2026 100 Staaten den Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) unterzeichnet.

Aktiv werden!

Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktage 2026

Erinnern und Zeichen setzen für eine Welt ohne Atomwaffen

In Erinnerung und Gedenken an die Opfer und die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki finden bundesweit Aktionen, Mahnwachen und Ausstellungen statt.  

Der Bürgermeister von Hiroshima und Präsident der Mayors for Peace, Kazumi Matsui, erläutert in seinem Grußwort, weshalb die Gedenkveranstaltungen zu Hiroshima und Nagasaki oso wichtig sind: "Um die politischen Entscheidungsträger, die Sicherheitspolitiken verfolgen, die auf engstirnigen Eigeninteressen und nuklearer Abschreckung beruhen, zum Umdenken zu bewegen, dürfen wir, die wir eine wahrhaft friedliche Welt anstreben, niemals aufgeben. Stattdessen müssen wir uns noch stärker dafür einsetzen, einen Konsens in der Zivilgesellschaft für die Abschaffung von Atomwaffen zu erzielen. Um dies zu erreichen, muss jeder von uns weniger an sich selbst und mehr an andere denken. (...) Daher ist es von größter Bedeutung, dass Sie in ganz Deutschland Gedenkveranstaltungen zu Hiroshima und Nagasaki organisiert haben, um für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen zu werben."


Termine

Eine Übersicht über die Termine mit IPPNW-Beteiligung finden Sie auf unserer Terminseite. Alle Veranstaltungen zum Hiroshima- und Nagasakitag unter: www.friedenskooperative.de/termine.

Aktionsideen für eigene Veranstaltungen

Ausstellung "Hiroshima und Nagasaki" zum Selbstdruck
Wir haben unsere IPPNW-Ausstellung "Hiroshima, Nagasaki" im letzten Jahr aktualisiert. Hier können Sie sich die 17 A2-Tafeln anschauen issuu.com/ippnw/docs/ausstellung_hiroshima_nagasaki
Wenn Sie die Ausstellung gerne zeigen möchten, können Sie die Vorlagen herunterladen und selber vor Ort drucken zu lassen. 
Download

Sadakos Kraniche

Falten Sie Kraniche am Infostand. Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Hiroshima und dem Todestag Sadako Sasakis werden alljährlich Origami-Kraniche in die japanische Stadt geschickt. Damit wird gegen die noch immer bestehende Gefahr durch Atomwaffen und für eine Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags protestiert. Im letzten Jahr wurden 100.000 Origami-Kraniche gesammelt und 18 Kartons nach Hiroshima geschickt.
Weitere Informationen und Anleitung unter www.friedenskooperative.de/aktion/sadakos-kraniche-fuer-eine-atomwaffenfreie-welt

Plakate und Aktionsschilder
Hängen Sie die Plakate "81 Jahre nach Hiroshima & Nagasaki" oder Aktionsschilder in Ihr Fenster, Ihre Praxis, Krankenhaus oder in Geschäfte, Büchereien oder öffentliche Einrichtungen.
Sie können Sie bestellen beim Netzwerk Friedenskooperative unter www.friedenskooperative.de/shop/plakat-81-jahre-nach-hiroshima-nagasaki
Aktionsschilder gibt es unter www.friedenskooperative.de/shop/aktionsschild-hiroshima-nagasaki-mahnen


Materialien zum Informieren und Verteilen

Faltblatt "Mut zum Widerspruch. Mut zur Abrüstung. Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!"
4 Seiten A4, farbig, mit Hintergründen zu Rüstungskontrolle und Völkerrecht, zur aktuellen Aufrüstung und zum Engagement für die Abschaffung der Atomwaffen.
Download | Bestellen


Banner “Atomwaffen sind verboten!“
Fahnenstoff, an den Ecken geöst
3 x 1 Meter, 388g, 50 Euro
Bestellen


Factsheet: Auswirkungen einer Atomexplosion. Was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird? Welche sofortigen, kurz- und langfristigen Auswirkungen hat ihre Explosion? 2-seitig, A4.
Download | Bestellen


Faltblatt "Massenvernichtungswaffen im Namen der Kirche?" 
IPPNW-Stellungnahme zur Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland
Die IPPNW kritisiert in einer Stellungnahme die im November 2025 veröffentlichte Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Auf vier Seiten kritisiert die IPPNW besonders, dass die Denkschrift den Besitz von Atomwaffen, die Abschreckungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen versucht.
2026, 4 Seiten, A4 
Download
 | Bestellen


IPPNW-Information "Überlebende von Atomwaffen"

Die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki (Japan) im August 1945 nennen sich „Hibakusha“. Sie waren der radioaktiven Strahlung nach der Explosion ausgesetzt, was ihr Risiko für Folgekrankheiten wie Krebs erhöhte. Auch die Überlebenden („Survivors“) von Atomtests sind bis heute massiv von den Gesundheitsfolgen radioaktiver Strahlung betroffen. Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffen und lässt Betroffene zu Wort kommen.
Download | Bestellen


Neue ICAN-Broschüre "Keine Atomwaffen"
ICAN hat eine gute neue Broschüre herausgegeben: 
Sie kann hier auf Deutsch heruntergeladen werden.
Weitere Infos unter icanw.org/no_nuclear_weapons_de


Weitere Materialen zum Thema Atomwaffen finden Sie zum Bestellen unter: shop.ippnw.de/produkt-schlagwort/atomwaffen.

Geschichte

Der Befehl zum Massentod

Die Potsdamer Konferenz

10.07.2005 Der Befehl zum Abwurf der ersten Atomwaffen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ging am 24. Juli 1945 von Potsdam-Babelsberg aus. Die Staatschefs von drei der vier Siegermächte USA, Sowjetunion und Großbritannien - Harry S. Truman, Joseph Stalin und Winston Churchill - berieten die politischen Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Potsdamer Konferenz.

lesen

Aus dem IPPNW-Forum 93,94/05

Lernen aus Hiroshima und Nagasaki

Die Verantwortung der Wissenschaftler

10.07.2005 "Dass wissenschaftlich-technische Errungenschaften für die Konstruktion von Waffen verwendet werden, ist wahrhaftig kein Novum. So wurde der Krieg ja seit jeher geradezu als "Vater aller Dinge" bezeichnet. Trotz der Entsetzlichkeit der Herstellung und des Einsatzes von Giftgas im Ersten Weltkrieg sollte die Entwicklung der Atombomben, der Uranbombe und der Plutoniumbombe, und deren Abwurf im August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki nicht einfach als ein weiterer bedauerlicher Ausrutscher betrachtet werden, sondern kennzeichnet eine tiefgreifende irreversible Veränderung, einen "Sündenfall" der Wissenschaft." Lesen Sie den Beitrag von Prof. Dr. Hans-Peter Dürr.

lesen

Aus IPPNW-Forum 93,94/05

Gekaufte Wissenschaft

Missbrauch der Atombombenopfer-Daten

10.07.2005 Die erste größere epidemiologische Untersuchung fand nach dem Zweiten Weltkrieg während der Besetzung Japans durch US-Truppen statt, als auf Initiative der US-Regierung die Kommission für Atombombenopfer (Atomic Bomb Casualty Commission, ABCC) unter Leitung des Oberkommandierenden der alliierten Streitkräfte ins Leben gerufen wurde. Obwohl japanische Ärzte und Krankenschwestern notwendigerweise an der Erhebung der Daten beteiligt waren, wurden die eigentlichen Studien von Wissenschaftlern aus den Vereinigten Staaten geplant und durchgeführt, und auch heute noch wird die Finanzierung der Stiftung zur Erforschung von Strahlenfolgen (Radiation Effects Research Foundation, RERF), der Nachfolgeorganisation der ABCC, von den USA und Japan gemeinsam geleistet.

lesen

Langzeitfolgen der Atombomben

Neue Krebserkrankungen

10.07.2005 Bis heute erkranken Überlebende der Atombombenabwürfe an Krebs und sterben daran - obwohl über ein halbes Jahrhundert seit ihrer Strahlenexposition vergangen ist. Trotzdem ist nur wenig über die Opfer, ihre exakte Anzahl und ihre Erkrankungen bekannt. So wissen wir bis heute wenig über die schweren Strahlenverletzungen, die unmittelbar zum Tode führten. Denn die Toten wurden nur selten autopsiert: Das Personal fehlte und die Leichen wurden aufgrund der Seuchengefahr schnell verbrannt. Wo eine Autopsie jedoch stattfand, zeigten sich Veränderungen an den Organen. Das Blut der Toten geronn nicht - Folge der akuten Schädigung des Knochenmarks.

lesen

IPPNW-Presseinfo 27. Mai 2005

GEW und IPPNW loben Schülerwettbewerb aus

60 Jahre Hiroshima und Nagasaki

27.05.2005 „Der 60. Jahrestag des verheerenden Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki ist für uns ein willkommener Anlass, das Thema Krieg und Frieden und die Fragen internationaler Kooperation und atomarer Sicherheit in Unterricht und Schule zu behandeln. Deshalb loben wir zusammen mit den "internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs" einen Schülerwettbewerb in NRW aus”, erklärt GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber.

lesen

Ausstellung

Ausstellung "Hiroshima, Nagasaki"

Wenn Sie die Ausstellung zeigen möchten, gibt es die Möglichkeit, Vorlagen herunterzuladen und selber vor Ort drucken zu lassen. Bitte wenden Sie sich an kontakt@ippnw.de

Ausstellung online anschauen

Weitere Materialien

To Survive is to Resist: Überleben bedeutet Widerstand leisten. 4-seitiges Faltblatt  zu den Folgen von Atomwaffeneinsätzen und -tests.
Download | Bestellen

IPPNW-Thema: Nuclear Justice Now! 12 Seiten mit aktuellen Themen zu Atomwaffen und nuklearer Gerechtigkeit.
Lesen | Bestellen

IPPNW-Report: Nukleare Hungersnot. Auch ein „regionaler“ Atomkrieg hätte katastrophale weltweite Folgen für die Menschheit. 
Download
| Bestellen

Bilder von Gedenkveranstaltungen

Rückblick 80 Jahre Hiroshima & Nagasaki

Navigation