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Gesundheitsfolgen

Der Einsatz von Atomwaffen hat – ob im Krieg oder als Atomtest – verheerende Folgen für Mensch und Umwelt. Auch die Produktion von Atomwaffen birgt Gefahren für Gesundheit und Umwelt. Uranbergbau, die Herstellung von Plutonium, das Betreiben von Atomreaktoren und -Anlagen und die Anreicherung von Uran führen zu dokumentierten Gesunheitsschäden bei Mitarbeiter*innen und lokaler Bevölkerung. Einen "begrenzten" Atomkrieg gibt es nicht, auch ein nuklearer Austausch zwischen zwei Staaten hätte katastrophale Folgen für die gesamte Welt und das Klima. Temperaturabfall, landwirtschaftlicher Kollaps und weltweite Hungersnöte wären die Folge. Die IPPNW klärt über all diese Folgen auf.

Artikel zu humanitären Folgen und Risiken von Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung vom 26. April 2026

Friedensorganisation fordert Absage an Hochrüstung und Umkehr hin zu Diplomatie

IPPNW-Jahrestreffen in Jena

26.04.2026 Die medizinische Friedensorganisation IPPNW hat auf ihrem Jahrestreffen mit 120 Teilnehmer*innen ein grundsätzliches Umsteuern von der Kriegsvorbereitung hin zu einer Friedensorientierung gefordert. „Die Missachtung internationaler Rechtsstandards hat sich in den letzten Monaten weiter verschärft. Der russische Angriff auf die Ukraine hält an, ebenso die andauernde Tötung und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung durch Israel. Die völkerrechtswidrigen Militärangriffe der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon sowie die iranischen Gegenangriffe auf die Golfstaaten verschärfen die existentielle globale Krise internationaler Institutionen, allen voran der UN. Die wachsende Anzahl von Kriegen und die Ausbeutung unseres Planeten durch fossile Konzerninteressen und Regierungen aus den Ölstaaten, aus Russland und den USA zerstören unsere Lebensgrundlagen – direkt und indirekt“, heißt es in dem am Wochenende verabschiedeten Leitantrag. 

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IPPNW-Stellungnahme vom 27.1.2026

Massenvernichtungswaffen im Namen der Kirche?

IPPNW-Stellungnahme zur Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland

03.02.2026 Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) kritisiert die im November 2025 veröffentlichte Friedensdenkschrift der EKD als friedenspolitisch enttäuschend. Besonders stört sich die IPPNW daran, dass die Denkschrift Atomwaffen zu rechtfertigen versucht. Die Denkschrift ignoriert die völkerrechtlichen Probleme, die katastrophalen Folgen selbst eines einzigen Atombombeneinsatzes und die Vernichtungsgefahr für die gesamte Menschheit im Falle eines Atomkriegs. 

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08.10.2025 Im November 2025 widmet sich eine dreiteilige Online-Fortbildungsreihe der IPPNW den häufig unterschätzten gesundheitlichen Auswirkungen niedriger Strahlendosen.  An drei Abenden beleuchten Experten aus Medizin und Forschung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu biologischen Mechanismen, epidemiologischen Befunden und neuen Studiendaten. Themen sind unter anderem Niedrigstrahlungserkrankungen in der Umgebung von Atomanlagen, Uranbergbau- und Atomwaffentestgebieten, die Grundlagen strahleninduzierter Schäden sowie aktuelle Ergebnisse, die auf höhere Gesundheitsrisiken selbst bei geringster Exposition hinweisen.  Die Anmeldung ist auch für Nichtärzt*innen über die LAEK Hamburg möglich.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 03.09.2025

Ärztliche Verantwortung 80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

IPPNW-Weltkongress 2025 in Nagasaki

03.09.2025 Vom 2. bis 4. Oktober 2025 versammeln sich in Nagasaki Ärztinnen und Ärzte aus aller Welt zum 24. Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). Der Veranstaltungsort ist kein Zufall: 80 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki steht die medizinische Verantwortung im Zentrum einer globalen Debatte über Krieg, Frieden und die Rolle der Heilberufe.

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Rückblick auf die Gedenktage

80 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Veranstaltungen und Presseecho

09.08.2025 80 Jahre nach den US-amerikanischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki erinnern wir an das Leid der Opfer und der Überlebenden, aber auch an die anhaltende Bedrohung durch Atomwaffen. Bundesweit haben Menschen Gedenkveranstaltungen organisiert und besucht. Auch in den Medien wurden die Gedenktage genutzt, um über die Vergangenheit und die Lehren für heute zu sprechen. Hier finden Sie eine Übersicht über die Aktivitäten der IPPNW vor Ort und in den Medien.

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Faltblatt

Hibakusha/Survivors

Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffeneinsätzen und Atomtests und lässt Betroffene Wort kommen.

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Faltblatt über die humanitären Folgen der Atomtests auf den Marshallinseln und weltweit sowie über das IPPNW-Projekt “To Survive is to Resist”.

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In diesem Factsheet erfahren Sie, was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird und welche sofortigen, kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen ihre Explosion hat.

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IPPNW-Broschüre

Was sind die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen? Diese Broschüre von IPPNW und ICAN erklärt in 28 Seiten das Problem und die Lösung.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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