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Atomwaffenverbot

Seit 2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in Kraft. Der Vertrag verbietet Staaten, Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren und zu besitzen. Außerdem sind die Weitergabe, die Lagerung und der Einsatz sowie die Drohung des Einsatzes verboten. Der Vertrag verbietet auch, solche Aktivitäten zu unterstützen, zu fördern oder einen anderen Staat dazu zu bewegen. Den Vertragsstaaten ist die Stationierung von Atomwaffen auf eigenem Boden verboten. Im Juni 2022 fand die erste Konferenz der Vertragsstaaten in Wien und im Dezember 2023 die Zweite in New York statt. Die dritte Staatenkonferenz fand vom 3. bis 7. März 2025 in New York statt.

Die IPPNW hat die Kampagne für die Ächtung von Atomwaffen (ICAN) ins Leben gerufen und arbeitet heute eng mit ihr zusammen. Deutschland ist dem Vertrag bisher noch nicht beigetreten. Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist, die Bundesregierung zum Beitritt zu bewegen.

Aktuelles zum Atomwaffenverbot

IPPNW-Pressemitteilung vom 21. Januar 2026

5. Jahrestag des Atomwaffenverbotsvertrags

Nukleare Abrüstung unterstützen!

21.01.2026 Aus Anlass des fünften Jahrestags des Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrags (AVV) am 22. Januar 2026 macht die IPPNW auf die Dringlichkeit nuklearer Abrüstung aufmerksam. „2026 wird ein entscheidendes Jahr für die Zukunft der nuklearen Rüstungskontrolle. Am 5. Februar läuft mit dem New-START-Vertrag der letzte große Rüstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland aus. Damit droht ein nuklearer Rüstungswettlauf", warnt Dr. Lars Pohlmeier, Vorsitzender der IPPNW.

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16.01.2026 Am 22.01.2026 ist der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen (AVV) seit 5 Jahren in Kraft. Er wird mittlerweile von 99 Staaten unterstützt – und damit von mehr als der Hälfte der Staaten weltweit. Diesen Erfolg haben wir in vielen Orten in Deutschland mit Aktionen gefeiert. Eine Auswahl von Orten ist hier dokumentiert, gern tragen wir weitere nach.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6. Oktober 2025

IPPNW-Weltkongress 2025 in Nagasaki

Mehr Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen gefordert

06.10.2025 Mehr als 360 Mediziner*innen und Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen haben am 24. IPPNW-Weltkongress in Nagasaki teilgenommen – darunter mehr als 50 Medizinstudierende. 80 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki gedachten sie der Überlebenden sowie der 2.000 weltweit durchgeführten Atomtests. Sie würdigten das lebenslange Engagement der Organisation der Atombombenüberlebenden Nihon Hidankyo für die Abschaffung der Atomwaffen, die vor einem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. September 2025

Internationaler Tag für die Abschaffung der Atomwaffen

Internationaler Tag für die Abschaffung der Atomwaffen

25.09.2025 Anlässlich des Internationalen Tags für die Abschaffung der Atomwaffen am 26. September ruft die deutsche Sektion der IPPNW die Bundesregierung dazu auf, ein klares Zeichen für Abrüstung und Frieden zu setzen. Die Organisation fordert den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) und den Abzug aller US-Atomwaffen, die derzeit im rheinland-pfälzischen Büchel stationiert sind.

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Juli 2025

Der Flaggentag der Mayors for Peace

Bundesweit hissten Bürgermeister*innen die Fahne für nukleare Abrüstung

08.07.2025 Anlässlich des Flaggentags der „Mayors for Peace“ am 8. Juli 2025 forderte die IPPNW eine konsequente Abkehr von der nuklearen Abschreckungspolitik und den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. In über 600 Städten in Deutschland wurde die Flagge der „Mayors for Peace“ gehisst – ein starkes Zeichen gegen atomare Aufrüstung und für eine friedliche Welt. Die IPPNW begleitet diese Aktionen mit Veranstaltungen, Redebeiträgen und Mahnwachen in zahlreichen Städten.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialien

IPPNW / Atomwaffen A-Z Factsheet
Der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen
Format DIN A4, 2 Seiten

Download

Broschüre: Vertrag zum Verbot von Atomwaffen
Der Text des Atomwaffenverbotsvertrags, beschlossen am 7. Juli 2017.
Format DIN A5, 20 Seiten

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