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Artikel zu Atomwaffen, Abrüstung und Weiterverbreitung weltweit

Pressemitteilung vom 23.05.2017

Erster Entwurf für ein UN-Atomwaffenverbot präsentiert

Friedensorganisationen werten den Vertragsvorschlag positiv

23.05.2017 Ein internationales Verbot von Atomwaffen rückt in greifbare Nähe. Der erste offizielle Vertragsentwurf wurde gestern bei den Vereinten Nationen in Genf veröffentlicht. Die Friedensorganisationen ICAN und IPPNW Deutschland bewerten das Dokument als Fortschritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. „Der Entwurf ist eine gute Grundlage für die Verhandlungen im Juni und Juli“, erklärt Xanthe Hall von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). „Wir hoffen, dass am Ende der Konferenz ein starkes Abkommen beschlossen wird.“ Sollten sich die rund 130 Staaten nicht einigen, wird es noch eine weitere Verhandlungsrunde geben.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30.04.2017

Unser Rezept für Frieden: Abrüstung und Diplomatie

IPPNW-Jahrestreffen in Berlin: Aktion „Deutschland wählt atomwaffenfrei“

30.04.2017 Ärztinnen und Ärzte der IPPNW haben im Rahmen ihres Jahrestreffens in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, sich an den Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot aktiv und konstruktiv zu beteiligen sowie den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel durchzusetzen. Weltweit haben die atomaren Bedrohungen in den letzten Jahren zugenommen. Die Konfrontation zwischen NATO und Russland und die gegenseitigen Drohungen zwischen den USA und Nordkorea bedrohen den weltweiten Frieden.

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FR-Gastbeitrag von Xanthe Hall

„Auf ein Desaster warten, ist keine Strategie“

Die Bundesregierung sollte sich an den Verhandlungen zum Verbot von Atomwaffen beteiligen

03.04.2017 Am späten Freitagabend sind die Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot in New York zu Ende gegangen. 129 Staaten beteiligten sich an der ersten Verhandlungsrunde. Deutschland boykottierte die Konferenz wie die meisten Nato-Mitglieder, obwohl sich die Bundesregierung zu multilateralen Abrüstungsprozessen und zum Ziel einer atomwaffenfreien Welt bekannt hat. Das Argument der Bundesregierung, Abrüstung könne nicht gegen den Willen der Atomwaffenstaaten durchgesetzt werden und sei daher sinnlos, verfehlt die eigentliche Intention eines Verbotsvertrages.

Pressemitteilung vom 27.03.2017

USA protestiert gegen UN-Verhandlungen

Beginn der UN-Konferenz über ein Atomwaffenverbot

27.03.2017 Am heutigen Montag beginnen die offiziellen UN-Verhandlungen über ein weltweites Atomwaffenverbot. In New York werden Delegierte von mehr als 100 Staaten über „ein rechtsverbindliches Instrument zum Verbot nuklearer Waffen“ beraten. Das geplante Abkommen soll zur vollständigen Vernichtung dieser Massenvernichtungswaffen führen. Die erste Verhandlungsrunde wird bis zum Ende dieser Woche dauern, eine weitere ist für Juni/Juli geplant.

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Elemente eines Verbotsvertrags von Atomwaffen

Aus der Sicht des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes

26.03.2017 In einem Dokument hat das Internationale Komitee des Roten Kreuzes die aus seiner Sicht zentralen Elemente eines Verbotsvertrags von Atomwaffen dargestellt. Die Verhandlungen in den Vereinten Nationen beginnen morgen (27. März). Der Gegenstand und die Zielsetzung des Vertrags sollten beinhalten, ein Verbot „auf globaler Ebene“ zu etablieren, das auf die vollständige Eliminierung von Atomwaffen und die Beendigung der Nuklearwaffen-Ära hinwirkt.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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