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IPPNW-Pressemitteilung vom 15.10.2019

Protest auf dem Wendelstein gegen Atomwaffen

Gipfeltreffen der besonderen Art

15.10.2019 Über ein Dutzend Ärztinnen und Ärzte der Friedensorganisation IPPNW trugen am Sonntag, den 13. Oktober 2019 eine Gummirakete auf den Wendelstein und forderten am Gipfel eine Welt ohne Atomwaffen. Neben dem Klimawandel sind Atomwaffen und die nukleare Aufrüstung die größte Gefahr für unser Überleben. Im August dieses Jahres wurde der INF-Vertrag von den USA und Russland beendet, einer der wichtigsten Abrüstungsverträge für nukleare Mittelstreckenraketen. Eine erneute Stationierung von nuklearen Mittelstreckenraketen in Russland und durch die USA in Europa würde die Gefahr eines Atomkrieges in Europa erhöhen.

Wir Ärztinnen und Ärzte der IPPNW wissen seit Jahrzehnten: Wir werden Euch nach einem Atomkrieg nicht helfen können. Atomwaffen müssen abgeschafft werden. Im Sommer 2017 wurde in der UNO ein Atomwaffenverbot durch die Mehrheit der Staaten verabschiedet. Wir fordern, dass Deutschland – wie bereits Österreich – dem Vertrag beitritt.

Wir haben diese Aktion mit unserer guten Freundin und Mitstreiterin Dr. Ingeborg Oster aus München geplant. Sie kam tragischer Weise vor wenigen Wochen bei einem Bergunfall ums Leben. Wir haben uns entschieden, die Aktion trotzdem in ihrem Sinne durchzuführen.

Fotos der Aktion finden Sie unter: www.flickr.com/photos/ippnw/albums/72157711345041831

Die bei der Aktion verlesenen Statements finden Sie hier als PDF zum Download

Pressekontakt:

Dr. med. Thomas Nowotny, Kinder- und Jugendarzt, Tel.: 08031 / 3918018, Email: t.nowotny@onlinehome.de

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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