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Aktionen in und rund um Büchel (Nörvenich)

Auf dem Fliegerhorst der Bundeswehr in Büchel, idyllisch gelegen in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz, lagern die USA etwa 10-20 Atombomben. Im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe in der NATO trainieren deutsche Bundeswehr-Pilot*innen regelmäßig den Abwurf und sind im Kriegsfall verpflichtet, die Atombomben im Zielgebiet abzuwerfen. Die Atombomben in Büchel bedrohen Millionen von Menschen und gehören im Kriegsfall zu den ersten Zielen der Gegenseite. Ebenso die Stationierungsorte von US-Atombomben in den Niederlanden, in Belgien, der Türkei und Italien.

Deswegen machen wir jedes Jahr vor Ort in Büchel (und 2023 in Nörvenich) unsere Forderung und unseren Protest deutlich. Wir tragen die Atomwaffenproblematik in die Öffentlihkeit ein und wollen damit bei den politisch Verantwortlichen ein Umsteuern bewirken.

►Hier mehr Infos zu Atomwaffen in Deutschland

IPPNW-Pressemitteilung vom 31. Juli 2025

80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Deutschland investiert Milliarden in Atomwaffen

Mediziner*innen fordern Ende der nuklearen Teilhabe

31.07.2025 Während sich der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA kommende Woche zum 80. Mal jährt, investiert die Bundesregierung fast zwei Milliarden Euro in die Modernisierung des Luftwaffenstützpunkts Büchel in Rheinland-Pfalz. Dort lagern US-Atomwaffen, Bundeswehrsoldaten üben regelmäßig, diese Bomben im Ernstfall mit Bundeswehrflugzeugen auf Ziele abzuwerfen. Die geplanten Kosten für den Umbau Büchels haben sich zuletzt massiv erhöht – ein alarmierendes Signal für eine Politik, die auf ein System setzt, das den Einsatz von Atomwaffen mit einkalkuliert und sogar übt.

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2. Juli 2025

Abschreckung durch Atombomben?

Diskussionsveranstaltung

02.07.2025 In einer hochkarätig besetzten Veranstaltung diskutierten am 2. Juli der Kommandeur des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 Oberst Samuel Mbassa aus Büchel mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW) und Gerold König (Pax Christi) über ethische Fragen der nuklearen Abschreckung auf Einladung der FriedensGruppe Düren. In seinem Grußwort bezeichnete der Dürener Bürgermeister Frank Peter Ullrich die katastrophalen Folgen eines Atomkriegs und überhaupt die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen als eine der größten moralischen und ethischen Herausforderungen unserer Zeit.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 05. Juli 2024

Aktionstag gegen Atomwaffen im Rheinland

Demonstration und Bildungsveranstaltung am Fliegerhorst Nörvenich

05.07.2024 Der Demonstrationszug wird um 14 Uhr am Schlosspark Nörvenich starten und sich zum Haupttor des Fliegerhorsts bewegen. Hier richtet sich der Protest gegen die sogenannte „Nukleare Teilhabe“. US-amerikanische Atombomben sollen im Kriegsfall durch deutsche Pilot:innen vom Taktischen Luftwaffengeschwader 33 an ihre Ziele gebracht werden. Die Flugzeuge sind wegen der Umbauarbeiten in Büchel derzeit in Nörvenich und stehen für den Atomwaffeneinsatz bereit.

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23.10.2023 Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen verurteilt die NATO-Atomübung in Europa. Zum jährlichen NATO-Atomwaffenmanöver "Steadfast Noon", das am 16. Oktober 2023 begonnen hat, gehört es, den Atomkrieg in Europa zu üben. In diesem Jahr finden die Übungen in Italien, Kroatien und im Mittelmeerraum statt. Dabei wird die Logistik für den Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen trainiert, die im Falle eines Einsatzes oder einer versehentlichen Auslösung Zehntausende von Menschen töten und verletzen und dauerhafte Umweltschäden verursachen würden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09. Juli 2023

Abzug statt Aufrüstung

Das IPPNW und ICAN-Zukunftscamp 2023 in Düren

09.07.2023 Am heutigen Sonntag endet das diesjährige IPPNW und ICAN-Zukunftscamp für atomare Abrüstung und Klimaaktion in Düren. Über sechs Tage nahmen mehr als 100 Personen an der Aktionswoche teil, um friedlich gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland zu protestieren sowie den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und die verpflichtende Einbeziehung der CO²- Emissionen von Militär und Rüstungsindustrie in die UN-Klimaberichte zu fordern.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Aktionscamp in Nörvenich 2024

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