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Aktionen in und rund um Büchel (Nörvenich)

Auf dem Fliegerhorst der Bundeswehr in Büchel, idyllisch gelegen in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz, lagern die USA etwa 10-20 Atombomben. Im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe in der NATO trainieren deutsche Bundeswehr-Pilot*innen regelmäßig den Abwurf und sind im Kriegsfall verpflichtet, die Atombomben im Zielgebiet abzuwerfen. Die Atombomben in Büchel bedrohen Millionen von Menschen und gehören im Kriegsfall zu den ersten Zielen der Gegenseite. Ebenso die Stationierungsorte von US-Atombomben in den Niederlanden, in Belgien, der Türkei und Italien.

Deswegen machen wir jedes Jahr vor Ort in Büchel (und 2023 in Nörvenich) unsere Forderung und unseren Protest deutlich. Wir tragen die Atomwaffenproblematik in die Öffentlihkeit ein und wollen damit bei den politisch Verantwortlichen ein Umsteuern bewirken.

►Hier mehr Infos zu Atomwaffen in Deutschland

Presseeinladung für den 17.06.2018

Atomwaffen raus aus Europa!

Symposium mit internationalen Gästen

07.06.2018 Während immer mehr Staaten das internationale Atomwaffenverbot unterschreiben und ratifizieren, hält Deutschland an der nuklearen Teilhabe fest und akzeptiert die Stationierung von US-Atombomben in Büchel. Inzwischen haben knapp 60 Staaten den UN-Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen unterzeichnet, zehn Staaten haben ratifiziert. Das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotes wird für nächstes oder übernächstes Jahr erwartet. Im Vorfeld des NATO-Gipfels im Juli diskutieren wir am 17. Juni 2018 in Büchel auf dem Internationalen Symposium "Atomwaffen raus aus Europa" mit ICAN-AktivistInnen aus anderen NATO-Staaten die Perspektiven für ein atomwaffenfreies Europa und fordern von der NATO Bewegung im Hinblick auf das Atomwaffenverbot.

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IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 12.04.2018

Kritik an Verurteilung von Atomwaffengegnerinnen

Friedensnobelpreisträger "Protest gegen Atomwaffen ist dringend nötig"

12.04.2018 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW kritisieren das Urteil gegen zwei junge Aktivistinnen, die gewaltfrei gegen die in Deutschland gelagerten US-Atombomben protestiert hatten. Vor rund eineinhalb Jahren hatten die beiden zusammen mit anderen Mitstreitern die Start- und Landebahn des Fliegerhorsts Büchel (Rheinland-Pfalz) blockiert, um auf die permanente Bedrohung durch die dort gelagerten Atomwaffen aufmerksam zu machen. Heute hat das Landgericht Koblenz die Aktivistinnen in zweiter Instanz wegen Hausfriedensbruch zu einer Geldstrafe in Höhe von ingesamt 1.050 Euro verurteilt.

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Presseankündigung

ÄrztInnen gegen Atomwaffen

Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt! - 20 Wochen Aktions-Präsenz

10.06.2016 20 Kalender-Wochen stehen für 20 Atombomben: Seit dem 26. März 2016 bis zum Nagasaki-Gedenktag, am 9. August 2016, führen Gruppen und Einzelpersonen am Atomwaffen-Stützpunkt Büchel Mahnwachen und andere gewaltfreie Aktionen durch. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW wird in der Woche vom 26. Juni bis 2. Juli 2016 Protestaktionen gestalten, um auf das Unrecht aufmerksam zu machen, das durch die Existenz von Atomwaffen und die Drohung mit diesen Massenvernichtungswaffen täglich begangen wird. Dazu gehören eine Mahnwache, die Aufstellung des IPPNW-Logos auf der sogenannten "Friedenswiese" sowie Aktionen Zivilen Ungehorsams.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 23.3.2016

Überwältigendes Votum für Abzug und Verbot von Atomwaffen

Forsa-Umfrage

23.03.2016 Eine überwältigende Mehrheit von 85% der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93% befürworten nach der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, dass Atomwaffen, ähnlich wie Chemie- und Biowaffen, völkerrechtlich verboten werden sollen. 88% sprechen sich dagegen aus, dass die USA die in Deutschland gelagerten Atomwaffen durch neue und einsatzfähigere Waffen ersetzen, wie es für das Jahr 2020 geplant ist.

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Einladung zur Pressekonferenz am 23.3.2016

Nukleare Aufrüstung in Deutschland?

Friedensorganisationen präsentieren Forsa-Umfrage zum Verbot von Atomwaffen

17.03.2016 Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat einen weiteren Atomtest angekündigt. Weniger bekannt ist, dass die USA Ende Februar die Interkontinentalrakete „Minuteman III“ getestet haben und für das Jahr 2017 im Verteidigungshaushalt eine Billion US-Dollar für die Modernsierung ihres Atomwaffenprogramms bereitstellen. Und auch Russland plant eine Modernisierung seines Atomwaffenarsenals, angefangen von der Erneuerung der U-Boot-Flotte bis zur Überholung der landgestützten stationären und mobilen Interkontinentalraketen. Am 26. März 2016 startet die Kampagne „Büchel ist überall -atomwaffenfrei.jetzt“, um den Druck der Zivilgesellschaft für ein Ende der atomaren Abschreckung und den Abzug der Atomwaffen aus der Eifel zu erhöhen. Wie steht die deutsche Bevölkerung zu der geplanten „Modernisierung“ der US-Atomwaffen in Deutschland und zu einem völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen? Die IPPNW hat hierzu eine Forsa-Umfrage in Auftrag gegeben, die wir Ihnen auf der Pressekonferenz am 23. März 2016 um 12 Uhr in Berlin vorstellen werden. 

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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Aktionscamp in Nörvenich 2024

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