Atomwaffen
Jeglicher Einsatz von Atomwaffen verursacht katastrophales menschliches Leid. Ein Atomkrieg würde das Ende unserer Zivilisation und eine Katastrophe für die Ökosysteme des Planeten bedeuten. Schon ein regional begrenzter Atomkrieg hätte so weitreichende Konsequenzen für das Klima und unsere Landwirtschaft, dass das Leben und die Gesundheit von Milliarden von Menschen bedroht wären.
Das Ziel der IPPNW ist es, durch unsere Arbeit dazu beizutragen, einen Atomkrieg zu verhindern. Mit diesem Ziel klären wir über die medizinischen Folgen von Uranbergbau, Herstellung, Testung und Einsatz von Atomwaffen auf und setzen uns für konkrete Abrüstung und ein vollständiges Verbot von Atomwaffen ein.
Aktuelle Aktionen und Veranstaltungen
Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktage 2026
Erinnern und Zeichen setzen für eine Welt ohne Atomwaffen
In Erinnerung und Gedenken an die Opfer und die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki finden bundesweit Aktionen, Mahnwachen, Ausstellungen und viele weitere Veranstaltungen statt. Auch nach den Gedenktagen wird es weiterhin Veranstaltungen geben. Nehmen Sie an einer Veranstaltung teil oder oganisieren Sie selber eine Aktion!
Atomwaffen sind kein Mittel der Sicherheit!
Jetzt mitmachen!
30 Jahre nach dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, das den Einsatz und die Androhung von Atomwaffen grundsätzlich für unvereinbar mit dem Völkerrecht erklärte, fordern zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten: Atomwaffen dürfen niemals eingesetzt werden – und Deutschland muss sich endlich glaubwürdig für ihre Abschaffung einsetzen. IPPNW Deutschland unterstützt den Offenen Brief und ihr könnt ihn ebenfalls unterzeichnen. Alle Mitzeichnenden werden – verbunden mit einer Spende zur Finanzierung – auf einer ganzseitigen Anzeige im Tagesspiegel zum Hiroshimatag veröffentlicht.
Atomwaffen-Kooperation mit Frankreich: Ceci n'est pas une option!
Über das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt unterstützt die IPPNW die neue Postkartenaktion von Ohne Rüstung Leben: NEIN zur deutsch-französischen Atomwaffen-Kooperation! Frankreich und Deutschland wollen in der Atomwaffenpolitik stärker zusammenarbeiten. Damit legitimiert Deutschland die nukleare Aufrüstung Frankreichs und den angekündigten Abbau von Transparenz. Protestieren Sie dagegen und machen Sie mit bei der Postkartenaktion an den deutschen Bundeskanzler und den französischen Botschafter!
Aktuelle Materialien
Massenvernichtungswaffen im Namen der Kirche?
Die IPPNW kritisiert in einer Stellungnahme die im November 2025 veröffentlichte Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Auf vier Seiten kritisiert die IPPNW besonders, dass die Denkschrift den Besitz von Atomwaffen, die Abschreckungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen versucht.
Wir ermutigen alle Mitglieder und Interessierten, die Stellungnahme in ihren Kirchengemeinden auszulegen und dazu zu nutzen, über friedenspolitische Positionen und Atomwaffen ins Gespräch zu kommen.
Artikel zum Thema Atomwaffen
Ansprechpartnerin
Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt
Ansprechpartner
Dr. med. Lars Pohlmeier
IPPNW-Vorsitzender
Kontakt
Materialien
Faltblatt "Mut zum Widerspruch. Mut zur Abrüstung. Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!"
mit Hintergründen zu Rüstungskontrolle und Völkerrecht, zur aktuellen Aufrüstung und zum Engagement für die Abschaffung der Atomwaffen.
Am 8. Juli 1996, veröffentlichte der Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein Gutachten über die Anwendung von Atomwaffen, das bis heute für die Auslegung des geltenden Völkerrechts maßgebliche Bedeutung hat. Zum 30. Jahrestag des Gutachtens haben wir in einer Veranstaltung über erreichte Erfolge vor dem Hintergrund der heutigen, globalen Herausforderungen diskutiert und sind der Frage nachgegangen, welche Bedeutung das Gutachten und der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in der heutigen Weltlage haben. Was braucht es heute, um die weltweite und vollständige nukleare Abrüstung weiter voranzubringen?